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Brevet ARA Luxembourg 400 km 2010


Tourname: Brevet Luxembourg 400 km
         
Verein: ARA Luxembourg
VerfasserIn: Fiets
Datum: 2010
Startort: Luxembourg
Tourlänge: 400 km
Höhenmeter in M:  

 
 

Was soll man schreiben, wenn man nicht etwas wirklich schönes zu berichten hat und auch keine Fotos zu zeigen hat? ;)
Nun gut, ich fang mal an.
Die vom Veranstalter gesendete Route konnte man in die Tonne kloppen. Ich habe zwar noch versucht das Beste daraus zu machen, war aber sinnlos.
Egal, alles wird gut und es gibt ja noch eine Routenbeschreibung am Start...
Als am Start dann der Streckenverlauf verteilt wurde gabs große Augen, ein Luxemburger der sich ebenfalls an der GPS Route orientierte und die Strecke im Vorfeld abfuhr, bestätigte direkt das GPS+Papier nicht übereinstimmen, da kommt Freude auf.
Zumal der Streckenplan komplett anders war als bisher bekannte. Die 400km haben auf zwei Notizblock Zettel gepasst, ohne km Angaben etc.. Es stand dann dort nur zb. von A-Dorf nach B-Dorf, man musste also auf jedes Schild achten und einige Richtungshinweise fehlten ganz. Das führte gegen Ende dazu das wir weit über eine Stunde mit versuchen verloren haben.
So viele extra HM/Km habe ich noch nie gefahren.
Irgendwann entschieden wir uns die Orte direkt anzufahren und denn Track nicht mehr zu beachten.
So kam es das wir auf einmal vor der schnelleren Gruppe mit dem Luxemburger, zwei Elsäßern und einem Deutschen waren.
Vom Luxemburger Radfreund kam aber direkt die Entwarnung das wir korrekt gefahren sind, er hat die anderen nur zum Kaffe eingeladen bei sich zu Hause.
Puh, ich dachte schon wir stehen im Verdacht abgekürzt zu haben.
Diese Gruppe trafen wir dann immer wieder während des ganzen Brevet, das war ein Highlight der Tour.
Ich mag diese kurzen Treffen und Gespräche an den Kontrollen irgendwie.
Nachts war in den Ardennen, mitten im Wald, ein "Freak" -Festival, so das ich durch das Bongo-Trommelfeuer den Hügel hoch getrommelt wurde. Das war wieder einer dieser Momente wo man alles vergisst und sich freut solch einen Augenblick zu erleben.
Kurz vorm Ziel standen wir wieder nach dem richtigen Weg suchend am Straßenrand und auf einmal kamen zwei Radler des Weges, der Luxemburger und sein deutscher Begleiter, häh?
Da traf wieder der Spruch "Manchmal ist man soweit hinten, da ist man schon wieder vorn" zu. Eigentlich ein Unding das die beiden "Raketen" hinter uns sind, aber durch zwei Stürze war schnell klar warum .Dann ging es ab jetzt gemeinsam Richtung Ziel, ich war froh jemand mit Ortskenntnis dabei zu haben. Noch ne´ Stunde suchen für ein paar KM hatte ich langsam keine Lust mehr.
Das Auto vom Ausrichter stand am Straßenrand mit geöffnetem Fenster Karte rein und abhacken.

Was bleibt, wieder ein paar klasse Menschen kennen gelernt, mit denen man ohne das gemeinsame Ziel wohl nie in Kontakt gekommen wäre, eine schöne Radtour gemacht. Was will man mehr?

Ich möchte jetzt auch nicht nur meckern, aber organisatorisch war es mau, oder besser gesagt lieblos. O. k, durch Wankum ist man verwöhnt, aber Ivo hat immer eine Möglichkeit gefunden, fürs nötigste.
So gabs keine Toiletten, Wasser für Trinkflaschen etc.
Start/Ziel war halt der Parkplatz und nicht das angeschlossene Schwimmbad/Sportplatz. ;)
Zum Glück war morgens per Zufall eine Reinigungskraft vor Ort, die auf meine Nachfrage die Toiletten für Kalle geöffnet hat.

Die Strecke war schön, keine Frage.
Aber bei kürzer Anfahrt, optimaler Organisation (GPS,Papier-Route Drumherum) fahre ich lieber nach Maastricht.

Warnen sollte man vor den Autofahrern in LUX, ich hatte jedes Mal das Gefühl ,das mir der Beifahrer eine Trinkflasche reicht, während hinten der Mechaniker die Schaltung einstellt, absoluter Wahnsinn.
Ich meine das es noch nicht mal "böse" gemeint ist, aber man muss sich erstmal daran gewöhnen.

 

Fiets

 

 

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