RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Rheindürkheim
 

Tourname: RTF Rheindürkheim
Startort: Rheindürkheim
Verein: RSV Rheindürkheim
Tourlänge: 44, 78, 116, 154 km
Höhenmeter:  hm

 

 
RTF Rheindürkheim 110 km auf einer größeren Karte anzeigen

Rheindürkheim 2007

Allgemeine Daten:

Gefahrene Strecke: 116 km (alternativ: 44, 78, 154)
Strecke: leicht
Autoverkehr: gering
Die Strecke: schön
Ausschilderung: die ersten 80 km gut, danach schlecht
Verpflegung unterwegs: durchschnittlich
Verpflegung im Ziel: durchschnittlich
Duschen: kalt
Tour insgesamt: noch gut

Anfahrt nach Rheindürkheim, der Startort ist nicht ausgeschildert. Nach etwas Suchen habe ich den Start doch gefunden, Startmodalitäten erledigt und ab die Post. Die Strecke führt sofort weg vom Rhein nach Rheinhessen. Große Abschnitte sind identisch mit der Undenheimer RTF, nur läuft diese RTF entgegengesetzt. So geht es mit moderaten Steigungen nach Kirchheimbolanden, wo nach 29 km die erste Kontrolle ist.

Leider geht nur die 154er Tour über den Donnersberg, und die ist mir heute zuviel. Daher fahre ich die großteils flache 116er Tour weiter, zuerst über ruhige Nebenstraßen, dann auch über stärker befahrene Straßen, ohne daß der Verkehr richtig stark wird. Daher lasse ich es einfach rollen und genieße die schöne Landschaft.

Zu meiner Überraschung kommt nach 55 km die zweite Kontrolle. Normalerweise ist die hier richtig aufgehoben, aber diese RTF hat nur zwei Kontrollen. Und das heißt: die zweite Hälfte der Tour ohne Möglichkeiten der Getränkeaufnahme, bei dem warmen Spätsommerwetter. Also lieber nochmal einen Becher mehr Flüssigkeit zu mir genommen, und weiter geht es.

Über Undenheim und andere rheinhessische Ortschaften geht es wieder runter in die Rheinebene, die wir bei Guntersblum erreichen. Und hier fängt das Schilderchaos an.

Ich komme an eine Kreuzung, das Schild zeigt nach schräg rechts oben. Rechts oder geradeaus? Ich entscheide mich für rechts, zwei RTFler stehen in dieser Richtung und wechseln einen Schlauch. Fahre ich mal so wie die. An der ersten Kreuzung sehe ich keine Schilder mehr, also doch falsch. Durchgefragt, den Weg nach Gimbsheim gefunden und wieder Schilder gesehen.

Alles wieder im grünen Bereich. Bis ich nach Gimbsheim reinkomme. Baustelle, der Verkehr wird umgeleitet, am Umleitungsschild hängt auch ein RTF-Schild. Dem nachgefahren. Die Umleitung ist weiter ausgeschildert, die RTF nicht mehr.

Am Ortsausgang beratschlage ich mich mit einem anderen RTFler. Wir orientieren uns an der Streckenkarte und fahren nach Eich. Kein Schild. In Eich gibt es wieder ein RTF-Schild. An einer Linksabbiegerkreuzung. Nach Eich kommt Hamm. In Eich geht es auch nach Hamm rechts ab. Aber nicht für die RTF. Aber wo soll ich durch? Ich entscheide mich für die Straßenschilder, wer weiß, ob jemand noch Streckenschilder aufgehängt hat?

Ich komme nach Hamm und die allgemeine Beschilderung der Radwege am Rhein weist mir den Weg nach Ilbersheim. Dort fasse ich es nicht: Ein RTF-Schild! Und nach 4 km auf dem Radweg noch eins! Gott sei Dank ist der nächste Ort Rheindürkheim, die Sucherei ist vorbei.
Und ich hasse kalte Duschen....

Fazit:

Wenn ich an Rheindürkheim denke, wird mir auf ewig die Beschilderung in Erinnerung bleiben. Die ersten 80 km waren nicht überladen, aber gekonnt ausgeschildert. Immer wenn ich dachte, jetzt könnte mal ein Bestätigungsschild kommen, war auch eins da, und immer hervorragend platziert.

Was auf den letzten 25 km los war, kann ich mir nicht erklären. Das war unterirdisch. Ort mit Baustelle und Umleitung, und nahezu keine Ausschilderung, welcher Ortsfremde soll sich denn da noch auskennen?
Für einen Ausgleich sorgte die landschaftlich schöne Strecke und die netten Helfer an den Kontrollen und im Ziel. Apropos Kontrolle: Mir persönlich reichen zwei Kontrollen, aber die gehören dann nicht beide in die erste Hälfte der RTF, sondern besser verteilt.

Christoph Stein

Drucken

Inhalte, Konzept und Umsetzung: Hermann Dirr, Templates: intwerb.de