Gevelsberg -Lüdenscheid-Gevelsbergoder 7 1/2 lange Anstiegetour
Wir hatten in 2005 diese Tour als Forumstreffen geplant, leider ist es
nicht zu einer gemeinsamen Fahrt dieser Tour gekommen. Zur Vorbereitung
hatten wir diese Strecke vorab schon einmal gefahren.
Als Startort haben wir den Park&Ride Parkplatz an der A1 Ausfahrt
Gevelsberg ausgesucht. Wir überqueren die Ausfallstraße und fahren den
Richtungsschildern Berge Knapp nach. Die kleine Straße ist kaum befahren und
fällt nach Hagen hin leicht ab. In Hagen-Haspe kreuzen wir die B7 und es
beginnt der erste schwere Anstieg dieser Tour. Es geht die Askerbergstraße
hoch. Oben auf der Höhe haben wir die ersten 250 Höhenmeter geschafft. Die
Abfahrt ist steil und kurz und führt uns nach Milspe. Der Kreisverkehr am
Ende der Straße ist gut angelegt und so braucht man an dem Steilstück nicht
mehr anhalten. Wir biegen im Kreis nach links ab und fahren durch das Hasper
Bach Tal auf Hagen zu. Noch vor dem Ort biegen wir recht ab und folgen den
Schildern "Flugplatz".
Der 2. lange Anstieg liegt vor uns. Kaum liegen die letzten Häuser hinter
uns beginnt ein dichter Wald. Die Straße führt hoch nach Waldbauer. An der
Querstraße im Ort folgen wir den Schildern Breckerfeld, die uns nach rechts
weisen. Kurz vor Breckerfeld haben wir mit 417 Metern über NN den 2. Anstieg
geschafft. Nach der Ortschaft empfängt uns eine wunderschöne
Serpentinenstraße, die uns hinab ins Volmetal nach Priorei bringt. Wir
biegen auf die B54 rechts ab und fahren knapp einen Kilometer Fluss
aufwärts.
In Rummenohl beginnt der 3. Anstieg, er führt uns hoch nach Rölvede. Die
kleine Straße ist herrlich zu fahren und ab dem Abzweig zur Rölveder Mühle
gibt es im dichten Wald noch eine wunderschöne Serpentine. Oben an der A 45
sind wir schon wieder über 400 Meter hoch. Wir fahren 600 Meter parallel zur
Autobahn und dann links unter der Brücke her die uns ins RTF-bekannte
Nahmertal führt. Die Straße ist in keinem guten Zustand und es heißt
aufpassen. Wir kommen nach Hohenlimburg.
Kurz vor der Lenne biegen wir rechts ab und die Straße steigt mit 12 %
an. Die Steigung hält eine Weile und wird erst nachdem die Straße nach Süden
hin abbiegt weniger, aber 7-8 % hat die Steigung weiterhin. Auch auf dieser
Straße sind kaum Autos. Nachdem wir das Waldgebiet hinter uns haben sehen
wir schön hoch vor uns Veserde und das Hotel dort. Im Ort biegen wir rechts
ab und wir kommen nach Wibringwerde. Die Straße stieg bis hierhin weiter an
und erst jetzt wird es deutlich flacher. Erst als wir die L692 nach
Mühlenrahmede hin, rechts verlassen, haben wir den höchsten Punkt der Tour
mit 501 Metern über NN erreicht. Damit liegt der 4. Berg hinter uns und die
Abfahrt nach Mühlenrahmede verlangt unsere ganze Aufmerksamkeit. An der
Querstraße biegen wir rechts nach Lüdenscheid hin ab. Eigentlich hatten wir
den Anstieg nach Rosmart noch mit eingeplant, da es aber zu regnen
angefangen hat, disponieren wir um und fahren, nachdem wir unter der hoch
über uns führenden Autobahnbrücke sind rechts ab nach Gevelndorf. Es ist der
Anstieg Nr. 5. Er setzt sich bis nach Heedfeld fort. Es geht nun leicht
bergab und in Spormecke verlassen wir die Hauptstraße und biegen links ab.
Es beginnt eine schöne Abfahrt, die uns heute zum 2. Mal ins Volmetal führt.
In Schalksmühle haben wir es erreicht und diesmal geht's aber flussabwärts
bis nach Dahl.
Wir verlassen das Tal zur linken und fahren unseren 6. Anstieg für heute.
Die Glörtalsperre lassen wir links liegen, denn es ist schon reichlich spät
geworden und einige Kilometer haben wir noch zu fahren. Oben in Branten
haben wir den Höhenzug geschafft. Es geht nun hinunter zur Ennepetalsperre.
Die Talsperre sehen wir nur kurz durch den dichten Wald einmal. Die Straße
ist hier auch in keinem guten Zustand und mit Schlaglöchern übersäht.
Wir fahren noch 7 Kilometer das Tal hinab, dann biegen wir rechts auf die
kleine Straße nach Oberbauer ab. Anstieg Nr. 7 beginnt. Auch er ist wegen
der Ruhe auf der Straße super zu fahren. In Oberbauer ist der Anstieg
geschafft und wir biegen links nach Ennepetal-Milspe ab.
Bis in den Ort verlieren wir 100 Höhenmeter und nun geht es in entgegen
gesetzter Richtung die Askerbergstraße hoch. Direkt nach dem Kreisverkehr,
(Achtung schon im Kreis runter schalten) haben wir eine graue Wand vor uns.
Es ist nach dem Anstieg in Hohenlimburg der Zweitschwerste, nur haben wir
inzwischen einige Höhenmeter in den Knochen und er kommt mir viel schwerer
vor. Zum Glück ist das Steilstück nicht all zu lang. Die Abfahrt nach Haspe
belohnt uns für die Strapazen. Die letzten Kilometer steigen zwar leicht an,
doch sie sind gut, um die Beine wieder locker zu fahren. Nach 108 Kilometern
und 2250 hm wissen wir, diese Tour können wir guten Gewissens unseren
ForumerInnen und allen Bergfreaks anbieten.