RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Neuwied
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-27

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Tourname: RTF Neuwied
(Saisoneröffnung und Westerwaldrundfahrt)
Startort: Neuwied Niederbieber
Verein: RRC Neuwied
Tourlänge: 41, 71, 110 km
Höhenmeter:  hm

RTF Neuwied 110 km auf einer größeren Karte anzeigen
 
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Berichte von der RTF Neuwied > 2008, > 2007, > 2004, >2004

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Neuwied 2008,

Start: 11:00 h - 13:00 h
Startort: Hauptschule Niederbieber
Strecken: 41, 71, 111 km
Startgeld:
ca. 120 Teilnehmende


Da es am Vortag in manchen Regionen recht heftig geregnet hatte, sah es witterungsmäßig eigentlich nicht sehr einladend aus. Allerdings war es nicht kalt dabei, so um die 20°C. Die Straßen waren stellenweise noch nicht abgetrocknet, eben weil die Wiedtalstrecke durch viele Waldabschnitte führt.

Etwas Sonne während der Fahrt wäre nicht schlecht gewesen, aber die wollte sich an dem Tag nicht zeigen. Na ja schade !! Trotz des eher grauen Wetters begaben sich gut 120 Teilnehmende auf die Strecken. Da die Startzeit schon recht spät war, fuhr ich auch nur die knapp 70 km. Diese Strecke verlief einmal hin und einmal her, also keine Runde. Den Wendepunkt für den Abschnitt hatte man an die 2.K bei Reeg -Thalhof gelegt. Dieser Zielpunkt war auch Bestandteil der Cito -Hennef am nächsten Tag.

Kurz zur Strecke:
Start in Niederbieber, Altwied, Datzeroth, Niederbreitbach, Hausen, Waldbreitbach, Roßbach
( 1.K ),
Alsau, Oberhoppen, Wiedmühle, Neustadt / Wied, Reeg Thalhof
(2.K ) und Wendepunkt.


Ab hier die selbe Strecke wieder zurück. Die Ausschilderung für die 70-er war o.K. Sicherlich hätte man für die 70-er eine kleine Runde legen können, aber für den Samstag soll's halt so sein. Die 100-er bin ich vor ein paar Jahren auch schon gefahren, welche bei schönerem Wetter auf jeden Fall Spaß macht.

An den Kontrollen reichte man: Tee, Bananen, Waffeln, eben so das übliche. Was ich für leicht gefährlich hielt, war eine Abrissbaustelle in Waldbreiitbach. Dort standen Baumaschinen mitten in der Fahrbahn, was zu einem Engpass führte. vielleicht hätte man uns da im Ort anders leiten können. Nun ja !!!!!

Unterwegs bzw. an Start und Ziel traf ich auf Ursula und Paul, sowie ein paar andere Radlerbekannte von Koblenz und aus meiner Gegend. Beim anschl gemütlichen Beisammensein rundete das zumindest diese Samstag - Tour ab.

Die Strecke ist insgesamt flach bis wellig mit ein paar kleineren Anstiegen bei Altwied, Neustadt u. Wiedmühle, also keine besonders anspruchsvolle Strecke. Sonst lohnt es sich bei gutem Wetter das Wiedtal mit dem Rennrad zu fahren.
Abschnittsweise ist zwar der Asphalt schlecht, wo man etwas aufpassen muss, aber im allg. o.K. !

Mit Radsportlichem Gruß

Uli Schmitz

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Neuwied 2007,

 

Nach der Anmeldung mit 5 € Startgeld und 5 € Pfand war ich kurz nach 10.oo h auf der Strecke.  

1.Abschnitt: Niederbieber ,Oberbieber ,Heimbach-Weis, Bendorf-Sayn ,Isenburg ,Kausen.

1.Kontrolle: Kausen mit Verpflegung: Tee ,Kuchen ,Bananen Kekse,

2.Abschnitt: Kausen , Großmaischeid ,Kleinmaischeid, Thalhausen,Rüscheid,Urbach ,Puderbach ,Linkenbach,

2.Kontrolle: Linkenbach mit Verpflegung: Tee, Kuchen ,Bananen Kekse,

3.Abschnitt: Linkenbach,Oberraden, Straßenhau, Bonefeld, Kurtscheid, Niederbreitbach, Ziel Niederbieber,

 

Abschnitt 2 und 3 hatten es in sich ,mit recht anspruchvollen Steigungen und Abfahrten mußte man sein Tempo einteilen. Allerdings lief es wegen des guten Wetters recht gut, Wind von allen Seiten gab es auch dazu, der aber nicht zu heftig war. Leider gab's auf dem letzten Abschnitt nach der Streckenteilung ein unerwartetes Problem: Da es hinter Straßenhaus nur Bergab ging, mußte ich eine Streckenausschilderung verpaßt haben, die ich aber trotz Aufpassen nicht gesehen habe. Man mußte sich nämlich zusätzlich auf den etwas ruppigen Straßenverkehr konzentrieren um nicht im Straßengraben zu landen.

