RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Velbert
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-29

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Tourname: RTF Velbert
Startort: Velbert
Verein: RSF Velbert
Tourlänge: 41, 71 km
Höhenmeter: 750 hm

 
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Velbert 2005

Die Wettervorhersage für heute ist saumäßig. Temperaturen um den Gefrierpunkt, Schnee- und Regenschauer sind angesagt. Unser Plan, die Velberter RTF mit dem Rad anzufahren, lassen wir am Vorabend der Tour fallen. Auch eine Alternative haben wir schon in Erwägung gezogen, die RTF-Holzwickede.

Der Sonntagmorgen ist genau wie vorher gesagt, alles grau in grau und es regnet. Nach einigem hin und her entscheiden wir uns doch nach Velbert zu fahren, aber mit dem Auto. Kurz vor Neviges, das ist der Startort der RTF, hört es zu regnen auf. Am Start treffen wir wieder auf Heinz aus Düsseldorf, er will 300 Punkte in dieser Saison fahren im letzten Jahr hatte er 16000 Wertungskilometer auf seiner Karte. Auch Werner aus Gevelsberg treffen wir, er hat sich einen schönen Carbonrenner im Winter zugelegt. Der frischvermählte Peter und Hans-Ulrich sehen wir gerade losfahren, schade eigentlich.

Nachdem wir die Startformalitäten erledigt haben führt uns die Strecke erst einmal mit 17% Gefälle nach Neviges in den Ort hinab. Kurz nach dem Ort steigt die Straße wieder langsam und stetig an. Schon nach 7 Kilometern wird der 2. höchste Punkt der Strecke erreicht. Die Ibacher Mühle lassen wir links liegen und kommen nach Schevenhof.

Ab Oberdüssel geht es über einen Golfplatz nach Wülfrath. Auf den Wiesen rechts und links, der von uns befahrenen Wirtschaftswege, sehen wir immer wieder Schneereste. Die Straßen sind aber frei und das Wetter ist besser als angesagt. In Wülfrath fahren wir an den größten Kalkwerken Europas entlang.

In Rohdenhaus geht es nun links nach Niederschwarzbach. Die Strecke stellt hier keine größeren Anforderungen an uns und so kommen wir mit ruhigem Tempo bei Homberg zur 1. Kontrolle. Hier erwartet uns ein sehr gutes Verpflegungsangebot. Von leckeren Waffeln und Prinzenrolle über Riegel und Weingummis, auch Obst fehlt nicht. Die heiße Brühe und der Tee runden das sehr gute Angebot ab.

Bisher waren wir fast alleine unterwegs, von nun an sehen wir immer mehr RTFlerInnen. An einem kleinen Anstieg mache ich ein paar Bilder. Auch den Bezirksfachwart des Bergischen Landes kann ich hier entdecken. Dietmar kann das Bergefahren trotz seiner Knie-OP nicht lassen. Bei Km 27 auf einer Anhöhe sehe ich ihn dann, Peeeeter. Er hilft gerade seinem Mitstreiter Hans-Ulrich bei der Reparatur eines Plattfußes.

Ich bleibe bei ihnen und Astrid fährt schon mal langsam voraus. Gemeinsam fahren wir nun mit ruhigem Tempo weiter. Bei Eggerscheidt unterfahren wir nun die A3 und bei Lintdorf geht es über dir A52. Nun befinden wir uns in der Einflugschneise des Düsseldorfer Flughafens und kaum denke ich daran, donnert auch schon ein Flieger im Steigflug über unsere Köpfe hinweg. Die Fahrt ist nun sehr kurzweilig, denn es gibt das eine oder andere zu erzählen.

So merke ich gar nicht, dass wir einmal das Breitscheider Kreuz, ein wichtiges Autobahnkreuz hier, umfahren haben. Die Tour führt uns nun über den Mintrader Berg zurück nach Breitscheid. Wir sind mittlerweile wieder auf Astrid aufgefahren und kommen nun zusammen an dem idyllisch gelegenen Schloss Linnep vorbei. Astrid und Hans-Ulrich unterhalten sich hinten, Peter und ich zupfen nun schon mal ein wenig, bei kleineren Anstiegen am Lenker.

Ab Km 47 geht es nun unaufhaltsam bergan und ich fühle mich sehr gut. Habe, glaube ich, für "Hattingen" ganz gut trainiert. Bei Km 55 kommen wir zur 2. Kontrolle. Sie ist bei der Berufsfeuerwehr in Heiligenhaus. Astrid und ich verweilen nicht lange und fahren alleine weiter. Nachdem wir heute zum zweiten Male durch Rohdenhaus fahren, biegen wir kurz hinter dem Ort in die Rutzkausener Straße ein.

Hier beginnt der lange Anstieg nach Velbert. Bei Km 65 halte ich an und mach ein paar Bilder von den uns folgenden RTFlerInnen. Ich warte bis auch Peter und Hans-Ulrich vorbei fahren und mache mich dann an die Verfolgung. Nach einer kleinen Senke sehe ich die Beiden weit vor mir.

Es dauert bis zum Ortseingang bis von Velbert, bis ich die Beiden endlich erreiche. Von Astrid keine Spur mehr, sie ist wohl durchgefahren. Die Strecke schlängelt sich nun durch die Vororte und Industriegebiete. An der Wülfrather Straße kommen wir zum Ortsausgang, diese wird überquert und ab der B224 gelangen wir nun, nur noch abwärts, zum Ziel.

Fazit:

Wieder einmal Glück gehabt, kann man nur sagen. Die 2. RTF in 2005 konnten wir ohne einen Tropfen Regen über die Bühne bringen. Leider hatte diese schöne Tour, wohl wegen der schlechten Wettervorhersage, nur 116 TeilnehmerInnen. Die Tour hatte alles was gut ist, eine gute Ausschilderung, eine sehr gute Verpflegung und vor allen Dingen schöne Anstiege. Genau das richtige um die, bei Vielen eingerosteten, Beinmuskeln wieder aufzufrischen. Auch wenn hier und da auch mal größere Straßen befahren wurden, der Veranstalter ließ nichts unversucht, um die Tour auf, kleine Wirtschaftswege zu leiten.

Hermann

Streckenverlauf:

Velbert

Schevenhof
Oberdüssel
Wülfrath
Rohdenhaus
Obschwarzbach
Homberg

Kontrolle 1

Häuschen
Zur Eule
Eggerscheid
Krummenweg
Schloß Lintdorf
Sandblick
Breitscheid
Haus Linnep
Hösel
Oberlip
 

Kontrolle 2

 

Hofermühle
Angerweg
Flandersbach
Rohdenhaus
Velbert
Tönnisheide
 

Ziel Neviges

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