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Kapitel 5 Am Golf von Policastro tolle Anstiege und ruhiges Hinterland


Policastro auf einer größeren Karte anzeigen

Wir haben Sizilien verlassen und fahren in Richtung Norden auf der Autostrade del Sole (A3) In Lagonero verlassen wir die Autobahn und fahren zum Golf von Sapri. Im gleichnamigen Ort herrscht uns zu viel Trubel und so fahren wir die Küstenstraße entlang bis nach Policastro.


Am Golf von Policastro

Standplatz GPS-Koordinaten Versorgung Entsorgung Strom Abfalleimer
Policastro  N40 04 22.4 E15 31 36.9  nein  nein nein ja


Hermann und 'ne Ape


Direkt an der Hafenmauer gefällt uns der Parkplatz und für 1 bis 2 mal nächtigen wird er gut sein. Außerdem ist die rege Fischfangtätigkeit eine schöne Abwechselung. Komisch ist, kaum hatten wir die Insel verlassen, sind meine Wehwehchen verflogen. Policastro mit seinem bergigen Hinterland bietet sich förmlich für Radtouren an.
Die erste Tour führt durch eine wunderschöne Landschaft und hat, für uns unvermutet, 3 tolle Anstiege.

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in Campania


schöne Serpentinenstraße bei San Severino


Wir finden dabei aber auch einen, so scheint es uns, guten Standplatz in Celle di Bulgheria. Nachdem wir nach unserer Rückkehr noch einen Policastro-Bummel gemacht haben, brechen wir nach dorthin auf.


Lentiscosa


Der Standplatz befindet sich außerhalb des Ortes an einem Sportplatz. Leider ist er von der Landstraße aus einsehbar und es kommt wie es kommen muß.


unser Standplatz in Celle di Bulgheria
 

20.03.2008

Nach einer ruhigen Nacht, werden wir früh morgens von der Polizei geweckt. Sie erkundigen sich bei uns was wir hier machen und wohin wir wollen. Nehmen dabei natürlich unsere Personalien auf und stellen dabei fest, dass Astrid heute ihren 50. Geburtstag hat. Sie werden sofort sehr freundlich uns es hätte nur gefehlt, dass sie ihr ein Ständchen gesungen hätten. Da wir bei unserer gestriegen Radtour auch an dem imposant am Berghang liegendem verlassenen Örtchen San Severino vobei kamen, steht für heute natürlich eine ausgiebige Besichtigung an.


San Severino
 

Standplatz GPS-Koordinaten Versorgung Entsorgung Strom Abfalleimer
 Celle di Bulgheria  N40 05 42.6 E15 24 49.3  Wasser  nein nein  ja


Der Ausgangspunkt ist sehr gut und am nächsten Tag steht die 2 Tour in dieser Gegend an. Sie verläuft auf einsamste Straßen durch eine berauschende Gegend.

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im Hafen von Marina di Camerota

Unser Gas ist alle und so fahren wir weiter um eine Flasche zu füllen oder tauschen. Ich weiß nicht mehr in welchem Ort, aber wir finden eine Gas-Abfüllstation. Die Flasche tauschen ist o.k, aber dann fragen wir, ob auch unsere leere deutsche Flasche gefült werden kann. Logisch! Ich finde nicht die Zeit unseren Euro-Adapter aus dem Auto zu holen, doch schon läuft der Füllvorgang.

Da werden die Stutzen einfach mit der Hand gegeneinander gedrückt und schon rauscht das Propangas überall hin, nur nicht in die Flasche. Es ist schwer den Abfüller zum warten zu überreden, bis ich den Euo-Adapter geholt hab. Er füllt weiter und es zischt und zischt. Die Luft ist vom Propangas geschwängert, als ich mit dem Übergangsstück aus dem Auto komme. Nur schwer kann ich ihn überzeugen, dass die Flasche so niemals voll wird.

Auf unserer letzen Radtour hatten wir in San Mauro di Bruca einen schönen Parkplatz an dem abgelegenen Friedhof gesehen. Nach der Füllung fahren wir dorthin und steigen nach unserer Ankubft gleich aufs Rad. Die Tour führt hinunter zum Meer und von dort hinauf in die Berge. Durch die neue Schnellstraße SS18 ist die alte Straße so gut wie nicht befahren. Sie führt uns dabei auf eine Höhe von 700 Metern durch den Parco Naz. Cilento E Vallo Di Diano.


schon wieder Schnee in den Bergen
 

Standplatz GPS-Koordinaten Versorgung Entsorgung Strom Abfalleimer
San Mauro di Bruca N40 07 41.1 E15 17 18.8  nein  nein nein  ja

Wasser vom örtlichen Brunnen

Am nächsten morgen hat es geschneit, wir sind hier auf 450 Meter über dem Meer und hoffen, dass am Meer kein Schnee liegt. So wird der Tag heute Rad-frei und wir fahren hinunter an die Küste nach Palinuro. Wir stellen uns am Parkplatz direkt im Hafen und nach einen Ortsbummel, alles ist schön geschmückt, es scheint irgendein Feiertag zu sein, machen wir eine Wanderung zu dem hoch auf dem Berg thronenden Leuchtum.


Leuchturm von Palinuro


Zum Abend fahren wir aber wieder nach San Mauro di Bruca, denn von hier soll es morgen die nächste Radtour geben.
Gibt sie auch, doch während der Radtour fängt es an zu regnen und es hört auch nicht wieder auf. Regen wollen wir nicht, es ist zudem empfindlich kalt, so beschließen wir morgen zur Adriaseite zu fahren nach Gargano.

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Zuletzt geändert von hermann (hermann)  am 11.12.2012  um 14:24:06
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