RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Rees
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-34

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Tourname: RTF Rees
Startort: Rees
Verein: RC Tornado Rees
Tourlänge: 41, 71, 111, 151, 205 km
Höhenmeter: 380 hm

 

 
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Rees 2005

Eigentlich wollten wir zusammen den Radmarathon in Rees fahren, aber es kommt manchmal anders als man denkt.

Wie meistens sind wir zu spät am Startort. Startzeit war 7:00 Uhr, aber die ersten sind schon 20 Minuten früher auf der Strecke. Am Start lerne ich noch Franz-Wilhelm aus Bocholt kennen. Er hatte mir bei meinen Anfängen mit dem GPS Empfänger hilfreich unter die Arme gegriffen.

 Wir fahren leider erst um 8:10 Uhr los und die Strecke führt uns unverändert zum Vorjahr im großen Bogen auf die Rheinbrücke zu. Die Fahrten über diese Brücke gehören für mich mit zu den Höhepunkten der Tour. Nachdem die Tour 20 Kilometer auf der linken Rheinseite im völlig flachen Gelände verläuft, kommen wir zur Sonsbecker Schweiz.

Dieses Teilstück hatte ich auch schon aus dem vergangenem Jahr noch in guter Erinnerung. Meine Beine können nach dem schweren RM vom Samstag noch nicht wieder soviel Druck vertragen und so spule ich locker über die kleinen Wellen. Die Landschaft ist hier lieblich anzuschauen. Leider hält das nicht lange an und wir befinden uns wieder im Flachen.

Nach der zweiten Kontrolle geht es wieder zurück über den Rhein nach Rees. Die Fahrt beginnt nun für mich sehr öde zu werden. Die nächsten 7 Kilometer verläuft die Tour auf der B67. Zum Glück ist ein gut befahrbarer Seitenstreifen vorhanden. Meine Erinnerung aus dem vergangenem Jahr sagt mir, dass auf der Radmarathonschleife sehr viele geradeaus Passagen waren. 

Darauf habe ich keinen Bock und so beschließe ich nur noch die 150er Strecke zu fahren. Ich erzähle Astrid von meinem Plan und an der Streckenteilung trennen sich unsere Wege für diese Tour. Nur vereinzelt sehe ich RTF TeilnehmerInnen und so komme ich alleine zur 3. Kontrolle kurz nach dem Örtchen Haldern.

Hier sind nun auch noch andere RadsportlerInnen zu sehen. Wie immer halte ich mich nicht lange auf  und fahre mit gemäßigtem Tempo in Richtung Dingden. Über Wirtschaftswege  führt mich 150er Strecke nun nach Marienthal.  Einige RTFlerInnen kommen in schneller Fahrt an mir vorbei.

Da ich auf Astrid nach der Tour ja sowieso noch warten muss, lasse ich es langsam gehen und betrachte diese Tour als Regeneration. 2 Kilometer nach dem Ort Voshövel habe ich die 4. Kontrolle erreicht. Die RTF Strecke geht nun in westlicher Richtung. Über Blumenkamp verläuft sie nach Flüren.

Dieses Teilstück ist, da es auf ruhige Nebenstraßen verläuft, recht angenehm zu fahren. Kurz vor Flüren taucht Hans Gerd aus Hamm von hinten auf, er hat schon die Radmarathonstrecke hinter sich und befindet sich in einer kleinen Gruppe. Ich hänge mich ein wenig hinten dran.

Zusammen kommen wir zum Rheinufer. Hier wartet ein weiterer Höhepunkt der RTF auf uns. Die Strecke verläuft zuerst über eine kleine Straße am Rhein entlang und dann sogar für viele Kilometer auf der Deichkrone.
Viele SonntagsradfahrerInnen und der Gegenwind sind nun unsere Gegner. An der letzten Kontrolle unterhalb des Hochwasserdamms lasse ich die Gruppe fahren und nehme noch die Gelegenheit wahr von den RadlerInnen hier oben auf dem Deich einige Bilder zu machen.

Nach einiger Zeit setze ich meine Fahrt fort und finde mit einem Radler aus Krombach eine angenehme Begleitung. Er ist schon ein wenig älter und bei dem Gegenwind kommt ihm mein Windschatten bestimmt gerade recht. Über Bislich kommen wir nach Haffen.  Kurz vor dem Ziel muss mein Begleiter wegen Fußproblemen anhalten.

So rolle ich die letzten Meter alleine dem Ziel entgegen. Wieder musste ich feststellen, dass diese flachen Touren mir überhaupt nicht liegen. Jeder auch noch so kleine Anstieg ist für mich schöner als Straßen die sich bis zum fernen Horizont hinziehen. Aus diesem Grund wird der Reeser RM nie zu meinen Lieblingstouren gehören. Im Ziel hatte ich noch viel Zeit mich mit einigen über diese oder jene Veranstaltung auszutauschen.

Fazit:
Die RTF verläuft im ersten, linksrheinischen Teil, auf kleinen wenig befahrenen sehr guten Straßen. Die Richtungspfeile sind ein wenig klein geraten und von weitem schlecht erkennbar. Die Fahrt durch die Sonsbecker Schweiz ist für mich der schönste Teil der Strecke.

Der rechtsrheinische Tourteil könnte mehr Abwechslung vertragen. Einige Bodenwellen sollten sich auch in dieser Gegend finden lassen. Die Verpflegung war RTF-gerecht. Leider berichtete Astrid mir, dass es an der Marathonkontrolle keine nennenswerte Verpflegung mehr gab. Das sollte auf der langen Runde nicht passieren. Auch wenn der Radmarathon-Startpreis wie in NRW üblich „nur“ 10 Euro betrug. Das Tour Highlight war aber bestimmt die Fahrt über den Rheindeich.

Hermann

Streckenverlauf:

Rees
Esserden
Niedermörnter
Mühlenfeld
Hönnepel

Appeldorn K 1

Marienbaum
Sonsbecker Schweiz
Sonsbeck
Xanten

Labbeck K 2

Wardt
Vynen
Niedermörnter
Rees
Empel
Haldem

K 3

Dingden
Marienthal
Voshövel

K 4

Blumenkamp
Flüren
Rheindeich

K 5

Bislich
Haffen

Rees

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