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 Warburger Land Tour Höhenmeter

Distanz

GPS-Track gdb

 

22.10..2006  1800 hm 139 km

Ost-Westfalentour

Land: Deutschland    
Region: NRW, Ost-Westfalen    
Startort: Haaren bei Bad Wünneberg    
Durchgangsorte:

Haaren, Fürstenberg, Aabachtalsperre, Bleiwäsche, Alme, Nehden, Thülen, Mesinghausen, Hoppecke, Bontkirchen, Heringhausen, Giebringhausen, Deisfeld, Schweinsbühl, Benkhausen, Adorf, Giershagen, Leitmar, Heddinghausen, Erlinghausen, Marsberg, Hesperinghausen, Westheim, Oesdorf, Meerhof, Blankenrode, Holtheim, Lichtenau, Husem, Atteln, Helmern, Haaren

 

Wir haben uns mit Uwe und Ulli aus dem Forum in Haaren, das liegt bei Bad Wünneberg zu einer ersten Winterrunde verabredet. Wir starten um 10 Uhr von einem Parkplatz in einem Industriegebiet in Haaren. Die Tour führt uns wellig über Wirtschaftswege nach Fürstenberg. Hier befinden wir uns auch schon im Anstieg zur Aabachtalsperre. Auf dem letzten  halben Kilometer geht es aber kräftig bergab. Es ist noch sehr früh und es sind noch nicht viele Menschen unterwegs. So beschließen wir, auf dem Uferweg die Talsperre zu umrunden. Leider wird uns, durch dicht bewachsene Uferbepflanzung der Blick auf die Talsperre verwehrt. Der anschließende Anstieg nach Bleiwäsche ist uns von der Bürener RTF wohlbekannt. Allerdings nur als lange Abfahrt in Gegenrichtung. Bleiwäsche liegt 440 Meter über NN. 

Die Tour führt weiter nach Alme. Einen Kilometer vor dem Ort erreichen wir die B480. Die Bundesstraße wird aber nur für einen Kilometer befahren. In Alme biegen wir links auf die Moosspringstaße (K58) ab. Sie führt uns bergan nach Nehden. Thülen ist der nächste kleine Ort auf unserer Strecke. Bis hier ging es nur leicht bergan, nun wird es ein wenig steiler. Nach der Überquerung des Plattenbergs geht es hinab ins Hoppecketal. Im Tal biegen wir rechts ab zum gleichnamigen Ort. Einen Kilometer ist es gemütlich, dann geht es über den Bergkamm (mit 13% max. Steigung) nach Bontkirchen. Oben haben wir den höchsten Punkt der heutigen Tour mit fast 600 Metern über NN erreicht.

Zum Glück lasse ich die Windjacke an, denn in der nun folgenden rasenden Abfahrt ins Tal der Itter ist es schweinekalt. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass die Itter ein Zufluss der Diemeltalsperre ist. Die Fahrt um den Diemelsee lässt uns ein wenig verschnaufen. Es ist sehr ruhig auf den Straßen und nur wenige andere VerkehrsteilnehmerInnen stören unsere Ausfahrt. Wir umkreisen fast den gesamten See und in Heringhausen biegen wir rechts ab und fahren auf die Kirchstraße (K63 K71) nach Giebringhausen. Bis nach Deisfeld bleiben wir im Tal der Diemel. Hier ist das geruhsame Fahren wieder zu Ende. Auf dem Anstieg nach Schweinsbühl sind fast 100 Höhenmeter zu erklimmen. Es ist auch der südlichste Punkt der Tour. Es geht weiter über Benkhausen nach Adorf. Immer wieder freue ich mich über die guten Straßen und die Ruhe hier. Wir fahren nun auf Marsberg zu, doch ab Giershagen machen wir noch einen Schlenker über Heddinghausen und Erlinghausen. Nun sehen wir den Stadtteil Obermarsberg oben auf der Anhöhe.

Ab Marsberg geht es über eine leichte Steigung nach Hesperinghausen. In Westheim sind wir wieder im Diemeltal. An einer Tankstelle nehmen wir eine kleine Stärkung zu uns. Das ist auch gut so, aber noch ahnen wir nicht, dass nun der längste Anstieg am heutigen Tag auf uns wartet. Dieser Anstieg führt uns nach Meerhof. Ab hier bleiben wir auf dieser Höhe und kommen aus Hessen hinaus und in den südlichen Teutoburger Wald hinein. Unsere Fahrt führt uns weiter unter der A44 hinweg und rechts von uns sehen wir das imposante Brückenbauwerk, dass die A44 über das Bleikuhlental führt. Blankenrode ist der nächster Ort durch den wir fahren. Uwe, er hat die Strecke ausgearbeitet, hat ein glückliches Händchen mit der Streckenwahl. Es geht weiter auf einsamen Straßen nach Holtheim und Lichtenau.

Hier biegen wir auf einen Wirtschaftsweg ab und kommen nach einer langen Abfahrt nach Husen. Nach ein paar hundert Metern auf der L754 haben wir in Atteln den letzten Anstieg unserer Tour vor uns. Er führt uns hinauf nach Helmern. Noch wenige Kilometer trennen uns von unserem Ausgangsort Haaren. Leider schlagen wir im Ort die falsche Richtung ein und müssen uns, nachdem es schön bergab ging, das Ganze auf der anderen Ortsseite wieder hoch quälen. Na ja, das ist natürlich ein wenig übertrieben.

 

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