RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF RSF Bochum
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-18

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Tourname: "övert platte Land"
Startort: Bochum-Gerthe
Verein: RSF Bochum
Tourlänge: 41, 71, 111 km
Höhenmeter: 600 hm

 

 
RTF Bochum Gerthe auf einer größeren Karte anzeigen

 

Bericht von der RTF: > 2003; > 2006; > 2009

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Bochum 2009

Allgemeine Daten:
Gefahrene Strecke: 111 km
Alternativ: 46, 71, 154 km
Strecke: leicht
Autoverkehr: erste 50 km gering, danach mittel bis stark
Landschaft: Schön
Ausschilderung: Sehr gut
Verpflegung unterwegs: Sehr gut
Verpflegung im Ziel: befriedigend
Gesamte Tour: Gut

Privatbesuche im rheinischen nutze ich gerne, um RTF's im Münsterland zu fahren. So habe ich gestern die RTF in Bochum gestestet.
Die RTF war wie eigentlich alle Veranstaltungen im Ruhrgebiet sehr gut organisiert. Freundliche Streckenposten, hervorragende Ausschilderung, Top-Verpflegung an den Kontrollen, auffallend nette Mitfahrer, mit denen man überall schnell ins Gespräch kommt und das ein oder andere Wort wechseln kann. Ungefähre Streckenführung: Herne - Haltern - Marl - Hohe Mark - Klein Reken - Haltern mit Stausee - Datteln - Oer-Erkenschwick - Suderwich - Bochum.

Trotz vieler positiver Punkte war ich allerdings nicht ganz zufrieden.
Nach 15 km angekommen im Münsterland hatte ich mit kleinen Straßen und geteerten Feldwegen gerechnet. Ich mag diese RTF's, die durch das grüne Münsterland führen und einem in aller Ruhe die Möglichkeit geben, sich auf die Gegend einzulassen. Ungefähr bis zur Hälfte der Strecke wurden meine Erwartungen erfüllt.

Dann gab es leider nur noch stärker befahrene Straßen, teilweise zwar mit Randstreifen, aber wenn der starke Ausflugsverkehr an einem vorbeidonnert, dann konzentriert man sich nur noch auf die Straße und weniger auf die Gegend. Das hat den Gesamteindruck bei mir doch etwas beeinträchtigt. Ich weiß nicht, ob es verkehrsruhigere Straßen, die zurück führen, gegeben hätte. Oder bin ich als Landbewohner in dieser Beziehung einfach nur verwöhnt?

Christoph Stein

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Bochum 2006,

RTF der RSF Bochum 2006

Hermann und ich fahren gemeinsam los, aber schon nach einigen Minuten ist Hermann klar, dass er heute nicht mitfährt. Es geht ihm nicht gut. Unterwegs zum Start, noch in Herne, treffen wir Heribert, einen Vereinskollegen. Dann kehrt Hermann um. Der Weg zum Start ist kurz, keine halbe Stunde und es ist heute morgen sogar trocken. Eine Menge Herner sind natürlich am Start. Tanja und Uwe aus dem Forum sind auch da. Axel (virenque) ist schon weg. Er ist erst gestern die Flandernrundfahrt gefahren und macht heute eine Erholungsfahrt.

Wir beratschlagen, ob wir auf Peter (Bergfloh) warten sollen. Es ist nicht ganz klar, ob er kommt. So entschließen wir uns loszufahren. Das Wetter macht einen viel versprechenden Eindruck, teilweise kommt sogar die Sonne etwas raus.

Die RTF führt durch die ländlichen Vororte aus dem Ruhrgebiet hinaus zum Rhein-Herne-Kanal. Kurz vor der Kanalbrücke liegt rechts der Straße das Wasserschloss Bladenhorst. Nach dem Kanal geht es rechts ab und wir kommen durch Pöppinghausen nach Datteln. Die RTF führt nun in westlicher Richtung weiter. Wir durchfahren Horneburg und kommen nach Erkenschwick. Am Ortsausgang, kurz bevor der Haardtwald beginnt, ist die erste Kontrolle aufgebaut. Die Verpflegung ist außerordentlich vielfältig: Waffeln, Marmeladenbrote, Kuchen u.a.

Die Tour führt uns weiter durch die Haardt nach Ahsen. Die Haardt ist das größte zusammenhängende Waldgebiet des Ruhrgebietes. Am Gut Eversum, einem Freizeitpark, geht es links ab und nördlich der Lippe entlang in Richtung Halterner Heide. Zwei Kilometern nach dem Gut kommt schon die zweite Kontrolle. Kurz darauf, an der Querstraße, verlässt uns die 70er Strecke in Richtung Flaesheim.

Wir bleiben auf der 111er Runde und fahren zum Nordufer des Halterner Stausees. Die große Ausfallstraße mit Mehrzweckspur führt uns weiter über Sythen nach Laversum. Der Granatberg, es ist die anspruchsvollste Steigung in dieser Gegend, gehört bestimmt zu den Höhepunkten der RTF. Auch die anschließenden beiden Wellen, über die wir nun fahren, um nach Klein-Reken zu kommen, sind nicht ohne.

Schon vor dem Ortseingang ist in einer kleinen Seitenstraße die 3. Kontrolle. Auch hier sehe ich wieder eine reichhaltige Verpflegung. Die RTF bringt uns durch den Ort hindurch nach Lembeck. Vor der Ortschaft biegen wir links ab und ein durchgängiger Radweg führt uns über mehrere Kilometer zur B 58. Die Gegend ist hier sehr waldreich und auf dem Radweg läßt es sich gut fahren. Nach dem Überqueren der Bundesstraße kommen wir nach Lippramsdorf. Im Ort biegen wir links ab und die Tour führt uns in Richtung Haltern. Aber schon nach 2 Kilometern verlassen wir die Straße und fahren über die Lippebrücke auf Marl zu.