So fuhr ich statt nach Kurtscheid durch Rengsdorf wo es weiter Bergab ging. Hinter Rengsdorf dann passierte ich eine Baustelle, die urplötzlich in eine Schnellstraße mündete, Das machte mich dann schon stutzig. Ich blieb daher ganz rechts ,weil die Autos schon hupten. Glücklicherweisewar die nächste Ausfahrt Richtung Niederbieber nicht weit. Das war schon ein komisches Gefühlaber ich bin trotzdem heil angekommen.

Am Ziel erfuhr ich, daß sich noch einige andere Mit-fahrer hinter der Streckenteilung verfahren hatten. Wir machten die Leute des Vereins natürlich auf den abrupten Umstand aufmerksam, Nach meiner Meinung und auch von anderen war wohl hier und da die Ausschilderung einfach abgenommen worden. Oder eben schlecht ausgeschildert, weil die Pfeile nicht besonders groß waren. ? (An Streckenpunkten wo es nicht eindeutig zu erkennen ist wo es lang gehen soll, müßte eine gesonderte Ausschilderung vorhanden sein.  

So hatte ich statt 80 km gut 75 km auf meinem Tacho. Hauptsache aber heil angekommen. Zum Glück war es trocken geblieben und die Sonne zeigte sich mehrfach. 

Die Teilnehmerzahl war doch recht mäßig ca.200, Schade ,wenn mehrere RTF`s an einem Tagstattfinden,  

Mit Radsportlichem Gruß

Uli Schmitz

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Neuwied 2004
Tour 2

 

Der zweite Tag in Neuwied. Heute haben wir an der Einschreibkontrolle keine Probleme wegen unserer kleinen Startnummern. Zur Sicherheit haben wir unsere Original- Startnummern dabei. Der Veranstalter hätte uns schon erklären müssen worin der Unterschied besteht, ob man die Startnummer unsichtbar unter der Jacke trägt oder diese unsichtbar in der Trikottasche bei sich führt. Eine Kontrolle bei der Startstempelvergabe findet jedenfalls nicht statt.

Nachdem am Samstag fast 300 StarterInnen die Tour absolviert haben, gehen am heutigen Sonntag, bei schönstem Frühlingswetter, fast 400 RadlerInnen auf die Strecke. Diese führt uns heute durch das schöne Wiedtal, nach Neustadt-Wied. Auch diese Tour weist keine besonderen Anstiege auf. Nur leicht ansteigend und immer an der Wied flussaufwärts, geht es zunächst über Altwied nach Datzerroth. Leider ist der Fahrbahnbelag heute nicht so gut wie auf der gestrigen Strecke. Auch der Straßenverkehr ist mit dem im einsamen Sayntal nicht zu vergleichen.

Niederbreitbach und Waldbreitbach sind die nächsten Ortschaften die wir durchfahren. Heute sind wir auf der ersten Hälfte der Tour fast alleine auf der Strecke. Nur ab und zu laufen wir auf langsam fahrende RadlerInnen auf, die wir aber schnell hinter uns lassen. Nach dem Örtchen Roßbach, unterqueren wir das imposante Bauwerk der neuen Bahnlinie Köln-Frankfurt. Auch ist hier der einzig nennenswerte kleine Anstieg zu verzeichnen. Nach Neustadt-Wied kommen wir zu dem Wendepunkt der Tour. Hier ist auch die Kontrollstelle, die RTF-übliche Verpflegung bereithält. Bei unserer Abfahrt sehen wir, wie größere Fahrergruppen an der Kontrolle ankommen.

Genau wie am Samstag werden wir auf unserer Rückfahrt von teils heftigem Gegenwind begleitet. Mittlerweile haben sich 2 weitere Fahrer in unseren Windschatten gehängt. Nachdem sie sich erholt haben, fahren sie aber mit hohem Tempo davon. Das haben wir schon gerne, erst lutschen und sich dann davon machen. An diese Wendepunktstrecken kann man sich gewöhnen, denn man weiß immer was einen erwartet. Das ständige Vornefahren geht mir heute ganz schön an die Substanz. Trotzdem holen wir die beiden Lutscher kurz vor Altwied wieder ein.

Nun kommt leider auch eine größere Gruppe von hinten und fast alle die wir vorher überholt haben, hängen hinten im Feld. Ja Schlafwagenfahren und nichts dafür tun ist auch schön.

Alles im allem ist es dem Veranstalter RRC Rhein Wied Neuwied gelungen 2 schöne Auftakt-RTF's auf die Beine zustellen.

