RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Troisdorf
 

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Tourname: RTF Troisdorf
Startort: Troisdorf
Verein:
Tourlänge: 41, 71, 111, 132 km
Höhenmeter: 910 hm

 

 
RTf Troisdorf 132 km auf einer größeren Karte anzeigen

Der Streckenverlauf wurde im nachhinein am PC erstellt und ist keine Empfängeraufzeichnung

Troisdorf 2004,

Wie so oft fahren wir schon am Freitag zum Startort. Unser Ziel an diesem Wochenende ist, der Rülzheimer Radmarathon ist abgesagt, Troisdorf. Es ist die einzige Tour an diesem Tag mit 150 Kilometern. Durch eine hervorragende Ausschilderung ist der Startort, das Aggerstadion schnell gefunden. Es liegt direkt angrenzend an einer ehemaligen belgischen Militärwohnsiedlung. Der abendliche Spaziergang hierdurch ist richtig gespenstisch, ca. 90 % der Wohnungen sind leer und stehen zum Verkauf.

In der direkt anschließenden Wald- und Heidelanschaft, wird die Ruhe durch sehr viel Fluglärm gestört. Das Gebiet liegt mitten in der Einflugschneise des Kölner Flughafens. Auch unsere Nachtruhe wird durch viele Flugbewegungen erheblich gestört. 

Am Morgen werden wir durch auf das Dach prasselnde Regentropfen geweckt. Schade, heute werden wir wohl nass werden. Bei unseren Vorbereitungen sehen wir nur vereinzelt RadlerInnen auf die Strecke gehen. Darunter Wilfried, Jack und bei unserer Abfahrt sehen wir auch noch Lizzi. Der Regen hat aufgehört und es geht zunächst trocken in östlicher Richtung in den Westerwald. Es fängt wieder an zu regnen und unsere Stimmung ist nicht die beste. Zum Glück sind die Temperaturen recht angenehm.

Es dauert nicht lange und der Regen lässt wieder nach und für den Rest des Tages bleiben wir trocken. Bis nach Buchholz steigt die Strecke kontinuierlich an, ohne allzu schwere Steigungen. Wir sind eine Zeit lang zu viert. An einer roten Ampel werden wir aber von den beiden anderen Mitstreitern abgehängt.

Die erste Kontrolle ist am Startort der Buchholzer Veranstaltung. Ab jetzt werden die Wellen ein wenig anspruchsvoller. Vor uns taucht mit einem Mal Jack auf, er sagt uns, dass an der vor uns liegenden Weggabelung keine Schilder mehr sind. Wir haben wohl unterwegs eins übersehen. Nach kurzem Studium des Streckenplanes, der von mir, wegen meiner Weitsichtigkeit nicht zu lesen ist, weil sehr kleine Buchstaben, entscheiden wir uns für links.

Genau richtig, schon nach kurzer Zeit sind wir wieder auf der Strecke. Den höchsten Punkt der Tour erreichen wir 2 Kilometer vor Leuscheid mit 352 Metern über NN. Bei Eitdorf biegen wir in die 150er Schleife ab. Sie führt uns nach Norden. Über Schöneberg fahren wir weiter nach Marienfeld. Ab Wersch führt uns die Strecke wieder in südlicher Richtung auf Schöneberg zu. Hier befahren wir ein kurzes Stück der Strecke zum zweiten Mal, aber in Gegenrichtung. Nach einer schönen Abfahrt kommen wir in Eitdorf wieder zur Sieg und wie schon bei der Tour in Hennef, ich war sie vor einigen Jahren einmal gefahren, geht es fast ausschließlich an dem Fluss entlang zum Ziel.  

Fazit:

Die Tour hat, durch das schlechte Wetter, bestimmt viele TeilnehmerInnen eingebüßt. Schade eigentlich, denn die Verpflegung, die Ausschilderung und die Strecke waren sehr gut. Wenn der Veranstalter die teilweise viel befahrenen größeren Straßen heraus nehmen würde, kämen bestimmt mehr als die fast 1000 Höhenmeter zusammen und würde der Tour ganz gut tun. Auch die Streckenlänge, ist mit 132 Kilometern, für eine 4 Punktetour, sehr kurz. Vielleicht haben wir aber auch ein Schild verpasst, dadurch unbemerkt abgekürzt und sind durch Zufall wieder auf die Strecke gekommen

Hermann

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