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Gevelsberg-Lüdenscheid-Gevelsberg Höhenmeter

Distanz

GPS-Track

November 2006 2250 108

 

 

Land: Deutschland    
Region: NRW, Sauerland    
Startort: Gevelsberg Parkplatz Autobahnausfahrt A1    
Durchgangsorte: Gevelsberg, Berge-Knapp, Haspe, Milspe, Hagen, Breckerfeld, Priorei, Rölvede, Hohenlimburg, Wiblingwerde, Mühlenrahmede, Heedfeld, Branten, Ennepetalsperre, Oberbauer, Milspe, Haspe, Berge-Knapp, Ziel
Gevelsberg -Lüdenscheid-Gevelsberg

oder 7 1/2 lange Anstiegetour

Wir hatten in 2005 diese Tour als Forumstreffen geplant, leider ist es nicht zu einer gemeinsamen Fahrt dieser Tour gekommen. Zur Vorbereitung hatten wir diese Strecke vorab schon einmal gefahren.

Als Startort haben wir den Park&Ride Parkplatz an der A1 Ausfahrt Gevelsberg ausgesucht. Wir überqueren die Ausfallstraße und fahren den Richtungsschildern Berge Knapp nach. Die kleine Straße ist kaum befahren und fällt nach Hagen hin leicht ab. In Hagen-Haspe kreuzen wir die B7 und es beginnt der erste schwere Anstieg dieser Tour. Es geht die Askerbergstraße hoch. Oben auf der Höhe haben wir die ersten 250 Höhenmeter geschafft. Die Abfahrt ist steil und kurz und führt uns nach Milspe. Der Kreisverkehr am Ende der Straße ist gut angelegt und so braucht man an dem Steilstück nicht mehr anhalten. Wir biegen im Kreis nach links ab und fahren durch das Hasper Bach Tal auf Hagen zu. Noch vor dem Ort biegen wir recht ab und folgen den Schildern "Flugplatz".

Der 2. lange Anstieg liegt vor uns. Kaum liegen die letzten Häuser hinter uns beginnt ein dichter Wald. Die Straße führt hoch nach Waldbauer. An der Querstraße im Ort folgen wir den Schildern Breckerfeld, die uns nach rechts weisen. Kurz vor Breckerfeld haben wir mit 417 Metern über NN den 2. Anstieg geschafft. Nach der Ortschaft empfängt uns eine wunderschöne Serpentinenstraße, die uns hinab ins Volmetal nach Priorei bringt. Wir biegen auf die B54 rechts ab und fahren knapp einen Kilometer Fluss aufwärts.

In Rummenohl beginnt der 3. Anstieg, er führt uns hoch nach Rölvede. Die kleine Straße ist herrlich zu fahren und ab dem Abzweig zur Rölveder Mühle gibt es im dichten Wald noch eine wunderschöne Serpentine. Oben an der A 45 sind wir schon wieder über 400 Meter hoch. Wir fahren 600 Meter parallel zur Autobahn und dann links unter der Brücke her die uns ins RTF-bekannte Nahmertal führt. Die Straße ist in keinem guten Zustand und es heißt aufpassen. Wir kommen nach Hohenlimburg.

Kurz vor der Lenne biegen wir rechts ab und die Straße steigt mit 12 % an. Die Steigung hält eine Weile und wird erst nachdem die Straße nach Süden hin abbiegt weniger, aber 7-8 % hat die Steigung weiterhin. Auch auf dieser Straße sind kaum Autos. Nachdem wir das Waldgebiet hinter uns haben sehen wir schön hoch vor uns Veserde und das Hotel dort. Im Ort biegen wir rechts ab und wir kommen nach Wibringwerde. Die Straße stieg bis hierhin weiter an und erst jetzt wird es deutlich flacher. Erst als wir die L692 nach Mühlenrahmede hin, rechts verlassen, haben wir den höchsten Punkt der Tour mit 501 Metern über NN erreicht. Damit liegt der 4. Berg hinter uns und die Abfahrt nach Mühlenrahmede verlangt unsere ganze Aufmerksamkeit. An der Querstraße biegen wir rechts nach Lüdenscheid hin ab. Eigentlich hatten wir den Anstieg nach Rosmart noch mit eingeplant, da es aber zu regnen angefangen hat, disponieren wir um und fahren, nachdem wir unter der hoch über uns führenden Autobahnbrücke sind rechts ab nach Gevelndorf. Es ist der Anstieg Nr. 5. Er setzt sich bis nach Heedfeld fort. Es geht nun leicht bergab und in Spormecke verlassen wir die Hauptstraße und biegen links ab. Es beginnt eine schöne Abfahrt, die uns heute zum 2. Mal ins Volmetal führt. In Schalksmühle haben wir es erreicht und diesmal geht's aber flussabwärts bis nach Dahl.

Wir verlassen das Tal zur linken und fahren unseren 6. Anstieg für heute. Die Glörtalsperre lassen wir links liegen, denn es ist schon reichlich spät geworden und einige Kilometer haben wir noch zu fahren. Oben in Branten haben wir den Höhenzug geschafft. Es geht nun hinunter zur Ennepetalsperre. Die Talsperre sehen wir nur kurz durch den dichten Wald einmal. Die Straße ist hier auch in keinem guten Zustand und mit Schlaglöchern übersäht.

Wir fahren noch 7 Kilometer das Tal hinab, dann biegen wir rechts auf die kleine Straße nach Oberbauer ab. Anstieg Nr. 7 beginnt. Auch er ist wegen der Ruhe auf der Straße super zu fahren. In Oberbauer ist der Anstieg geschafft und wir biegen links nach Ennepetal-Milspe ab.

Bis in den Ort verlieren wir 100 Höhenmeter und nun geht es in entgegen gesetzter Richtung die Askerbergstraße hoch. Direkt nach dem Kreisverkehr, (Achtung schon im Kreis runter schalten) haben wir eine graue Wand vor uns. Es ist nach dem Anstieg in Hohenlimburg der Zweitschwerste, nur haben wir inzwischen einige Höhenmeter in den Knochen und er kommt mir viel schwerer vor. Zum Glück ist das Steilstück nicht all zu lang. Die Abfahrt nach Haspe belohnt uns für die Strapazen. Die letzten Kilometer steigen zwar leicht an, doch sie sind gut, um die Beine wieder locker zu fahren. Nach 108 Kilometern und 2250 hm wissen wir, diese Tour können wir guten Gewissens unseren ForumerInnen und allen Bergfreaks anbieten.

 

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