RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Remscheid
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40 | 41-44

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Tourname: RTF Remscheid
Startort: Remscheid, Stadtwerke
Verein: RSG Stadtwerke Remscheid
Tourlänge: 41, 71, 111, 147 km
Höhenmeter: 1800 hm

 

 
RTF Remscheid 150 km auf einer größeren Karte anzeigen

 

Berichte von der RTF Remscheid  > 2005, > 2004, 

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Remscheid 2005

Schon im letzten Jahr sind wir die RTF in Remscheid gefahren und hatten sie als eine der schönsten RTFs im Bergischen Land in Erinnerung. Im Forum verabredeten wir uns mit einigen Mitgliedern gemeinsam diese Tour unter die Räder zu nehmen.

Und tatsächlich, schaffen es sogar auch wir diesmal pünktlich am Startort zu sein. Der ist das örtliche Energie-Versorgungs-Unternehmen, denn deren Betriebssportgemeinschaft ist der heutige Veranstalter.

Mit Gabi, Tanja, Astrid, Axel, Uwe, Peter und mir haben es 6 Forumsmitglieder geschafft, gemeinsam auf die Strecke zu gehen. Dazu gesellen sich noch Ursula und Paul aus Köln, sowie Heinz von Sprinter Waltrop.

Die RTF führt uns in nördlicher Richtung aus Remscheid hinaus. Die Straßen waren wie immer Sonntags morgens noch fast autofrei. So stört es auch nicht, dass auf den ersten Kilometern relativ große Straßen befahren wurden. Es geht erst einmal 5 Kilometer bergab, aber schon im Anschluss 5 km wieder bergauf mit Steigungen bis 7%. Peter verliert dabei seine Trinkflasche, aber schon nach kurzer Zeit ist er wieder herangefahren und gemeinsam kommen wir nach Lüttringhausen.

An der Autobahnauffahrt W-Ronsdorf kommen wir über die A1. Es geht weiter in den Ort hinein und nach 15 Kilometern kommen wir in das Tal der Wupper. Für die nächsten 12 Kilometer führt die RTF an dem Fluss entlang und in Dahlhausen haben wir die erste Kontrolle erreicht. Astrid hat irgendwo unterwegs hierher reißen lassen und trifft aber nach wenigen Augenblicken auch ein. Die Verpflegung besteht aus Waffeln, Schmalzbroten und Bananen.

Nach der Weiterfahrt steigt die Straße an und es beginnt der Anstieg nach Radevormwald. Auf diesen 6 km haben wir 150 Höhenmeter vor uns. Ich lasse mir die Gelegenheit nicht entgehen und mache oben ein Bild von der Gruppe. Am Ortsausgang fahren wir links auf die B483. Diese verläuft oben auf der Höhe und in Neuenherweg verlassen wir die Bundesstraße wieder und es geht bergab zur Bevertalsperre.

Nach dem Ausläufer der Talsperre führt uns die RTF nach rechts auf die K5. Auch die Schwelmer RTF und der Ronsdorfer Radmarathon führen hier her, allerdings in Gegenrichtung. Nach einem kleinen Zwischenanstieg kommen wir wieder zur Talsperre und nach Grosshöfeld.

Die Tour führt uns nun, immer leicht ansteigend über Hohenplanken nach Anschlag. 400 Meter über NN werden hier erreicht. Auf der Abfahrt zur Kerspetalsperre, nach Mühlen-Schmidthausen, verlieren wir wieder 70 Höhenmeter. Es folgt der Anstieg nach Wiehnhagenerhaus. Nach 67 km kommen wir zur 2. Kontrolle nach Rönsahler Wöste.

Die Weiterfahrt führt uns über Rönsahl nach Ohl. Hier sind wir im Tal der Wipper und folgen dieser auf der B 265 bis nach Schmitzwipper. Die Tour verlässt das Tal und führt uns nun zu ihrem höchsten Punkt. Mit 425 Metern über NN wird er bei Simmerkusen erreicht. Die folgende Abfahrt führt uns nach Ledinghagen und wir kommen in das Leppetal. Bis nach Kaiserau folgt die RTF dem Flüsschen.

Nun geht es über einen kurzen Anstieg nach Frielingsdorf. Brochhagen, Hartegasse und Stoppenbach sind die nächsten Orte die wir durchfahren. Erst als wir die Landstraße bei  Hoffstadt wieder verlassen, steigt die Straße an. Bis nach Obersteinach liegen schon wieder 100 Höhenmeter vor uns. Aber auch diese sind bald geschafft und kurz nach Jörgensmühle kommen wir zur 3. Kontrolle. Sie ist bei dem Örtchen Ahe, es ist wohl auch ein beliebter Motorradtreffpunkt.

