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 Westeifel pur Höhenmeter

Distanz

GPS-Track

03.10.2006 1850 hm 109 km

 

Eifeltour 4

 

Land: Deutschland    
Region: NRW, Eifel    
Startort: Bad Neuenahr, Apollinaris Stadion    
Durchgangsorte:

Bad Neuenahr, Königsfeld, Waldorf, Bad Breisig, Brohl-Lützing, Lützing, Burgbrohl, Glees, Laacher See, Maria Laach, Bell, Ettringen, Bürresheim, Kirchwald, Langenfeld, Arft, Jammelshofen, Kaltenborn, Kesseling, Staffel, Heckenbach, Oberheckenbach, Ramersbach, Godeneltern, Bad Neuenahr

 

Wir machen ein verlängertes Wochenende in Bad Neuenahr. Der Ort scheint uns für zwei Radtouren der ideale Ausgangspunkt zu sein.

Unsere heutige Tour führt uns am Ufer der Ahr entlang bis zum Ortsende. Der Radweg am Fluss ist ganz gut und fast ohne Verkehr. Der erste Anstieg führt uns über die L83 die Ahrberge hinauf nach Königsfeld. Der Anstieg zieht sich über 10 Kilometer hin. In Königsfeld haben wir eine Höhe von 358 Meter über NN erreicht. Unser Weg führt uns weiter über Waldorf über die kaum befahrene Kreisstraße 48 nach Bad Breisig. Schade, ich hatte fest mit einem Blick von oben auf den Rhein gerechnet. In Bad Breisig nehmen wir nicht die B9 um nach Brohl Lützing zu kommen, sondern die so gut wie unbefahrene alte B9. Da Straßenbauarbeiten in Brohl Lützing durchgeführt werden, ist sie zudem noch als Sackgasse ausgewiesen. Die Straßenbauarbeiten können wir über den Bürgersteig umfahren. Nun geht es auf die Rheinhöhen hinauf. Wir nehmen dazu die B412. Aber wir bleiben nicht lange auf der Bundesstraße. Kurz hinter dem Bahnübergang verlassen wir sie und die K69 führt uns steil bergan nach Lützing. Es geht nun wie in den Ardennen auf und ab.

Bei Burgbrohl kommen wieder auf die Bundesstraße. Aber wir fahren darauf nur 200 Meter in Richtung Weiler. Wir biegen links ab und werden nach weiteren 300 Metern vor eine schwere Prüfung gestellt. Nach einer scharfen Linkskurve sehen wir eine mit vielen Blättern bedeckte bunten Wand (Straße) vor uns. Ich beschließe wegen des durchrutschenden Hinterrades den Anstieg zu Fuß zu erklimmen. Das Steilstück ist aber nicht lang und die K67 bietet uns hervorragende Ausblicke über die Eifel. Eine schöne Abfahrt bringt uns zur Landstraße, die uns nach Glees führt. Ab hier haben wir eine schöne Abfahrt zum Laacher See vor uns. Die L113 auf der wir nun zum Kloster Maria Laach fahren, ist heute wenig befahren. Kurz vor dem Kloster halte ich an, um ein paar Fotos zu schießen. Unmittelbar nach dem Kloster biegen wir rechts ab und es geht heftig bergan nach Bell. Auch im Ort hört die Steigung nicht auf.

Hier ist es aber nicht mehr so steil und mit herrlichen Ausblicken fahren wir an den Rodenhöfen vorbei in Richtung Ettringen. Auf der Höhe, bei den Turfsteinhöhlen, halten wir zum Fotografieren an. Kurz nach unserer Weiterfahrt verlassen wir die L82 und fahren rechts ab auf die K20. Sie führt uns kurz und steil bergab ins Nettetal. Ab hier fahren wir talabwärts bis zum Schloss Bürresheim, dann nehmen wir den Abzweig nach Kirchwald. Er ist relativ steil. Leider fallen uns hier sehr viele rücksichtslose Autofahrer auf. Ob es an die Nähe des Nürburgrings liegt?  Über eine Hochebene fahren wir weiter nach Langenfeld. An einer kleinen Kapelle halten wir kurz an, denn ich muss meine Schuheinlagen aus den Schuhen nehmen, so sehr brennen mir die Füße. Nach Langenfeld fahren wir die L10 weiter nach Arft. Die Straße steigt ständig an und mit dem Erreichen der B412 haben wir hier, in unmittelbarer Näher zur hohen Acht, auch den höchsten Punkt der heutigen Strecke mit 650 Metern erreicht. Nach ein paar hundert Metern auf der Bundesstraße verlassen wir diese in Richtung Kesseling. Die Straße führt uns steil bergab nach Jammelshofen. Ein kurzer Gegenanstieg bringt uns nach Kaltenborn. Ab hier nimmt uns das Kesselinger Tal auf. Die Straße führt uns ständig bergab auf den Ort zu. Es ist mein Lieblingstal in dieser Gegend.

Am Ende des Ortes verzichten wir auf den Anstieg nach Steinernberghaus. Die Tour hat sich wegen der vielen Höhenmeter länger hingezogen als vorgesehen und es ist schon später Nachmittag. Wir haben die Befürchtung nicht mehr im Hellen unseren Ausgangspunkt zu erreichen. Zu allem Überfluss fängt es auch noch an zu regnen. Wir fahren, bei heftigem Regen über Staffel nach Heckenbach. Nach Oberheckenbach hört der Regen zwar auf, jedoch fängt nun die lange Steigung auf den Ahrhöhenzug an. 200 Höhenmeter haben wir nun vor uns. Nach einer kurzen Abfahrt mit anschließendem Gegenanstieg, beginnt bei Rammersbach, eine 10 Kilometer lange Abfahrt die uns nach Ahrweiler führt. Das geht schneller als wir denken und bei einbrechender Dämmerung haben wir den Ort erreicht. Wir wählen nun, für die letzten Kilometer, den Ahrradweg. Er ist beleuchtet und bringt uns schnell zum Ausgangspunkt unserer Tour, dem Apollinaries-Stadion, zurück.

 

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