RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Noppenberg
 

1-5 | 6-10 | 11-15

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Tourname: RTF Noppenberg
Startort: Noppenberg
Verein: RC 09 Noppenberg
Tourlänge: 41, 71, 110 km
Höhenmeter: 510 hm

 

 
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Noppenberg 2005,

Wir haben beschlossen an den Ostertagen die RTF am Ostersamstag in Noppenberg und am Ostermontag in Göllheim zu fahren. Beide Touren sind neu für uns. Am Ostersonntag wollen wir im belgischen Hohen Venn eine ausgedehnte Trainingsrunde machen.

Wir sind am Karfreitagnachmittag in Herzogenrath-Merkstein. Hier findet morgen am Ostersamstag die Noppenberger RTF statt. Den Nachmittag nutzen wir um schon einmal die bereits ausgeschilderte 40er Runde zu fahren. Bis auf einen kleinen Anstieg am Anfang nach 5 Kilometern und zum Ende, die Auffahrt zum Ziel ist sie fast flach.

Die Wettervorhersage hat Regen für die Mittagsstunden angekündigt. Im Hinterkopf habe ich noch, dass Manfred aus Grünstadt etwas früher starten wollte, als der offizielle Starttermin. Er war für 10:30 Uhr ausgeschrieben. Das wollen wir dann auch, denn je früher, desto besser scheint das Wetter heute zu werden.

Schon als wir auf das Schulgelände kommen, sehen wir ihn da stehen, das musste er sein V8 aus dem Forum. Nach einem kurzen Hallo, geht es schnell zur Anmeldung. Etwas besonderes dabei ist die im Preis inbegriffene Verzehrmarke, die wir nach der Tour in leckeren Kuchen umsetzen. Auch treffen wir Wilfried aus Bad-Godesberg, er klärt uns über einen Fehler in unseren Terminlisten auf. Wir haben Hennef dem Bundesland RLP zu geordnet. Wird natürlich geändert, versprochen.

Wir sehen nur wenige RadlerInnen am Start. Es warten wohl noch viele ab, wie das Wetter wird. Die Tour führt uns zuerst in südlicher Richtung nach Noppenberg. Hier verläst die Strecke die großen Straßen und es geht durch ein verträumtes Tal auf Wirtschaftswegen zum ersten kleinen Anstieg. Er stellt aber keine große Herausforderung dar und liegt schnell hinter uns.

Leider befahren wir in diesem Teil der Tour viele Radwege die auf der linken Straßenseite verlaufen. Es ist immer höchste Vorsicht geboten, wenn wieder einmal der Radweg endet und die Straßenseite gewechselt werden muss. Wir kommen schnell voran und sind nach 22 Kilometern an der 1. Kontrolle in Niedermerz. Kurz nach uns trifft auch Manfred ein. Er ist in einer Gruppe mit Heinz aus Düsseldorf.

Bei dem bislang flachen Gelände lässt sich Heinz nicht so schnell abschütteln. Wir sind nun mit zwei weiteren RTFlern zusammen und kommen bei Weisweiler an einem großen Braunkohle Kraftwerk vorbei. In dem Örtchen Frenz kommt es zu einer kleinen Bergwertung, bei der ich leider den Kürzeren ziehe. Nach Langerwehe geht es nun die Schonthaler Straße immer leicht ansteigend hinauf.

Das Kloster Wernau lassen wir rechts liegen und kommen zum schönsten Teil der RTF. Ab Schevenhütte steigt die Straße nun auf 3 Kilometern, immer durch den Wald führend mit 4% an. Oben mache ich ein paar Bilder von den mir folgenden RTFlerInnen. Nach der Abfahrt ist die zweite Kontrolle aufgebaut. Hier treffen wir Werner aus Kerpen. Wir hatten uns schon bei dem Lüttringhauser RM über den Super Cup in Bimbach ausgetauscht. Auf diesem Wege noch einmal, schöne Grüße nach Kerpen.

Nachdem wir Güzenich durchfahren haben, sind wir zu dritt. Ich mache das Tempo und so fahren wir die nächsten 15 Kilometer durch flaches Gelände auf wenig befahrenen Straßen. Immer wieder werden Wirtschaftswege, die in einem sehr guten Zustand sind, genutzt. Leider ist unserer Mitstreiter nicht gewillt auch mal in die Führung zu gehen. So macht Astrid auch Führungsarbeit, wenn auch nur kurz, denn der Wind bläst nun von vorne. Nach dem Örtchen Echtz fahre ich für mich einen Brückensprint alleine, er geht über die A4.

Ich lasse die anderen, es hat sich nun auch eine Frau dazu gesellt, wieder auflaufen und gemeinsam fahren wir nach Merken. Aber es ist nun unrythmisch geworden und an einer roten Ampel, die RTFlerin fährt auch bei rot, lassen wir sie ziehen. Zu dritt kommen wir so zur dritten Kontrolle nach Kosslar. Wir füllen unsere Flaschen auf und sehen aus den Augenwinkeln wie sich unserer bisheriger Begleiter davon macht.

Wir lassen ihn ziehen. Nach der Fahrt auf der fast autofreien K6 kommen wir nach Barmen. Ab hier geht es nun über Wirtschaftswege nach Puffendorf. Hier waren wir am Vortag irgendwie von der Strecke abgekommen und hatten so einige Km mehr als die 40 gefahren. Nun aber bleiben wir auf Kurs und durchfahren Löverich und Beggendorf.

Die Strecke ist jetzt vollkommen flach, sicher auch so für die 40er RTFlerInnen ganz gut so. In Ubach-Palenberg kommen wir wieder auf eine größere Straße, es ist ausgerechnet eine vielbefahrene Bundesstraße, mit einem kaum nutzbaren Radweg. Es geht nun ständig bergan und die Autos nerven. Astrid nimmt sicherheitshalber den Radweg.

Nach 102 Kilometern sind wir wieder am Ziel. Wir hocken noch einige Zeit bei Kaffee und Kuchen in der Sonne auf dem Schulhof. Irgendwo im Hintergrund sehe ich V8 entschwinden, er hat heute keine Zeit und muss um 19:00 Uhr pünktlich in Ludwigshafen an seiner Arbeitsstätte sein. Na ja, ich denke wir werden uns in Göllheim sehen. Meine Hoffnung, dass ich Bergfloh noch hier treffe, habe ich nach einer Stunde aufgegeben, er hat die Dorstfelder Tour wohl vorgezogen.

Fazit:

Die Noppenberger haben eine schöne und mit guter Verpflegung ausgestatteter RTF veranstaltet. Der schönste Teil für uns befand sich dabei auf der 110er Schleife, mit der Auffahrt nach Schevenhütte. Die Straßen waren hier, bis auf das letzte Teilstück durch Merkstein, sehr verkehrsarm. Vielleicht gelingt es dem Veranstalter noch diese Passage zu ändern. Die Ausschilderung war einwandfrei, wir hatten auf jeden Fall keine Probleme damit. Der im Startgeld inbegriffene Verzehrgutschein ist auch besonders hervorzuheben, hat man selten.

Hermann

Streckenverlauf:

Merkstein
Herzogenrath
Euchen
St.Jöris
Warden

Niedermerz K1

Weisweiler
Langerwehe

Gürzenich K2

Schlich
Merken
Pier
Kirchberg

Kosslar K3

Barmen
Ederen
Puffendorf
Beggendorf
Übach-Palenberg
Merkstein

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