Astrid und Hermann on Tour

französische Alpen 2009

Reisen

Astrid und Hermann am Col de Vars

zu den Rennradtouren

Kapitel 1: 2 Tage Pfalz
Kapitel 2: 14 Tage Vogesen
Kapitel 3: 3 Tage fr. Jura
Kapitel 4: 35 Tage fr. Alpen
 

Standort: Lembach am Fußballplatz. N48 59.899 E7 47.109
Ent-/Versorgung: nein
Abfalleimer: ja
Toilette: nein
Dusche: nein
Aktivitäten: wandern / Radeln
sonstiges: trotz naher Straße ruhiger Platz

 

Es geht weiter nach Frankreich. Wir fahren auf kleinen Straßen zum Grenzübergang Hirschthal. Schon die Fahrt dorthin ist wunderschön. Die Gegend wird immer einsamer und Autos sehen wir irgendwann kaum noch. In Lembach, es ist der erste Ort hinter der Grenze machen wir unsere erste Station in Frankreich. Am Sportplatz, er liegt am Ortsausgang befinden sich große Parkflächen vor den Sportstätten. Wir fahren bis zum Sportlerheim und befinden den Platz für eine Übernachtung und eine Radtour nicht schlecht. Wie immer muss ich mich zu Beginn unserer Reisen immer erst an das freie Stehen gewöhnen. Wir haben allerdings auf unseren Langzeitreisen, noch nie Probleme gehabt.

 

Unsere 76 km Radtour hat 3 Höhepunkte, einmal den Col du Pfaffenschlick, die erste Ölbohrstelle weltweit und das herrliche Muhltal.

Unsere Rennradtour in Lembach:

Wir verlassen den Ort am Kreisverkehr in östlicher Richtung auf der D 3. Aber schon in der ersten Linkskurve fahren wir auf die kleine D65 weiter. Sie steigt sofort steil an und mit 10% Steigung  kommen wir zum Ortsausgang. Auch nach Pfaffenbronn geht es immer noch höher und am Col du Pfaffenschlick haben wir den ersten Tourenhöhepunkt erreicht. Der Col hat zwar nur eine Höhe von 375 Meter über NN, dafür sind in der Auffahrt aber einige Steilstücke zu meistern. Im Ort biegen wir links auf die  51 ab und kommen über 2 Serpentinen hinab zu der Stelle, wo zum ersten Mal auf der Welt eine Ölbohrung durchgeführt wurde.

Es geht weiter abwärts und in den nächsten kleinen Orten, zeugen noch Ölpumpen von der vergangenen Zeit. In Lobsann biegen wir rechts auf die kleine D 314 ab. Diese führt uns nach Merkwiller-Pechelbronn. Wir überqueren die größere D 28 und finden uns auf die D 114 wieder. Ihr folgen wir in südlicher Richtung bis zur auf die D 250 stoßen. Hier wechseln wir die Fahrtrichtung und es geht in Westrichtung weiter. Viel Verkehr ist auf den kleinen Straßen nicht und doch werden wir das eine und andere mal mit sehr wenig Seitenabstand überholt. Trotzdem immer wieder Schilder auf ausreichenden Abstand zu Radfahrern hinweisen. In Gunstedt kommen wir an einem Freizeitpark vorbei, der aber jetzt im Juni noch geschlossen ist. Mit dem Überqueren der D 27 kommen wir an einen schönen Anstieg. Es sind zwar nur 70 Höhenmeter zu überwinden, doch die haben es in sich.

Die D 250 verlassen wir an der Straßenkreuzung mit der D 149 und lassen uns mit dem Garmin den schon etwas größeren Ort Gundershoffen lotsen. Das funktioniert wie immer ohne Probleme. An der Ampel im Ort biegen wir auf die D 242 nach links ab. Diese folgen wir bis Zinswiller. Wir durchqueren den Ort und kommen auf die D 142. Sie führt uns zu dem schönsten Streckenabschnitt dieser Tour, zur Fahrt durch das einsame Muhltal. Wir verlassen es schweren Herzens nach 10 km reinstem Fahrgenuss in dem Örtchen Baerenthal. Hier biegen wir rechts auf die D 36 ab. Sie führt uns relativ steil aus dem Ort hinaus. Auch herrscht hier wieder etwas mehr Verkehr.

In Phillipsbourg überqueren wir die N 62 und die D 87 steigt auf den ersten 500 Metern steil an. Dann geht es aber weiter flach, sehr waldreich bis nach  Neunhoffen. Wir biegen  rechts ab und die kleine D 853 folgen wir, es ist wieder sehr einsam, bis nach  Jaegerthal. Auch hier, wir biegen links auf die D 121 ab, geht es steil aus dem Ort hinaus. Die Steigung klingt aber schnell ab und herrlich geht es hinab in das Tal der Le Klamm. Genauso geht’s wieder hoch.

Die anschließende Abfahrt, es geht hinunter nach Langensoultzbach, lässt aber meinen Atem stocken. Sehe ich doch am Gegenhang nach dem Ort, eine unheimlich steile Straße. Ja, und genau diese müssen wir hoch. Es ist eigentlich ein Schleichweg, sie ist sehr schmal und versorgt wohl nur ein paar Bauernhäuser. Dann sehen wir rechts unten den Sportplatz mit unserem Wohnmobil. Ein Trampelfahrt führt von hier aus zum Sportgelände. Es sind nur wenige Meter und so nehmen wir diese Unannehmlichkeit gerne in Kauf. Nach 76 km und 800 hm haben wir in 2009 unsere erste Rennradrunde in Frankreich hinter uns.
 

Radtour: 73 km, 900hm
GPS-Track

 

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