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Durchgangsorte: |
Haaren, Fürstenberg, Aabachtalsperre,
Bleiwäsche, Alme, Nehden, Thülen, Mesinghausen, Hoppecke, Bontkirchen,
Heringhausen, Giebringhausen, Deisfeld, Schweinsbühl, Benkhausen, Adorf,
Giershagen, Leitmar, Heddinghausen, Erlinghausen, Marsberg, Hesperinghausen,
Westheim, Oesdorf, Meerhof, Blankenrode, Holtheim, Lichtenau, Husem, Atteln,
Helmern, Haaren
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Wir haben uns
mit Uwe und Ulli aus dem Forum in Haaren, das liegt bei Bad Wünneberg zu
einer ersten Winterrunde verabredet. Wir starten um 10 Uhr von einem
Parkplatz in einem Industriegebiet in Haaren. Die Tour führt uns wellig
über Wirtschaftswege nach Fürstenberg. Hier befinden wir uns auch schon im
Anstieg zur Aabachtalsperre. Auf dem letzten halben Kilometer geht es aber
kräftig bergab. Es ist noch sehr früh und es sind noch nicht viele Menschen
unterwegs. So beschließen wir, auf dem Uferweg die Talsperre zu umrunden.
Leider wird uns, durch dicht bewachsene Uferbepflanzung der Blick auf die
Talsperre verwehrt. Der anschließende Anstieg nach Bleiwäsche ist uns von
der Bürener RTF wohlbekannt. Allerdings nur als lange Abfahrt in
Gegenrichtung. Bleiwäsche liegt 440 Meter über NN.
Die Tour
führt weiter nach Alme. Einen Kilometer vor dem Ort erreichen wir die B480.
Die Bundesstraße wird aber nur für einen Kilometer befahren. In Alme biegen
wir links auf die Moosspringstaße (K58) ab. Sie führt uns bergan nach
Nehden. Thülen ist der nächste kleine Ort auf unserer Strecke. Bis hier ging
es nur leicht bergan, nun wird es ein wenig steiler. Nach der Überquerung des
Plattenbergs geht es hinab ins Hoppecketal. Im Tal biegen wir rechts ab zum
gleichnamigen Ort. Einen Kilometer ist es gemütlich, dann geht es über den Bergkamm
(mit 13% max. Steigung) nach Bontkirchen. Oben haben wir den höchsten Punkt der
heutigen Tour mit fast 600 Metern über NN erreicht.
Zum Glück
lasse ich die Windjacke an, denn in der nun folgenden rasenden Abfahrt ins
Tal der Itter ist es schweinekalt. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass
die Itter ein Zufluss der Diemeltalsperre ist. Die Fahrt um den Diemelsee
lässt uns ein wenig verschnaufen. Es ist sehr ruhig auf den Straßen und nur
wenige andere VerkehrsteilnehmerInnen stören unsere Ausfahrt. Wir umkreisen fast
den gesamten See und in Heringhausen biegen wir rechts ab und fahren auf die
Kirchstraße (K63 K71) nach Giebringhausen. Bis nach Deisfeld bleiben wir im
Tal der Diemel. Hier ist das geruhsame Fahren wieder zu Ende. Auf dem
Anstieg nach Schweinsbühl sind fast 100 Höhenmeter zu erklimmen. Es ist
auch der südlichste Punkt der Tour. Es geht weiter über Benkhausen nach Adorf. Immer wieder freue ich mich über die guten Straßen und die
Ruhe hier. Wir fahren nun auf Marsberg zu, doch ab Giershagen machen wir noch
einen Schlenker über Heddinghausen und Erlinghausen. Nun sehen wir den
Stadtteil Obermarsberg oben auf der Anhöhe.
Ab Marsberg
geht es über eine leichte Steigung nach Hesperinghausen. In Westheim sind
wir wieder im Diemeltal. An einer Tankstelle nehmen wir eine kleine Stärkung
zu uns. Das ist auch gut so, aber noch ahnen wir nicht, dass nun der längste
Anstieg am heutigen Tag auf uns wartet. Dieser Anstieg führt uns nach
Meerhof. Ab hier bleiben wir auf dieser Höhe und kommen aus Hessen hinaus
und in den südlichen Teutoburger Wald hinein. Unsere Fahrt führt uns weiter
unter der A44 hinweg und rechts von uns sehen wir das imposante
Brückenbauwerk, dass die A44 über das Bleikuhlental führt. Blankenrode ist
der nächster Ort durch den wir fahren. Uwe, er hat die Strecke
ausgearbeitet, hat ein glückliches Händchen mit der Streckenwahl. Es geht
weiter auf einsamen Straßen nach Holtheim und Lichtenau.
Hier biegen
wir auf einen Wirtschaftsweg ab und kommen nach einer langen
Abfahrt nach Husen. Nach ein paar hundert Metern auf der L754 haben wir in Atteln
den letzten Anstieg unserer Tour vor uns. Er führt uns hinauf nach Helmern.
Noch wenige Kilometer trennen uns von unserem Ausgangsort
Haaren. Leider schlagen wir im Ort die falsche Richtung ein und müssen uns,
nachdem es schön bergab ging, das Ganze auf der anderen Ortsseite wieder
hoch quälen. Na ja, das ist natürlich ein wenig übertrieben.
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