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RTF Sprockhövel
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40

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Tourname: RTF Sprockhövel
Startort: Sprockhövel
Verein: RSC Westfalia Sprockhövel
Tourlänge: 41, 71, 111, 150 km
Höhenmeter: 1580 hm

 
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Sprockhövel 2005

Wir werden schon am Start von Edmund, der Mann für alle Fälle in Sprockhövel empfangen. Er gibt uns noch Infos über Streckenänderungen und auf geht’s.

Die Tour führt uns aus Sprockhövel hinaus in Richtung Norden. Es geht aber nicht, wie in der Vergangenheit bis zur Ruhr, sondern wir biegen im Hammertal rechts ab. Es geht bergan auf die Ruhrhöhen. Die Abfahrt zum Muttental bringt uns wieder in die Ruhrauen.

Dem Tal folgen wir und kommen in Witten auf die B 226. Sie ist heute morgen wenig befahren und wir folgen der Straße bis kurz vor Hagen. Von dort wird auf Wirtschaftswegen die erste Kontrolle angefahren. Wir sehen nicht viele RadlerInnen es sind wohl die meisten schon früher gestartet. Auf der anderen Ruhrseite setzen wir unsere Fahrt fort und sehen den markanten Rundgasbehälter mit der aufgemalten Weltkugel.

Vollmarstein liegt links oberhalb der Straße. Ab Wengern folgt die lange Auffahrt nach Silschede. Kurz vor erreichen des Ortes wird auf Wirtschaftswegen die Straße nach Haßlinghausen angefahren. Auf ihr führt unser Weg durch die Vororte von Wuppertal nach Langenberg. Vorher wird im Deilbachtal die zweite Kontrolle erreicht.

Am Sender kann ich mich nicht zurück halten und statte ihm einen Besuch ab. Astrid folgt nur ein paar Meter, kehrt dann aber um. Sie war die ganze Woche krank und ist froh überhaupt fahren zu können. Wir besprechen uns noch, welche Tour wir fahren. Astrid möchte die 150er Strecke und ich nur die 110er fahren.

Nach der Abfahrt vom Sender komme ich wieder auf die RTF-Strecke. Sie führt nun durch das Felberbachtal bis zum Abzweig nach Hattingen. Viele RTFlerInnen kommen mir nun entgegen, darunter auch Uwe aus Lippstadt und Peter(Bergfloh). Die RTF ist hier wohl ein Stück gegenläufig.

Nach dem Abzweig lockt mich der steile Anstieg über die Serpentine. Während die RTF geradeaus verläuft, nehme ich die schwierigere Passage. Auf der anderen Seite des Höhenzugs geht es hinab ins Wodantal. Ich fahre das Tal bergan und komme an der Gemüsescheune zur dritten Kontrolle. Hier verrichtet Dietmar Sommer seinen Helferdienst.

Da ich von der anderen Seite diese Kontrolle anfahre, verpasse ich so das schöne Teilstück über den Wodaner Höhenkamm. Aber dafür geht es mit Dirk aus unserem Verein, noch einmal zum Sender hoch. Da ich in diesem Jahr keine Punkte eintragen lasse, ist mir die Strecke nicht so wichtig. Hier in unserem Trainingsgebiet kenne ich mich bestens aus und fahre mit Dirk den Böhnkeweg hoch zum Sender.

Es ist hier der steilste Anstieg nach oben. Nach der rasanten Abfahrt erreichen wir wieder die Original-RTF-Strecke. Wieder im Felberbach verleite ich Dirk dazu noch einen schönen Anstieg mit mir zu fahren. Ab dem Wodantal führt uns die Tour über Bredenscheid zur B51. Dieser folgen wir bis ins Ziel. Nach 108 Kilometern haben wir mit 1400 hm es wohl etwas schwieriger gehabt als die,  die die Originalstrecke gefahren sind. 

Astrid:

Hermann hat den Umweg zum Sender genommen, das ist mir heute aber zu steil und ich fahre die RTF-Strecke weiter. Nachdem ich durch Langenberg gefahren bin, geht es in die Elfringhauser Schweiz. Es kommen mir viele RTFlerInnen entgegen.

Die Tour muss hier wohl auch zurück gehen. An dem 2. Parkplatz biegt die Strecke links ab und es geht über den Höhenkamm bis zur Gärtnerei. Hier führt uns der Veranstalter direkt in unser Trainingsgebiet. Allerdings in die Gegenrichtung. Nach einigen Auf- und Abfahrten kommen wir so nach 5 Kilometern ins Wodantal. Nun führt uns die Tour erst einmal lange bergab. Am Ende der Abfahrt ist an einer Scheune die 3. Kontrolle.

Beim verlassen der Kontrolle sehe ich, dass ich auf dieser Straße schon vor ca. 20 Minuten gefahren bin. Da allerdings in die Gegenrichtung. Das ist auch die Erklärung warum mir eben so viele RadlerInnen entgegen kamen. Wieder in Langenberg angekommen führt die RTF nun nach Kupferdreh. Erst am Beginn des Hespertals zweigt die Tour links ab und allmählich steigt das Tal an.

In Velbert kommen wir durch das, von vielen Touren her bekannte, Industriegebiet. Es geht steil bergan, doch nicht ganz bis nach oben, sondern vorher rechts ab. Nach der Ortsdurchfahrt wird es wieder ländlich und auf  Nebenwegen führt uns die RTF wieder nach Langenberg. Nun folgt die Tour dem Wodantal, aber dieses Mal geht’s bergan.

Erst am Abzweig nach Bredenscheid verlässt die RTF das Tal und über den Höhenzug geht die Fahrt bis zur Bundesstraße 51. Hier biegen wir rechts ab und die RTF führt mich gerade auf Sprockhövel zu. In dem Wohngebiet vor dem Startort komme ich noch ein wenig durcheinander, denn es gibt hier keine Schilder.

Auch Helene aus Waltrop hat so ihre Schwierigkeiten. Am Start treffe ich Hermann wieder. Er hat es sich hier schon längere Zeit gemütlich gemacht und erzählt mir viele Bekannte getroffen zu haben. Auch den von seiner Nachtschicht übermüdeten Bergfloh.

Fazit:

Die Streckenänderungen haben der Tour sicherlich gut getan. Wie sehr haben wir in der Vergangenheit über die Herbeder Ortsdurchfahrt mit dem hohen Verkehrsaufkommen und den kaputten Straßen geschimpft. Die Verpflegung bestand aus Bananen und Waffeln und war somit RTF-gerecht. Die Ausschilderung war gut und wir hatten keinerlei Probleme damit.

Astrid und Hermann

Streckenverlauf:

Niedersprockhövel
Witten Durchholz
(Ruhrtal)
Witten Durchholz
Witten Bommern
B 226
Wetter
Oberwengern
Wengern
Silschede
Haßlinghausen
Einern
Dönberg
Langenberg
Oberbonsfeld
(Gemüsescheune)
Obersprockhövel
Kleinbeck
Schee
(Wodantal)
(Gemüsescheune)
Oberbonsfeld
Kupferdreh
(Hespertal)
Hefel
Velbert
(Bleiberg)
Neviges
Dönberg
Herzkamp
(Felderbachtal)
Oberbonsfeld
(Wodantal)
Bredenscheid
B 51
Niedersprockhövel
ZIEL

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