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schöne Tourenseite |
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zum Langenberger Sender |
Höhenmeter |
Distanz
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GPS-Track .gdb
GPS-Track .gpx |
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23.12.2006 |
1850 |
100 |
Elfringhauser Schweiz
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| Land: |
Deutschland |
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| Region: |
NRW, Niederbergisches Land |
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Startort: |
Bochum, Haus Kemnade |
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Durchgangsorte: |
Bochum, Buchholz,
Sprockhövel, Durchholz, Muttental, Bommern, Wengern, Esborn, Hiddinghausen,
Sprockhövel, Sierenberg, Herzkamp, Obersprockhövel, Sprockhövel,
Niedersprockhövel, Am Wasserturm, Dassberge, Oberstrüter Str. Felberbach,
Ullendahl-Katernberg, Deilbach, Langenberg, Sender, Langenberg, Bonsfeld,
Bredenscheid, Holthausen, Buchholz, Haus Kemnade |
Tour
durch die Elfringhauser Schweiz
Die Tour verläuft auf Nebenstraßen und berührt nur sehr wenige Hauptstraßen.
Ein Rennradelderado ist das hügelige Gebiet südlich des Ruhrgebietes, die Elfringhauser Schweiz. Der Landstrich gehört zum Bergischen Land und hat
einen maximalen Höhenunterschied von 250 Metern. Geradezu ideal, um die
Oberschenkelmuskulatur in Form zu bringen. Unser Startort, wir fahren diese
Tour mit einigen Forumsmitglieder, ist der Parkplatz am Haus Kemnade. Es
geht durch das Hammertal Richtung Sprockhövel auf einer relativ stark
befahrenen Straße. Nach 2,5 Kilometern biegen wir von der Hauptstraße ab und
fahren links in eine sehr kleine Straße, die uns nach Wetter führt, ein. Die
Straße steigt mit 3-4% an und führt uns auf die Ruhrhöhen. Auf dem höchsten
Punkt, wir befinden uns auf der Rauendahlstr, biegen wir links ab und eine
Abfahrt führt uns ins Muttental. Es ist die Gegend, wo der Kohlebergbau im
Ruhrgebiet Mitte des 18. Jahrhunderts seinen Anfang nahm. An der
Ruhrbrücke stoßen wir wieder auf eine größere Straße. Wir biegen hier rechts
ab und ärgern uns ein wenig über den schlechten Straßenbelag. Es dauert aber
nur wenige hundert Meter und wir biegen rechts in die Rauendahlstraße ein.
Jawohl, schon wieder die Rauendahlstr. Nur diesmal von der anderen Seite und
alle wissen, am Ende lauert ein im Ruhrgebiet bei den RennradlerInnen
gefürchteter schwerer Anstieg. Wir biegen aber kurz zuvor links ab und
kommen durch den kleinen Wittener Vorort Bommern.
Aber auch hier geht es ständig bergan und wir müssen ganz schön strampeln, um
oben auf die Elberfelder Straße zu kommen. Eine Abfahrt führt uns nach
Wengern. Wir
fahren nur kurz auf die Hauptstraße die nach Silschede führt, biegen nach
350 Metern scharf rechts
ab und vor uns türmt sich eine graue Wand auf. Es ist der steilste Anstieg
der Strecke und zieht sich länger hin als es im Winter für die Muskulatur gut ist. Jeder von
uns fährt hier seinen Rhythmus und irgendwann ist es aber überstanden. Über
kleinste Nebenstraßen fahren wir weiter bis Hiddinghausen und biegen für 300
Meter links ab auf eine größere Landstraße. Noch vor Hiddinghausen verlassen
wir sie wieder und fahren auf Sprockhövel zu. Wieder sind wir alleine auf
der Straße. Sie führt uns kurz bergab, um uns in einem langen Anstieg über
die Brücke der A43 zur B51 zu bringen. Diese überqueren wir und fahren sofort wieder
links ab nach Sirenberg hoch. Der Anstieg beginnt sehr steil, lässt aber
schon nach 150 Metern kurz hinter der Kurve merklich nach und wir genießen
wieder die weiten Ausblicke ins Ruhrtal mit dem wie eine Riesenauster
wirkenden Audimax der Ruhruniversität Bochum. Über zwei enge Serpentienen,
sie sind leider mit nassem Laub bedeckt, geht es vorsichtig abwärts. Schon
nach ein paar hundert Metern, wir biegen links ab, folgt der nächste, diesmal
aber nur kurze Anstieg. Auf der Querstraße biegen wir rechts ab und fahren
auf Sprockhövel zu. In Höhe „Schlagbaum" verlassen wir die Straße wieder und
biegen nach Westen fahrend links ab.
