RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Schwelm
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20

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Tourname: Müöllenkoatten-Tour
Startort: Schwelm
Verein: RSC Schwelm
Tourlänge: 41, 71, 111, 150 km
Höhenmeter: 1100 hm

 
RTF Schwelm 150 km auf einer größeren Karte anzeigen

Achtung! Karte zeigt die 150 km Strecke

 

Berichte von der RTF Schwelm > 2005;   > 2003

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Schwelm 2005,

Wie schon so oft sind wir auch nach Schwelm schon am Freitag angefahren. Wir finden einen ruhigen Standplatz am Freibad. Jetzt wo die Tage wieder länger hell sind, nutzen wir die Zeit zum trainieren und fahren schon einmal die 40er Strecke ab. In der Nacht hören wir, wie der Regen auf das Wohnmobil prasselt. Für die RTF erwarten wir so nichts Gutes.

Als wir aufwachen hat der Regen aufgehört, aber es ist nun sehr diesig. Am Start geht alles reibungslos. Bei der Startstempelvergabe hören wir aber wie eine Autofahrerin sich aufregt und wegen des Nebels, fehlende Beleuchtung der RTF-TeilnehmerInnen kritisiert.

Die Tour führt uns steil hinab, am Freibad vorbei. Hier kann ich noch schnell den Radmagneten an Astrids Rad anders einstellen. Die Strecke steigt nun, nicht allzu steil, aber stetig an. Auf den ersten 4 Kilometern fahren wir auf kleinen Nebenstrassen. Leider enden diese an der B 483. Je höher wir kommen desto dichter wird der Nebel. Die Sichtweite beträgt kaum 30m.

Durch den dichten Nebel, haben es die AutofahrerInnen schwer uns rechtzeitig zu sehen und Rückleuchten an den Rennrädern sieht man nirgends. Wir atmen auf als in Wellingrade ein gut zu fahrender Radweg beginnt. Auf diesem fahren wir, bis wir am Ortsrand von Radevormwald auf die B229 stoßen. Die Strecke führt uns, immer leicht hügelig in östlicher Richtung. In Schwenke verlassen wir die Bundesstrasse und die Tour führt uns über Hohenplanken nach Anschlag.

Hier ist die erste Kontrolle aufgebaut. Werner bringt sich hier als aktiver Helfer ein. Da es sehr nebelig ist, sehen wir von der schönen Landschaft so gut wie gar nichts. Von der Kontrolle aus geht es hoch nach Halver, mit 433 Metern über NN kommen wir hier zum 2. höchsten Punkt der RTF.  Schmidthausen. Hier führt uns ein kleiner Waldweg nach Mühlen-Schmidthausen.  Auf diesem Teil der Tour herrscht kaum noch Straßenverkehr und wir sind so gut wie alleine auf der Strasse.

In Mühlen-Schmidthausen lassen wir die Kerspetalsperre rechts liegen und fahren weiter nach Kierspe. Wir durchfahren den Ort und kommen zur B54. Diese führt uns nach und durch Meinerzhagen. Nach dem Ort haben wir den höchsten Punkt der Tour (438 m) hinter uns.

Es geht nun hinab zur Aggertalsperre. Dort gelangen wir zur 2. Kontrolle.  Leider verpassen wir kurz danach den 150er Abzweig. Eine Bestätigung der 111er Tour sehen wir auch nicht. Vielleicht sind wir ein wenig abgelenkt, denn Helmut ein Bekannter aus der Radszene, sagte mir, dass Helene aus Waltrop kurz vor uns ist. So haben wir die Schilder übersehen und merken dies erst an der 3. Kontrolle. Schade, wir hätten hier gerne die große Schleife gefahren. Über Niedernhagen und Rodt fahren wir nach Marienheide. Auch hier ist der Verkehr, bedingt durch die längeren Ladenöffnungszeiten sehr stark.

Vielleicht wäre eine Strecke über Kempershöhe nach Wipperführt die bessere Wahl gewesen. Kurz nach Wipperführt biegen wir in Neye rechts ab und befinden uns nun wieder auf einer kleinen, wenig befahrenen Nebenstrasse. Sie führt uns über den Kamm und es geht hinunter zur Bevertalsperre. Die 3. Kontrolle ist hier aufgebaut.  Ein Stück fahren wir nun an dem Ufer der Talsperre entlang, ehe es steil hoch zur B483 geht.  Dieses Teilstück wurde auch früher vom Ronsdorfer RM befahren.

