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Tag 3, die Königs-Etappe Bozen, Wolkenstein, Sella-Runde und zurück

 
Giro Dolomiti 3. Tag auf einer größeren Karte anzeigen
 

 (154 km und 3426 hm)

 

Nachdem sich bei den ersten Etappen alle Radlerinnen und Radler warm gefahren hatten, stand am dritten Tag die Königsetappe mit der Sella-Runde auf dem  Programm. Von Bozen startend ging es über Weidbruck (470 m) und Wolkenstein (1566 m) zum Grödner Joch (2121 m), anschließend über Corvara (1555 m) und den Passo Campolongo (1875 m) nach Arraba (1602 m). Von hier aus erfolgte das Bergzeitfahren über 10 km zum Pordoi Joch (2239 m). Die Steigungsprozente lagen ungefähr zwischen 6 und 8.


Imposant war vor allem die Kulisse der Dolomiten, der massive Sellastock und der hochragende Langkofel. Leider fing es hier an zu regnen. Ich hätte gerne ein paar Fotos im Sonnenschein gemacht. Vielleicht war der Regen aber auch gar nicht so schlecht. Denn trotz Nässe und nur 12 Grad kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Gerade oben am Pordoi Joch angekommen, hörte der Regen auf und wir wurden wir von den Sonnenstrahlen begrüßt, was nun bei der Rast eine Wohltat war.

 

Gestärkt und in trockener Kleidung ging es weiter über Bivio Sella (1600 m) zum Sella Joch (2214 m). Von hier aus konnten wir es dann rollen lassen. Wir fuhren nach Wolkenstein (1566 m), um dort das warme Essen zu verspeisen.

Obwohl es von hier eigentlich im geschlossenen Verband nach Bozen gehen sollte, hielten sich die meisten Fahrer dort nicht lange auf und fuhren aufgrund des nun wieder einsetzenden Regens alleine oder in kleinen Gruppen zurück. Uns war das wegen der Nässe und des zu starken Verkehrs zu gefährlich. So warteten wir ab, genossen in Ruhe unsere Rast und hofften auf Wetterbesserung.

 

Das war unser Glück. Denn von über 600 Fahrern waren nur noch ca. 20 übrig geblieben. So fuhren wir in dieser Kleingruppe von Polizeimotorrädern eskortiert zurück nach Bozen. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und in Bozen standen Zuschauer an den Straßen, die applaudierten. Auch der dritte Tag war genial. Trotzdem freuten wir uns auf den Ruhetag. So hatten wir endlich mal die Zeit, die Berge per pedes zu erkunden.



Zuletzt geändert von Administrator (admin)  am 22 Oct 2012  um 19:44:58
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