An der Querstraße zweigt die RTF links ab und führt uns zur alten B 51. Diese befahren wir nun auf dem guten Radweg und kommen nach Marl-Sinsen. Peter ist mittlerweile zu uns gestoßen und zusammen kommen wir auf der Straße nach Erkenschwick zur 4. Kontrolle. Wieder stellt der Veranstalter uns eine ausgesprochen Verpflegungsvielfalt zur Verfügung.

Über Essel und Suderwich kommen wir wieder nach Pöppinghausen. Hier folgt die RTF der Strecke, die wir schon auf dem Hinweg befahren haben. In Herne Holthausen verlässt die RTF wieder die Hin-Strecke und wir kommen durch Hernes Vororte. Beim Verlassen der Stadt haben wir noch einen ca. 800 Meter langen Anstieg zu bewältigen, bevor wir wieder nach Bochum gelangen. In Bo-Gerthe kommen wir noch ein wenig von der Strecke ab und müssen uns neu orientieren. Das ist aber schnell erledigt und nach 111 km und doch noch vom Regen durchweicht sind wir im Ziel.

Fazit:
Die Tour heißt zwar „Övert platte Land“, aber so flach ist das Ganze gar nicht mit ca. 600 Hm. Die Verpflegung, ich hab es ja schon mehrere Male erwähnt, war ausgesprochen vielfältig und reichlich. Vielleicht hatte der Veranstalter doch mit mehr als den gestarteten 570 TeilnehmerInnen gerechnet.

Hermann

weitere Tourinfo's und Bilder findet ihr  bei Peter und Andrè

Streckenplan

Bo-Gerthe

Her-Holthausen
Pöppinghausen
Castrop-Rauxel
Henrichenburg
Horneburg
Oer-Erkenschwick

K 1

Ahsen
Westrup

K 2

Stockwiesen
Nord-Ufer
Sythen
Laversum
Granat

K 3

Klein-Reken
Lemeck
Lippramsdorf
Haltern
Marl-Sinsen

K 4

Oer-Erkenschwick
Essel
Suderwich
Pöppinghausen
Bladenhorst
Her-Holhausen
Her-Sodingen
Bo-Gerthe

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Bochum 2003,

Die Hinfahrt mit dem Rad zu den Radsportfrenden Bochum war um 7:40 Uhr leider zu spät um mit den ersten Radlern zu starten. So können wir erst um ca. 8:35 Uhr die ersten Kilometer unter die Räder nehmen. Klaus aus unserem Verein schließt sich uns an. Leider fährt er Astrid, wie kann es auch anders sein, die erste Stunde viel zu schnell. Die Tour führt uns, bei sehr tiefen Temperaturen ( 3-5° Celsius) über Bladenhorst nach Datteln. Von hier erreichen wir nach ca. 8 Kilometern nach Horneburg die erste Kontrolle in Erkenschwick.

An dieser Kontrolle treffen wir die anderen Herner Strategen. Alfred erzählt mir von seinem durchwachsenden Portugalurlaub. 

Nun fahren wir in einer größeren Gruppe Richtung Ahsen, wo ich natürlich an der Brücke die Bergwertung gewinne (kommt wohl vom lutschen). Hier geht es am Gut Eversum vorbei, dann zur Halterner Heide wo die zweite Kontrolle auf uns wartet. Von dieser Kontrolle fahren wir dann wieder alleine direkt zum Granat, wo es nach Klein Reken und somit zur dritten Kontrolle weitergeht.

In Klein Reken führt uns die Tour dann rechts ab nach Lembeck. Nun kommen wir auf die Strecke der Dannekamptour, der wir dann bis nach Lippramsdorf folgen. Das nächste Teilstück hat es wegen des Windes in sich. Doch Klaus nimmt die schwere Arbeit des Führenden auf sich. Nach Bossendorf erreichen wir schließlich Flaesheim wo wir die B51 nach Marl Sinsen einschlagen. Wie immer an der Auffahrt Haltern fahre ich auf dem Radweg. Warum Astrid diesem guten, seltenen Beispiel nicht folgt, bleibt mir ein Rätsel. Doch Frauen sind halt anders. (Ha, ha...)

Während Klaus und ich uns schon weit vor Astrid wähnen, taucht sie mit einem anderen Radler auf der B51 neben uns auf. Sie fahren schneller als wir, doch das darf nicht sein, also geben wir alles was wir drauf haben.  Auf der Straße nach Erkenschwick lassen wir sie uns wieder einholen. Dort ist auch die 4. Kontrolle. Von hier geht es dann über Essel und Suderwich nach Bladenhorst. Hier überlegen wir uns, ob wir den Friedhofsberg zur Rückfahrt nehmen sollen. Doch der ist uns wohl zum Ende der Tour zu schwer.

An der Gerther Str., dann der Hammer, zwei Fahrer aus unsere Gruppe und Astrid setzen sich ab. Klaus und ich können dem Tempo der drei nicht folgen, dann muss ich auch Klaus ziehen lassen. Aus der Ferne kann ich verfolgen wie Astrid dann die beiden anderen Strategen stehen lässt (hoch, hoch, hoch). An Klaus kann ich mich dann wieder heran kämpfen, doch Astrid erreiche ich erst wieder auf dem folgendem Flachstück. Nun noch kurz durch Gerthe und die Tour ist geschafft.

Hermann

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