RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Oberzier
 

Tourname: RTF Oberzier
Startort: Oberzier
Verein: RFC Morgenstern ... Oberzier
Tourlänge: 48, 73, 110, 1km
Höhenmeter:  hm

 

 

 
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 Oberzier 2006

Da es in der näherliegenden Umgebung keine längere RTF zur Auswahl gab, stand der Start in Oberzier bei Düren an. Ich hatte ja anfangs gar keine Lust in Oberzier zu fahren, jedoch war die Strecke bedeutend reizvoller, als zunächst befürchtet.Hinzu kam, dass ich die ganze Zeit in einer gut funktionierenden Gruppe fahren konnte.

Der Startort liegt (gut ausgeschildert) etwas abseits von der Autobahnausfahrt, so sollte man sich ggf. schon mal den Rückweg merken. Die Anmeldung ging flott von der Hand. Die üblichen Verdächtigen aus dem Köln-Bonner Raum waren auch anwesend, jedoch waren auch 5 Vereinskollegen am Start, mit denen ich dann auch die Tour gefahren bin.

Da es früh am Sonntag war, konnten wir die Strecken vielfach ohne Verkehr befahren – es waren so auch längere Passagen in 2er-Reihen drin. Wir rollten recht flott mit leichtem Rückenwind auf der flachen Strecke via Ellen, Morschenich, Buir nach Nörvenich.

Hier war nach gut 20 km die erste Kontrolle mit den typischen Waffeln, Tee und kleinen Riegeln (die gleiche Verpflegung gab’s auch an den anderen Kontrollen). Weiterhin zügig und flach ging es bis nach Rommelsheim, wo die 40er-Strecke abzweigte. Danach ging es grob in Richtung Kreuzau und Gürzenich und unser Trupp sammelte währenddessen den ein oder anderen Mitfahrer auf. Das Wetter – das sich bisher eher bedeckt und kühl gestaltete - wurde nun mehr und mehr durch strahlenden Sonnenschein ersetzt. 

Die Eifelhöhen kamen nun näher, und es galt den Anstieg in Richtung Schevenhütte mitzunehmen. Die Steigung zieht sich etwas, wobei zu beachten ist, dass die Prozente zur Kuppe hin immer etwas größer (aber gut bezwingbar) werden. Die Schussfahrt nach Schevenhütte beendet dann schon den Abstecher in die „Berge“ – für mich hätte hier gerne die 100er abzweigen und noch ein paar Kuppen mitnehmen können. Danach ist die Strasse stetig leicht abschüssig, so dass es man es ordentlich bis nach Langerwehe laufen lassen konnte.

Kurz danach kam dann auch schon die zweite Kontrolle. Jetzt wurde es auch wieder flacher, und in Pier verließ uns die 70er. Drei Vereinkollegen zweigten hier ab, so dass wir nun den Rest der Strecke zu dritt plus 2 „Anhängsel“ in Angriff nahmen (Fairerweise muss man jedoch anmerken, dass die „Anhängsel“ sich nicht zu schade waren, auch an der Führungsarbeit teilzunehmen).

Erstaunlicherweise hatte nun der Rest der Strecke bis hin nach Linnich ab und zu auch welligen Charakter. Auch die Wahl der Strecke war vielfach verkehrarm, so dass wir weiterhin flott und 2-reihig rollen konnten. Die letzte Kontrolle war dann (schon wieder in Richtung Oberzier) irgendwo in Umfeld von Mersch. Danach ging – mit einigen verkehrreicheren – Überführungspassagen zurück nach Oberzier.

Fazit:

 

Schöne Frühlings-RTF mit vielen Rollpassagen, jedoch landschaftlich auch nicht zu eintönig. Die Strecke ist gut ausgeschildert und verkehrsarm ausgesucht.

Hier hilft sicherlich auch der frühe Start am Sonntag morgen.  Im Ziel war der Kuchen weitestgehend schon weg – die Veranstaltung war wohl recht gut besucht. Kann ich bei einer 100er aber auch noch gut „verschmerzen“ ;)

 Frank Hartfeld

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