Die Weiterfahrt bringt uns nach Wipperführt. Wir fahren aber nicht in den Ort hinein, sondern biegen links auf die B 506 ab. Leider wird diese für die nächsten 9,5 Kilometer befahren. Sie ist zwar nicht so stark befahren, doch ab Lamsfuss hätte es eine ruhigere Strecke über Boxberg, Wickesberg und Brockhacken, gegeben. Die Tour führt uns so aber bis zum Abzweig zur Vorsperre Große Dhünn.

Bis zur Talsperre geht es bergab, dann beginnt der Anstieg nach Halzenberg. Während hier noch keine 7% Steigung erreicht werden, geht es aber nach einer kurzen Abfahrt nach Dhünn richtig zur Sache. 15% Steigung zeigt mein HAC im folgenden Anstieg an. Oben auf der Landstraße ist es aber wieder flach und nach einer schönen Abfahrt kommen wir bei km 128 zur 4. Kontrolle. Sie ist kurz nach dem Ort Dabringhausen.

Der zweitletzte Anstieg führt uns hoch nach Wermelskirchen. Leider müssen wir den ganzen Ort durchfahren und kommen kurz darauf über die Brücke der A 1. Mit dem Ortseinfahrtsschild von Remscheid beginnt der letzte Anstieg der RTF. Die Straßen sind nun stärker befahren und leider verpassen wir, Peter und ich noch eine Abzweigung. Peter kennt sich hier aber gut aus und findet auch so zum Ziel. Dieses erreichen wir nach 142 Kilometern.

Fazit:

Die RTF in Remscheid ist einfach schön. Die Strecke sehr flüssig zu fahren und die Anstiege, bis auf den 15%er bei km 122, sind alle gut zu fahren. Die Tour gehört, wie ich schon im vergangenem Jahr schrieb, zu den schönsten im Bergischen Land. Und ich denke in diesem Jahr wurde das wieder bestätigt.

Leider gab es an der 4. Kontrolle kein Wasser mehr, aber die Helfer dort gelobten für das kommende Jahr Besserung. Es gab aber noch Eistee. Mit über 350 StarterInnen war der Veranstalter sehr zufrieden. So hielten sich auch viele noch eine zeitlang nach der Tour in der gastfreundlichen Kantine der Stadtwerke auf und ließen sich Erbsensuppe, Kuchen und Würstchen schmecken. Das alles zu zivilen Preisen.

Das Fahren im Kreise der Forumsmitglieder hat mir sehr gut gefallen, wenn auch hier und da einige bis zur nächsten Kontrolle ihr eigenes Tempo gefahren sind. Spätestens dort waren alle wieder beisammen. So hockten wir auch im Ziel, im Kreise liebenswerter Radsportverrückter noch eine ganze Zeit zusammen.

Hermann

Streckenverlauf

Remscheid
Lüttringhausen
Wuppertal
Beyenburg

K 1 Dahlerau

Radevormwald
Marke
Neuenherweg
Bevertalsperre
Grosshöfeld
Hohenplanken
Anschlag
Mühlen-Schmidthausen
Antlenberg
Wienhagenerhaus

K 2 Rönsahler Wöste

Rönsahl
Ohl
Obergogarten
Scharde
Dürhölzen
Hütte
Kaiserau
Frielingsdorf
Brochhagen
Hartegasse
Lindlar
Obersteinbach
Peffekoven
Jörgensmühle

K 3 Ahe

Wipperfürth
Lamsfuss
Voesperre Große Dhünn
Halzenberg
Dhünn
Stumpf
Dabringhausen

K 4

Wermelskirchen
Remscheid

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Remscheid 2004

 

Heute ist die letzte 150er RTF der Saison angesagt. Wir haben die Wahl zwischen Do-Mengede und Remscheid. In Mengede sind wir schon oft gefahren, also entscheiden wir uns für Remscheid. Von Bergheim-Quadrath fahren wir weiter zum Startort. Hier finden wir einen schön, ruhigen Parkplatz.

Die ganze Nacht über regnet es und wir befürchten schon für die Tour das Schlimmste. Als wir am Morgen durch den Wecker aus unseren Träumen gerissen werden, ist es ruhig. Kein Regentropfen ist zu hören, vielleicht haben wir ja Glück.

