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Röhn-Tour Höhenmeter

Distanz

GPS-Route und 50km Bonus-Track

12.05.2005 2000 110

 

Röhntour

 

Land: Deutschland    
Region: Thüringen, Bayern, Hessen  (Röhn)    
Startort: Sportplatz, Kaltenlengsfeld    
Durchgangsorte: Kaltenlengsfeld, Oepfershausen, Unterkatz, Stepfershausen, Träbes, Geba, Baderstor, Bettenhausen, Stedtlingen, Willmars, Nordheim V.D. Röhn, Stetten, Urspringen, Oberelsbach, Sondernau, Weisbach, Ginolfs, Fladungen, Gerthausen, Wöhlmuthausen, Aschenhausen, Oberkatz, Kaltenlengsfeld
 

Diese Tour unternehmen wir im Juni 2005. Während eines Kurzurlaubes hat es uns in den thüringischen Teil der Rhön verschlagen. Wir haben unser Wohnmobil an dem Sportplatz in Kaltenlengsfed abgestellt. Hier beginnt auch unsere Rhöntour. Auf der kleinen Kreisstraße geht unsere Strecke sofort bergan. Schon nach einem Kilometer ist der Anstieg wieder zu Ende und wir fahren hinab nach Oepfershausen. Auf den ersten 15 Kilometern sind schon einige schöne Wellen zu fahren. Aber erst in Stepfershausen, hier biegen wir rechts ab, beginnt der erste lange Anstieg der uns schon alles abverlangt.

Fast 300 Höhenmeter haben wir auf den nächsten 3,8 km zu überwinden, was einer durchschnittlichen Steigungsrate von 7,2% entspricht. In Helmershausen haben wir den höchsten Punkt erreicht und die Abfahrt nach Bettenhausen macht uns richtig Spaß. Bis nach Northeim v.d. Röhn sind in einer herrlichen Landschaft einige Wellen zu fahren. Nun beginnt der lange Anstieg zum Hillenberg. Er ist nicht so steil wie der erste Anstieg und wir kommen dabei durch die kleinen Orte Stetten und Roth. Die Abfahrt führt uns auf fast autofreier Straße ins Tal der Els. Der längste Anstieg unserer heutigen Tour steht nun bevor. Er führt uns hinauf auf die Hochröhnstraße.

Bis Sondernau sind es nur kleine Hügelchen, aber ab Ginolfs wird es Ernst. Oben an der Hochröhnstraße haben wir mit 875 Metern über NN den höchsten Punkt der heutigen Tour erreicht. Die Hochebene ist einfach nur schön. Wir fahren die Panoramastraße bis zum Ende und genießen nach dem Höhentrip die Abfahrt nach Fladungen. Über kleinste Straßen setzen wir unsere Fahrt, wir sind wieder im thüringischen Teil der Rhön, fort.

Die schwierigsten Passagen unserer Strecke liegen aber schon hinter uns. Über Weimarschmieden und Gerthausen kommen wir nach Wöhlmuthausen. Wir wollen über die Kreisstraße K75 nach Aschenhausen. Bei unserer Planung hatte unsere Mapsource Software sich strickt geweigert diese Straße zu berücksichtigen. Erst mehrere Routenpunkte waren nötig, um hierher zu navigieren. Nun sehen wir warum. Die Straße war wohl vor dem Krieg eine Solche.

Nun liegt eine mit tiefen Schlaglöchern übersäte Schotterpiste vor uns. Mit unseren Rennrädern zu fahren, ist kaum möglich. Mit den Lookplatten über 4 Kilometer zu laufen aber auch nicht. Eine alternativ Strecke mit 15 km Umweg und der stark befahrenen B285 gäbe es noch, wir ziehen aber ein Gemisch aus laufen und fahren vor. Irgendwie haben wir dieses schreckliche, wir wurden dabei auch noch von stinkenden und laut dröhnenden Enduro Maschinen belästigt, Teilstück geschafft. Die letzten Kilometer, sie bescheren uns nach dem Örtchen Oberkatz noch einmal ein paar Höhenmeter, radeln wir in der Gewissheit, hier in der Röhn eine wunderschöne Tour erlebt zu haben.

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