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Streckenverlauf: Rheinbach, Todenfeld, Berg, Freisheim, Vellen,
Unter-Krälingen, Richt. Kreuzberg bis L 76, Burgsahr, Binzenbach, Hürning,
Plittersdorf, Obliers, Liers, Hönningen, Ahrbrück, Kesseling, Herschbach,
Kaltenborn, Jammelshofen, Siebenbach, Herresbach, Baar, Engeln,
Welschenbach, Acht, Langenfeld, Hausten, Weibern, Kempenich, Hannebach,
Ramersbach, Godeneltern, Ahrweiler, Dernau, Esch, Kalenborn, Hilberath,
Todenfeld, Rheinbach. |
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Mit dem
Forum in die Eifel
Was im
vergangenem Winter nicht geklappt hat, ein Forumstreffen in der Eifel, kam
am vergangenem Samstag zu Stande. Mangels einer RTF in NRW mit ein paar
Höhenmetern, verabredeten sich kurzerhand Jedrik, Schlußlicht, Tanja, Uwe,
Astrid und Hermann zu einer Eifelrunde. Dazu gesellte sich noch Ursula, eine
Vielfahrerin aus Köln. Als Treffpunkt, empfiehlt uns Jedrik den Waldfriedhof
in Rheinbach. Er stellt sich als hervorragender Ausgangspunkt dar. Tanja und
Uwe, sowie Astrid und ich, reisen schon am Freitagabend an. Der Parkplatz,
weitab von einer Straße, verspricht eine ruhige Nacht. Aber erst weit nach
Mitternacht beenden wir gemeinsam die gemütliche Runde.
Am
Samstagmorgen, die Temperaturen liegen schon über 25° Celsius, trifft auch
die Kölner-Forumsfraktion ein. Nach einer herzlichen Begrüßung, höre ich von
Frank, dass auch Bergfloh in Erwägung gezogen hat, zum Forumstreff zu
kommen. Doch heute Morgen hat er sich mit einer SMS wieder abgemeldet.
Schade Bergfloh, da hast Du was verpasst.
Jedrik
hatte eine Tour über die Höhen der Nord-Ost-Eifel für uns ausgesucht. Schon
kurz nach dem Start führt die Strecke lang hoch über Todenfeld nach Berg.
Wir sehen, auf weiten Strecken so gut wie keine Autos. Die Aussichten auf
den Höhen sind einfach nur zum genießen. Dass es mir nicht nur alleine so
geht, höre ich auch von Frank und Uwe, die immer wieder ihre Begeisterung
kundtun. Über Freisheim, Vellen, Ober- und Unter-Krähingen geht es weiter.
Bis dahin bleiben wir auf der Höhe und haben nur einige Wellen zu fahren. Nun geht es über eine schöne Serpentinenstraße abwärts ins Ahrtal. Ich bin
ein unsicherer Abfahrer und Jedrik kommt an mir vorbei gezischt. Aber auch
die schönste Abfahrt ist einmal zu Ende und im Tal fahren wir nicht auf die
Ahr zu, sondern schlagen die westliche Richtung ein und kommen so über
Burgsahr nach Binzenbach. Während schon die Straße bisher leicht anstieg,
haben wir nun 200 Höhenmeter vor uns. Im Örtchen Hürning haben wir 450 Meter
über dem Meeresspiegel erreicht. Die Gruppe fährt gut zusammen und nur an
den langen Anstiegen fällt das Ganze schon einmal auseinander. Aber es ist
kein Problem, schon kurz darauf findet immer wieder der Zusammenschluss
statt.
Die große
Hitze, es sind weit über 30° Celsius, belastet beim Radfahren doch weniger
als andere sportliche Betätigungen, Schwimmen einmal ausgenommen. Immer
wieder finden wir uns auf kleinen Straßen wieder die ich vorher noch nicht
kannte. Eine Abfahrt führt über Serpentinen hinunter nach Obliers. Mir kommt
es so vor, als würden wir mehr bergab, wie bergauf fahren. Die Straße nach
Liers fällt leicht ab und locker treten wir der Ahr entgegen. Hier im Ahrtal
hat sich Jedrik den Radweg ausgesucht. Er führt auf der linken Ahrseite das
Tal hinab. So fahren wir durch die Randlagen von Hönningen und kommen
schließlich nach Ahrbrück. Wir haben Schwierigkeiten die B 257 zu
überqueren, so stark ist der Verkehr. Aber selbst das meistern wir und
können an einem Gartenlokal unsere erste Rast einlegen. Es ist ein beliebter
Biker-Treff und die riesigen Tassen Milchkaffee und der leckere
Erdbeerkuchen zeigt uns auch warum. Nach einer guten halben Stunde geht's
weiter. Während uns auf unserem Weg nach Kesseling noch einige Autos stören,
ist nach dem Abzweig nach Kaltenborn wieder Ruhe angesagt. Fast autofrei
fahren wir so bis nach Jammelshofen. Jedrik hat eigentlich nun den direkten
Weg über die B 412 nach Kempenich vorgesehen. Sie lässt sich aber doch
darauf ein, noch einen kleinen Umweg über Siebenbach, Oberbaar und Acht zu
machen.
