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 (102,1 km und 2298 hm)


Am vierten Tag begann die Tour in Toblach (1241 m). In Misurina (1756 m) startete das Bergzeitfahren über 7,5 km nach Rif. Auronzo (2320 m), das für mich wohl das härteste des gesamten Giro war. Die Streckenbeschreibung des Veranstalters machte mich vorher schon ein wenig nachdenklich. Da hieß es „[…] extrem schwieriger Anstieg. Wahrscheinlich der härteste unter den Klassikern der Dolomiten auf Grund der abschließenden 4 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von fast 12%.

Ohne Mountainbikeübersetzungen sind nur wenige im Stande vorwärts zu kommen, ohne zickzack zu fahren oder mit dem Fuß den Boden zu berühren. Der Anstieg schlängelt sich in steilen Kehren und ist vollständig der Sonne ausgesetzt. Außerdem ist die ansehnliche Höhe nicht zu unterschätzen, die es zu erreichen gilt (m 2320). Für all jene, die während des Anstiegs noch genügend Kraftreserven besitzen die umliegende Landschaft zu genießen, bietet sich mit dem Anblick der 3 Zinnen und der Dolomiten um Cortina d'Ampezzo ein außergewöhnliches Bild.“ (Zitat: Ende)

Während des Zeitfahrens ging es mir nicht wirklich gut. Trotz Mountainbike-Übersetzung quälte ich mich im Wiegetritt den Berg hoch.

Tja, soviel Mühe ich mir auch gab: Die 3 Zinnen habe ich nicht gesehen. Leider zwang mich der dichte Verkehr (die Autos stauten sich mittlerweile, weil einfach zu viele Radler den Berg hoch wollten) abzusteigen und ein Stück zu schieben. Na ja, irgendwie war ich fast ein bisschen froh, mal verschnaufen zu können. Vielleicht hätte ich früher oder später sowieso schieben müssen.

Oben war ich ziemlich fertig. Zum Glück gab es Getränke und trockene Kleidung. Ach so, das habe ich ja noch gar nicht erwähnt. Ein toller Service vom Veranstalter! Vor dem Start abgegebene Sachen wurden von den Begleitfahrzeugen mit nach oben genommen. Die nasse Kleidung wurde natürlich auch wieder mitgenommen und konnte nach einer jeden Etappe im Zielort wieder abgeholt werden.

Nach diesen Qualen ging es erstmal bergab, wieder über Misurina (1756 m) nach Auronzo (862 m). Von dort ging es hoch nach P.S. Antonio (1476 m), runter nach Padola (1215 m), wieder hoch nach Kreuzberg P. (1636 m), runter nach Innichen (1174 m) und wieder rauf zum Zielort Toblach (1241 m).

Dort gab es bei strahlendem Sonnenschein warmes Essen, mit einer Bergkulisse im Hintergrund, die einfach traumhaft war. 



Zuletzt geändert von Administrator (admin)  am 06 Oct 2012  um 15:19:18
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