Die Betriebssportgruppe der Remscheider Stadtwerke bieten zum ersten Mal eine 150er Strecke an. An der Anmeldung, sie ist in der Kantine des Betriebes, geht alles reibungslos. Um 8:10 Uhr sind wir auf der Strecke. Wir sehen nur sehr wenig StarterInnen, viele werden wohl durch den nächtlichen Regen und die schlechte Wettervorhersage vom Start abgehalten.

Die Tour führt uns in nördlicher Richtung aus Remscheid hinaus. Ab Lüttringhausen befahren wir ein Stück die B 51. Sie ist zu dieser frühen Stunde noch nicht viel befahren. Ulli aus unserem Verein hat sich zu uns gesellt. Er hat seinen Helm vergessen und fühlt sich ein wenig unwohl. Weiter geht's nach Beyenburg.

Die Straße führt uns ein Stück an der Wupper entlang und nach dem Örtchen Dahlerau kommen wir nach Radevormwald.
Die Tour führt nun ständig auf und ab. Dabei befahren wir Straßen die im Bergischen Land sehr wenig von Autos befahren werden. Ulli verlässt uns an der 110er Teilung und wir sind wieder alleine. Irgendwann laufen wir auf zwei Bekannte aus Hamm auf. Bis zur 2. Kontrolle, sie ist bei KM 60, fahren wir zusammen. Die Tour führt uns an der Bevertalsperre vorbei nach Anschlag. Nachdem wir die Kerspetalsperre passiert haben, geht es rechts ab nach Rönsal. Ein kleines Stück befahren wir die B 237, aber schon nach einem Kilometer führt uns die Tour hinab zur Lingesetalsperre.

Durch Marienheide werden wir elegant durchgeführt. (Fast ohne Autos). Auf der Kempershöhe wird der höchste Punkt der Tour erreicht. Hier biegen wir links ab und kommen nach Jedinghagen.

Weiter führt uns die Strecke an Schloß Gimborn vorbei, hier war mir vor 4 Jahren, beim Ronsdorfer Radmarathon die Felge auseinander geflogen. Nach Jörgensmühle geht es nun ständig bergauf. In Lamfuß geht's links ab und 2 Kilometer befahren wir die B 506. Hier herrscht reger Verkehr und wir sind froh als wir rechts zur Dhünntalsperre abbiegen. Nach dem Ort Dhünn kommen wir nach Dabringhausen. Ab hier gelangen wir über uns bislang unbekannte Straßen nach Pohlhausen.


Nun wird der Verkehr dichter und die Autos stören uns. An Peyersmühle vorbei erreichen wir das Remscheider Ortsschild. Auch die letzten Kilometer geht es nun ständig bergauf. Nach 139 trockenen Kilometern ist es geschafft. Die letzte 150er Tour ist zu Ende und was für eine.

Fazit:

Für uns ist dies die schönste Tour im bergischen Land.  Dazu auf einer Strecke mit sehr wenigen Kraftfahrzeugen. Uns scheint diese Strecke wird auch von den Remscheidern Vereinmitgliedern selber befahren. Nur so ist es zu erklären, dass hier für diese Gegend eine traumhaft verkehrsarme Strecke gefunden wurde. Schade, dass die Wettervorhersage viele RadlerInnen von einem Start abgehalten hat.

Diese Tour hätte viel mehr TeilnehmerInnen verdient. An den Kontrollen gab es die RTF übliche Verpflegung und an einer sogar Riegel. Die Ausschilderung und die Schilder selbst waren allererste Klasse. Alle an der richtigen Stelle und alle gut zu sehen. Auf der 150er Schleife waren wir teilweise auf so einsamen Straßen, die wir hier gar nicht mehr vermutet hatten. Ja, dafür fallen dann ein paar Höhenmeter mehr an, 1805 zeigen unsere HAC's an. Für uns war diese Tour ein schöner 150er Ausklang der Saison 2004.

Hermann

Streckenverlauf:

Stadtwerke
Clarenbach
Lüttringhausen
Blombach
Beyenburg
Dahlerau
Radevormwald
Rädereichen
Oberlangenberg
Anschlag
Rönsal
Marienheide
Kaiserau
Hartegasse
Jörgensmühle
Unterweinbach
Lamsfuß
Laudenberg
Halzenberg
Dhünn
Dabringhausen
Wermelskirchen
Pohlhausen
Preyersmühle
Stadtwerke

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