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Tag 1, die Einroll-Etappe die erste Etappe zum einrollen


 
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(angegeben: 111,6 km und 1346 hm/ laut HAC: 1920 hm

Ca. 650 Radler/innen starteten am ersten Tag am Bozener Messegelände. Es war schon eine tolles Gefühl in einem so großen Feld zu starten, begleitet von zahlreichen Polizeimotorrädern und anderen Begleitfahrzeugen (Mechaniker, erste Hilfe, Verpflegungswagen einiger Mannschaften etc.). Dem zunächst noch geschlossenen Verband voran fuhren Führungswagen der Rennleitung, die sogar den Verkehr stoppten und den Weg für uns frei hielten. Selbst rote Ampeln waren kein Hindernis. Einfach beeindruckend!!

Zuerst fuhren wir eine laut Streckenplan flache Schleife zum Einrollen, die sich jedoch als sehr wellig herausstellte. Über Andrian, Nals und Vilpan ging es in sehr zügigem Tempo wieder nach Bozen (266 m). Von hier aus startete das 10 km lange Bergzeitfahren nach Jenesien (1087 m), bei dem ca. 820 hm zu überwinden waren. Die hohe durchschnittliche Steigung (mit Höchstwerten von 17%!) und die Hitze machten die Strecke nicht gerade einfach. Zum Glück ging es zwischendurch durch fünf Tunnels, in denen man nicht ganz so der Sonne ausgesetzt war.


 

Es war ein erhebendes Gefühl den ersten Torbogen des Zeitfahrens zu sehen. Ich sprintete auf diesen zu so schnell ich nur konnte. Kurz vorher weitete sich mein Tunnelblick (nein, nein, ganz so schlimm war es nicht) und ich musste mit Erschrecken feststellen, dass unter dem Bogen ein roter Lappen hing… Der letzte Kilometer war äußerst anstrengend, denn man möchte ja nicht von denen, die man vor dem ersten Bogen übersprintet hat, wieder eingeholt werden. Dies ist mir übrigens nur einmal passiert.

Erschöpft oben angekommen sah ich Uwe, der schon einige Zeit oben wartete. Nun konnten wir uns erstmal ein bisschen stärken, denn der Anstieg ging über schöne schmale und schattige Straßen noch weiter bis Valas (1357 m). Ab hier folgte eine kleine Verschnaufpause: Auf der kurzen Abfahrt nach Molten (1100 m) konnten wir uns ein wenig erholen. Bis zur nächsten Verpflegung nach Hafling (1290 m) waren nur noch einige Höhenmeter zu überwinden. Von da aus ging es anschließend im geschlossenen Verband über Meran zurück nach Bozen. Dort warteten die Ergebnislisten des Zeitfahrens und noch viel wichtiger die Warmverpflegung auf uns, die übrigens immer abwechslungsreich und lecker war.



Zuletzt geändert von Administrator (admin)  am 06 Oct 2012  um 15:18:06
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