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Diese Tour könnte auch
heißen: Traumtouren in Deutschland
Wir starten an dem
Sportplatz in Tondorf. Der Ort liegt am Ende der A1 und wird von der B51
durchschnitten. Nach unserem Start müssen wir Tondorf durchqueren, was aber
wegen der geringen Ortsgröße keine Probleme bedeutet. Weiterhin bleiben wir
unserem Motto treu, große Straßen zu meiden. Direkt nach dem Ortsausgang
verlassen wir die B477 und biegen in einem Wirtschaftsweg ein der uns nach Frohngau führt. Unterwegs müssen wir für ein kurzes Stück, wegen
Kanalarbeiten, unsere Räder durch die Wiese schieben. In Frohngau steigt die
Straße für ein kurzes Stück mächtig an. Auf der K34 fahren wir über Roderath weiter nach Pesch. Das Gebiet ist hier leicht wellig und weit vor
uns sehen wir schon das Radio-Teleskop auf dem Stöckert.
Unsere kleinen
Nebenstraßen führen uns fast parallel zur A1 in nördlicher Richtung weiter
nach Harzheim. So langsam verlassen wir die Eifelhöhen und kommen bei
Holzheim schon in die Ausläufer des Mittelgebirges. Hier verläuft auch
irgendwo die römische Wasserleitung, doch wir können sie nirgends entdecken.
Wunderschön liegt, nachdem wir einen Höhenzug umfahren haben, Eschweiler mit
seiner Kirche vor uns. Eine lange Abfahrt bringt uns nach Iversheim. Hier
biegen wir noch vor der Bahnlinie scharf nach links ab und müssen sofort
wieder kräftig strampeln. Alle Höhe die wir soeben verloren haben, gilt es
nun wieder zu erklimmen.
In Wachendorf, es ist
der nächste Ort auf unserer Tour machen wir bei dem Schlösschen einen
kleinen Halt. Sehr viel gibt es aber nicht zu entdecken und wir fahren über
kleinste Nebenstraßen weiter nach Kreuzweingarten. Hier kommt uns eine
größere Radsportgruppe aus Düren entgegen. Der tiefste und auch nördlichste
Punkt der Strecke ist erreicht. Es geht nun wieder in südlicher
Richtung auf die Eifelberge zu. Wir kommen nach Arloff und schlagen
natürlich die Richtung zur Steinbachtalsperre ein. Da der Talsperrenweg
komplett asphaltiert ist, lassen wir uns eine Umrundung der Talsperre nicht
entgehen.
Nach Norden sieht man
von der Staumauer aus die weite Rheinebene und in der anderen Richtung die
Eifelhöhen. Dort geht es nun auch hin. Auf der für Autos gesperrten Straße
sind fast 200 Höhenmeter zu überwinden. Oben auf der Landstraße biegen wir
rechts ab und umrunden den Enippberg mit seinen 537 Metern. Nach 2
Kilometern kommen wir zur L234. Sie ist ein wenig stärker befahren und so
nehmen wir den Radweg der auf der Linken Straßenseite verläuft. Die Straße
steigt ständig an, ohne allerdings steil zu werden. In Effelsberg mache ich
noch ein paar Bilder von dem Riesen-Radio-Teleskop und auf einer sehr kleinen
Nebenstraße geht es bergab nach Hummerzheim.
Es dauert nicht lange da
geht's auch schon wieder bergauf. Oben an der L165, sie wollten wir
ursprünglich bis nach Esch fahren, beschließen wir nur zu kreuzen und den
Weg hoch nach Honerath zu nehmen. Auch diese kleine Straße ist gut zu befahren
und fast autofrei. Die Höhenmeter die wir im ersten Teil der Tour bergab
gefahren sind, müssen wir nun wieder hoch. So fließt noch einiger Schweiß
bevor wir Mutscheid erreichen. An der Hauptstraße biegen wir links ab und über Sasserath geht es weiter nach Bröhlingen. Auch dieses Teilstück ist kaum von
Autos befahren, aber es führt uns ständig bergan. 800 Meter weiter stoßen
wir auf die L74, hier biegen wir links ab und verlassen diese Landstraße
schon bald wieder. Kurz vor Falkenberg zweigt die Straße nach Tondorf im
spitzen Winkel rechts ab. Nachdem wir die letzten Wellen auf den letzten 2
Kilometern überwunden haben, kommen wir zum Ausgangspunkt unserer Tour
zurück.
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