Wir durchqueren das Tal und kommen auf
die Landstraße die, wir fahren nun Richtung Süden, nach Wuppertal Gennebreck
führt. Diese Straße ist ein wenig stärker befahren und wir folgen ihr
bis in den Ort. Dort biegen wir rechts ab und fahren eine ganze Zeit lang in
Gegenrichtung, wieder mal auf Sprockhövel zu. Bis wir in Obersprockhövel
sind, haben wir längere Steigungen zu bewältigen. Bis zur ersten Ampel
fahren wir nun nach Sprockhövel hinein. Hier biegen wir links in die
Brinkerstraße ab. Wer bis hierher genug von der Strecke hat, kann an dieser
Stelle geradeaus weiter, bis durch den Ort hindurch und an der
Querstraße links ab, Richtung Bochum fahren. Diese Straße bringt ihn dann zum
Ausgangspunkt der Strecke zurück.
Wir fahren aber über die Brinkerstraße
nach Niedersprockhövel. Dazu müssen wir aber erst eine weitere Höhe
meistern. Im Ort geht es dann mit 10% Gefälle hinab nach Strüter. Unser Weg
führt uns an der Querstraße rechts weiter in Richtung Bredenscheid. Für
einen Kilometer ist lockeres Dahinrollen angesagt. Unmittelbar vor der
alten Eisenbahnbrücke biegen wir links ab und ein Steilstück mit 14%, es ist
aber nur sehr kurz, führt uns autofrei einer weiteren Steigung entgegen.
Schon von weitem sieht man die, irgendwie unscheinbare Straße, den Berg
hinauf führen. Schon kurz nach dem Passieren des Bauernhauses, dort werden auf
einem Schild Forellen „eigener Herstellung“ angeboten(fragt mich nicht wie das
funktioniert), werden 15 % Steigung erreicht. Sie hält ein wenig
an und hat oben mit 18% ihren Höhepunkt. Auch die nach kurzen Abfahrten
folgenden beiden Gegensteigungen sind nicht zu unterschätzen. Wir überqueren
danach die Querstraße und kommen zur „großen Kuh“. Hier ist die Steigung
nicht so stark und wegen der schönen Ausblicke gehört das Teilstück mit zu
den schönsten der Tour. Das Wodantal unterqueren wir durch eine kleine
Brücke und die Straße steigt sofort wieder steil an. Auf dem Höhenzug, auch
hier sind einige Wellen zu bewältigen, kommen wir zur Großgärtnerei.
An der
Querstraße fahren wir links ins Felberbachtal hinab. Auch hier könnte der
Fahrbahnbelag etwas besser sein. Das Felberbachtal gehört mit zu den
schönsten und längsten dieser Gegend. Wir befahren es in südlicher Richtung
und folgen ihm bis nach Herzkamp. Es ist heute wenig Verkehr, was an schönen
Sonntagen aber ganz anders sein kann. In Herzkamp sammeln wir uns wieder und
müssen nun auf eine größere Straße. Man merkt richtig wie es hier, hinauf über Gennebreck nach Dönberg,
nach der Ruhe vorher, ungemütlich wird. An
einer Tankstelle unterwegs gibt es die Gelegenheit einer Stärkung. Nun, wir
sehen schon am Horizont den Höhepunkt dieser Strecke, den Sendemast des WDR,
fahren wir auf einer Nebenstraße auf Langenberg zu. Leider endet sie kurz
vor der Ortschaft und auf ein wenig stärker befahrener Straße fahren wir in
den Ort hinein. Aber schon 100 Meter hinter der ersten Ampel, wir sind dort
nach rechts abgebogen, weisen uns Schilder zum Sender. Kaum haben wir die
Straße verlassen, windet sie sich mit annähernd 10% Steigung den Berg
hinauf. Die Steigung ist, bis auf kleine Teilstückchen, sehr gleich bleibend
und wir überwinden hier auf 1,5 km 133 Höhenmeter.
Oben ist wieder unser Sammelpunkt und gemeinsam machen wir uns auf die
rasende Abfahrt, sie ist gut einsehbar, in den Ort zurück. Unten fahren wir
weiter Richtung Essen. Wir kommen an den Abzweigen zum Felberbachtal und
Wodantal vorbei. In Bonsfeld biegen wir rechts ab nach Hattingen. Auf der
Straße bleiben wir aber nur ein kurzes Stückchen. Schon an der Ampel, sie
kommt schon nach 100 Metern, biegen wir in die alte Poststraße ein. Es ist
der zweitletzte Anstieg der Tour. Die Straße zieht sich hoch und wir haben
schon bald die letzten Häuser hinter uns. Eine Abfahrt bringt uns hinunter
nach Hattingen. Durch den Ort geht es im Zickzack und ohne Ortkenntnisse und
meinen Garmin wäre ich hier glatt aufgeschmissen. Irgendwann erreichen wir die
B51. Diese befahren wir für 2 Kilometer in Richtung Wuppertal. An der Ampel
in Bredenscheid verlassen wir, indem wir links abbiegen, die Bundesstraße.
Nun haben wir den Ruhrhöhenzug vor uns. Es ist aber mein so genannter
Winteranstieg. Er bringt uns mit den geringsten Steigungsprozenten nach oben
zum Hattinger Ortsteil Holthausen. Nach Buchholz führt unsere Strecke mit 14
% Gefälle ins Ruhrtal hinab. Auf der Querstraße halten wir uns links und
nach 100 Kilometern und vielen Höhenmeter sind wir wieder am Ausgangspunkt
unserer Tour.
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