In
Jammelshofen geht es steil bergan zur B 412. Astrid und Uwe sind schon
voraus gefahren und warten oben. Hier an der hohen Acht haben wir auch schon
den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Wir sind 620 Meter über NN. Nach
einer kurzen Abfahrt nach Siebenbach führt die Straße wieder bergan. Auch
auf dieser Straße sehen wir kein Auto und so ist es ein herrliches Fahren.
In Oberbaar gelingt es uns, bei einem Häuslebauer, unsere Wasservorräte zu
ergänzen. Die Weiterfahrt machen wir über einen Wirtschaftsweg der uns nach
Welschenbach führt. Ab Welschenbach führt uns die Straße in einer
geschwungenen Serpentinenkurve steil bergan und wir gelangen nach Acht. Die
Steigung hält aber noch weiter an und ist erst in Langenfeld zu Ende. Bei
Jedrik hat sich
die Schraube am Tretlager gelockert, so dass das Schalten am Umwerfer nicht mehr möglich ist. Das gleiche Problem hatte ich vor kurzem
auch und habe seitdem den passenden Imbuschlüssel dabei. So kann ihr schnell
geholfen werden. Jeder Anstieg wird aber mit einer schönen Abfahrt belohnt
und so führt unser Weg hinab ins Nettetal.
Hier
schlagen wir die nördliche Richtung ein und kommen über Hausen nach Weibern.
Der Himmel hat sich ein wenig zugezogen und in der Ferne hören wir schon
heftiges Donnergrollen. Das Gewitter kommt schnell näher und so schlage ich,
ich bin gerade in der Führung, die Abkürzung am Freibad entlang nach
Kempenich ein. Hinter mir höre ich heftige Proteste, wohl wegen des weiteren
Anstieges. Ich traue mich nicht nach hinten zu schauen, um zu sehen wer da
schimpft und fahre weiter, um vor dem Gewitter nach Kempenich zu kommen. Das
Freibad ist wegen des aufziehenden Gewitters aber schon geräumt und die
Straßen sind leer und so kommen wir schnell voran. In Kempenich beschließen
wir das Gewitter abzuwarten. In einem Gasthof finden wir Schutz. Kaum haben
wir uns unter den Sonnenschirmen im Außenbereich niedergelassen, da geht es
auch schon los. Ein heftiger Regenguss verscheucht uns in den Innenbereich.
Nach einer knappen Stunde ist der Spuk wieder vorbei und die Straßen schnell
wieder trocken. Die Luft ähnelt aber nun der in einer Sauna oder im
Tropenwald.
Von den
Höhen, wir fahren jetzt den direkten Weg nach Ahrweiler, sehen wir die Täler
mit Dunst aufgefüllt. Ein herrlicher Anblick. Eine schöne Abfahrt bringt uns
hinunter zur Ahr. Jedrick führt uns über einen Radweg an einem imposanten
Kloster vorbei das Ahrtal hoch. So brauchen wir möglichst wenig die relativ
viel befahrene Bundesstraße B 267 befahren. Aber auch auf dem letzten Stück
nach Dernau hält sich der Verkehr in Grenzen. Den folgenden Anstieg aus
dem Ahrtal kenne ich noch nicht. Nicht sehr steil führt er uns die Ahrberge
hinauf. Ehe ich mich versehe sind alle anderen schon weit vor mir. Frank ist
schon gar nicht mehr zu sehen und ich muss mir große Mühe geben, um nicht
ganz abgehängt zu werden. Erst nach einer Weile finde ich meinen Rhythmus
und komme den Anderen wieder näher. Frank wartet oben auf uns. Bis nach Esch
haben wir schon wieder 140 Höhenmeter hinter uns gebracht. Nach einer kurzen
Abfahrt geht es aber weiter bergauf und erst als wir nach Todenfeld kommen,
weiß ich, es ist geschafft. Uwe und Frank sind in der letzten Abfahrt schon
weit voraus und so kommen wir nach 127 Kilometern zum Ausgangspunkt der Tour
zurück.
Fazit:
Es hat so
richtig Spaß gemacht, im Kreise so liebenswerter Radsportverrückter, eine
Tour durch die Eifel zu machen. Jedriks Streckenwahl über ruhige Straßen mit
nicht all zu schweren Anstiegen war 1. Sahne. Vielleicht waren Frank und Uwe
ein wenig unterfordert, aber ich muss sagen mir hat es gereicht. Hoffentlich
können wir so etwas wiederholen. Bergfloh, ich habe es ja schon einmal zu
Anfang geschrieben: Du hast was verpasst.
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