Auf dem Radweg, der sich allerdings auf der linken Straßenseite befindet, lässt es sich ganz gut fahren und so kommen wir am Ortsrand von Radevormwald wieder auf die B483. Auf dieser geht es nun wieder nach Schwelm zurück. Trotz der schlechten Wettervorhersage sind wir während der gesamten Tour trocken geblieben. Teilweise kam sogar die Sonne hinter den sonst dichten Wolken hervor.

Fazit:
Vielleicht sind wir ja zu empfindlich, aber es muss doch möglich sein im bergischen Land verkehrsruhigere Strassen zu finden und diese sich durch die Behörden für eine RTF genehmigen zu lassen. Das hohe Verkehrsaufkommen können aber auch die langen verkaufsoffenen Samstage auslösen.

In diesem Fall wären die Veranstalter im bergischen Land, besser beraten wenn sie Ihre Touren auf den Sonntag, mit einer sehr frühen Startzeit verlegen würden. So würde man auch dem Sonntagsverkehr, der ja erst in den Mittagsstunden so richtig einsetzt, aus dem Wege gehen.

Bei der Verpflegung war alles im Angebot was die RTF -Teilnehmer benötigen und noch ein bisschen mehr. Auch an Freundlichkeit, sind die SchwelmerInnen nicht zu überbieten.

Hermann

Streckenverlauf:

Schwelm
B483
Grüne
B229
Eich

K1 Anschlag

Mühlenschmidthausen
Kirspe
B54

K2 Deltenbach

Lantenbach
Becke
K46 Schöneborn
B256 Marienheide
Ohl
B237
Wipperfürth
Neye
Röttenscheid
Kleinhöfeld
Müllensiepen

K4 Stoote

Siepersbeyer
B483
Rädereichen
Grüne

Schwelm

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Schwelm 2003,

 

Nachdem der Wetterbericht Sturm und heftige Regenschauer für die Morgenstunden angesagt hat, haben wir einfach umdisponiert. Nicht der Supercup in Osnabrück ist unser heutiges Ziel, sondern zum ersten Mal die RTF in Schwelm. Zuerst wollen wir sogar zum Start anfahren, aber der heftige Wind lässt es uns dann anders handhaben.

Pünktlich am Start sind die meisten aber wohl schon weg. Es geht zuerst stetig bergan. Ein heftiges Quitschen an Astrids Rad stellt unsere Geduld auf die Probe. Die Schaltröllchen können es eigentlich nicht sein, denn ich habe sie erst gestern erneuert. Zum Glück kommen wir nach ca. 15 km an einem Radladen vorbei und kaufen uns das grüne Öl.

Ein paar Tropfen an die Hinterradachse wirken Wunder. Die Strecke geht nun ständig bergauf und bergab, ohne besondere Schwierigkeiten. Von hinten läuft Martin aus Witten zu uns auf, aber er fährt schnell an uns vorbei. An der ersten Kontrolle ist Werner stationiert, er freut sich anscheinend wirklich uns auf seiner Tour zu sehen. 8 Kilometer nach der Kontrolle erreichen wir mit 313 M den höchsten Punkt der Strecke. In Kierspe nehmen dann die viel befahrenden Straßen zu. 

Die B54 führt uns nach Meinerzhagen. Von hier geht es nach Deitenbach und Schöneborn, der zweiten Kontrolle. Von nun an sind viele Autos unsere ständigen Begleiter. Es folgen nämlich die B 256 nach Ohl, dann die B237 nach Wipperfürth und letztendlich die B483 nach Rädereichen zur 3. Kontrolle. Von den heftigsten Winden begleitet, fahren wir nun auf der Höhe, die wir auch schon morgens befahren haben, wieder nach Schwelm.

Fazit:

Am Start alles super, an den Kontrollen Bananen, Waffeln und Brote, aber die Strecke hätte viel ruhiger gewählt werden können. Ich werde es beim nächsten aufeinander treffen mit Werner einmal ansprechen. Vom Regen blieben wir im übrigen verschont.

Hermann

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