Hermann

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Neuwied 2004 Tour 1

Zur Saisoneröffnung haben wir uns die RTF's  in Neuwied ausgesucht. Es ist auch die erste Tour mit dem Wohnmobil. Den Freitagnachmittag verbringen wir leider im Stau auf der Autobahn. Doch pünktlich bei Einbruch der Dunkelheit kommen wir in Niederbieber, dem Startort an. Wir finden auch unmittelbar an dem Schulzentrum einen schönen Stellplatz für unser Wohnmobil und machen noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort. 

Der Start am Samstag ist erst um 11:00 Uhr und der Veranstalter macht uns erst einmal darauf aufmerksam, dass wir mit unseren kleinen Rückennummern, wir haben sie verkleinert und an unseren Rädern befestigt, keine Starterlaubnis bekämen. Notgedrungen holen wir uns Trimmfahrernummern.

Kurz vor dem Start sieht sich auch noch ein Kontrollfahrer genötigt, auf unser "Fehlverhalten" hinzuweisen. Nur schwer können wir ihn davon überzeugen, dass wir uns mittlerweile mit den Trimmnummern ausgestattet haben. In einem größeren Fahrerfeld fahren wir über Oberbieber nach Heimbach-Weis. In diesem Feld befinden sich 14 FahrerInnen von denen bei 11 FahrerInnen keine Rückennummer zu sehen ist. Wir zwei fahren mit je zwei Rückennummern und nur ein Fahrer trägt seine Rückennummer korrekt sichtbar und unverändert, so wie es der BDR in seinen RTF-Statuten vorschreibt.

Auch bei dem Kontrollfahrer, der uns am Start angesprochen hat, ist keine Rückennummer zu sehen. Darauf angesprochen redet er sich damit heraus, dass er sie ja unter der Jacke hätte. Er soll einmal in seinen Vorschriften lesen, bevor er meint andere  maßregeln zu müssen. Eigentlich hätte der Veranstalter allen FahrerInnen, die sich nicht an die Vorgaben des BDR gehalten haben, den Startstempel verweigern müssen. 

Aber nun zur Strecke, an dem ersten Anstieg fliegt das Feld sofort auseinander. Der Trainings- oder der Leistungsunterschied ist zu groß. So fahre ich vorne raus, doch in Heimbach-Weis ist leider ein Richtungsschild verdreht und ich komme von der Strecke ab. Als ich dies an der nächsten Straßenecke bemerke, sind die Anderen natürlich schon durch, denn ihnen ist die Tour wohl schon bekannt. Im übrigen sind die Richtungsschilder sehr gut gestaltet und schon vom weiten sehr gut zu sehen.

Leider werde ich dann in Heimbach-Weis auch noch von einer roten Ampel an meiner Aufholjagd behindert. So fahre ich alleine nach Bendorf-Sayn. Ab hier geht es auf die B413 Richtung Dierdorf. An der Stoppstraße in Bendorf-Sayn sehe ich von weitem Astrid, doch an der Kreuzung kommt gerade eine größere Fahrzeugkolonne, die ich erst einmal vorbei lassen muss. Erst in Isenburg gelingt es mir, sie einzuholen. Gemeinsam befahren wir nun das idyllische Saynbachtal.

Ab und zu laufen wir auf einzelne Fahrer auf, die wir aber alle schnell hinter uns lassen können. Immer leicht ansteigend gelangen wir über Kausen, Deesen, Ellenhausen nach  Selters. Kurz vor der Kontrolle werden wir von einem anderen Fahrer überholt und hängen uns sofort dahinter.

Gemeinsam kommen wir so zu der Kontrolle, die auch gleichzeitig der Wendepunkt der Tour ist. Auf dem gleichen Weg geht es nun wieder zurück. Da wir schon auf dem Hinweg mit Gegenwind zu kämpfen hatten, rechnen wir nun mit Rückenwind. Doch wir werden enttäuscht, heftigster Gegenwind wird nun zu unserem Begleiter. An einer Baustellenampel werden wir von einer größeren Gruppe eingeholt. Sie fährt sofort an uns vorbei und wir kommen so in dem Genuss, hinten wie im Schlafwagen mitzurollen.

Ab Deesen wird es mir dann aber zu ruhig und ich beteilige mich an der Führungsarbeit. Das Teilstück durch das Saynbachtal vergeht nun wie im Pfluge. Bei einigen FahrerInnen kann ich aber erkennen, dass sie wohl schon am Anschlag fahren. Auf der B413 herrscht nun doch einiger Verkehr, aber es hält sich noch in Grenzen.

In Bendorf-Weis fällt die Gruppe an einer Ampel auseinander. Außerhalb des Ortes nehme ich dann die Gelegenheit wahr, noch ein Foto von der Gruppe zu machen. Leider dauert das Verstauen der Kamera immer so lange, so dass ich nur unter allergrößter Anstrengung wieder Anschluss finden kann. Als ich dann Astrid erreiche, hat sich das Feld aufgelöst. Mit einigen wenigen FahrerInnen erreichen wir nach 2:38 Stunden wieder den Startort.

Hermann

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