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Die Reise
1. Pfalz-Vogesen
Anfang Juni starten wir zu unserer
Frankreichreise 2009, vom Hohen Vogelsberg aus, in den Süden. Am Anfang geht
alles schief. Hatten wir ursprünglich vor, unseren alten Kater Emil mit auf die
Reise zu nehmen, wurde das von Astrid kurzfristig umdisponiert. Alles
Katzenfutter und die anderen Katzenutensilien wurden wieder ausgepackt und
Gisela, unsere Nachbarin wurde gebeten, Emil in unserer Abwesenheit zu
füttern. Peticha, unsere andere Katze, wird während unserer Reise von Willi,
dem anderen Nachbarn versorgt. Kaum 40 km unterwegs, fällt uns ein, dass Emil
noch sein Spot-on (ein Mittel gegen Milben) bekommen muss und das schlummert
bei uns im Wagen. Also umdrehen und zurück nach Engelrod. Zum Glück wartet
Emil vor der Haustür, Schnell das Zeug in den Nacken und los geht es wieder.
Es ist aber inzwischen 17 Uhr geworden. Die Route, die ich zuvor auf Mapsource
(Software zur GPS-Navigation) geplant hatte, weist einige Ungereimtheiten auf.
Erst als wir mitten in Frankfurt landen, merken wir, dass unser
Navigationsgerät noch vom Radfahren auf Radeln und kürzeste Route steht. Nach
der Umstellung geht es aber einigermaßen flott weiter.
Bei Kaiserslautern verlassen wir die
Autobahn und übernachten in dem kleinen Ort Katzweiler auf einem Parkplatz
mitten im Ort. Kaum habe ich den Wasserhahn aufgedreht geht die Pumpe kaputt.
Es ist die 3. neue Pumpe innerhalb des letzten Monats. Nach ein wenig forschen
im Internet, finde ich im Nachbarort, Weilerbach, einen
Reisemobilzubehörhändler. Es ist Jürgen Engel, der Wohnmobil-Reisebuchautor,
der hier am Ende der Welt einen kleinen Laden betreibt. Nun wird aber eine
original Shurfloh-Pumpe eingebaut. Und siehe da, das Wasser löpt wieder.
Leider gibt es von den ersten 10
Reisetagen keine Bilder, denn die Dateien wurden bei dem Übertragen auf einen
Stick beschädigt.
Weilerbach eignet sich, nach Studium
der Karten auch gut für eine Radtour. Etwas Außerhalb finden wir einen ruhigen
Parkplatz. Schnell ist auf dem Laptop eine Tour geplant und zum Garmin
übertragen.
Wir nehmen sehr kleine Wirtschaftswege
und auch eine stillgelegte Eisenbahntrasse wird von uns befahren. Sie ist
schöner wie die Erzbahntrasse, im Ruhrgebiet und der Vulkanradweg zusammen.
Unterwegs bestaunen wir zudem einen Baumkletterwald. Er ist so aufgebaut wie
die Kletterwände und es geht steil an den Bäumen hoch.
Nach 40 km haben wir die kleine
Einführungstour auf unserer Reise 2009 hinter uns. Den Abschluss bildete die
schöne Auffahrt nach Eulenbis.
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