RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Mastholte (Frühjahr und Sommer RTF)

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-23

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Tourname: RTF Mastholte
Startort: Mastholte
Verein: RSC Mastholte
Tourlänge: 41, 71, 111, 151, 201 km
Höhenmeter: 1080 hm

 

 
RTF Mastholte 150 km auf einer größeren Karte anzeigen

Karte zeigt die Strecke der Sommer RTF

 

Berichte von der RTF Mastholte  > 2004 Frühjars RTF, > 2005 Sommer RTF

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Mastholte 2005

Nach unserer anstrengenden Samstagstour, fahren wir vom Möhnesee weiter nach Mastholte. Den Parkplatz kennen wir schon von der Regentour im vergangenen Jahr. Somit auch die Jugendlichen an der Halfpiepe. Die Wettervorhersage verspricht starke Regenschauer und Gewitter. Na, wenn’s kommt, dann kommt’s.

Der Start der RTF ist um 8:00 Uhr. Kaum habe ich mich zum Fotografieren aufgebaut, geht es auch schon los. Schade, die Ersten habe ich so nicht aufnehmen können. Das Wetter ist heute morgen sehr trüb und rechts und links der Straße sieht man kaum etwas. Wie immer verschwinden die anderen TeilnehmerInnen vor uns auf der Straße.

Die RTF führt uns auf Rietberg zu und kurz vor dem Ort wendet die Strecke sich gen Osten. Schöning ist der erste Ort den wir durchfahren. Kurz nach dem Ort sehen wir vor uns eine größere Ansammlung von RadsportlerInnen. In der Kurve ist es wohl zu einem Sturz gekommen und eine Frau hat sich Verletzungen zugezogen.

Ich frage noch, ob ich irgendwie helfen kann, doch es wird verneint und so setzen wir unsere Fahrt fort. Über Lipping geht es über Wirtschaftswege weiter nach Ostenland. Von hier aus verläuft die Tour in Richtung Süden. Auf ruhigen Straßen kommen wir so nach Sande und zum Lippesee, somit auch zur ersten Kontrolle.

Auf der Weiterfahrt überqueren wir die B 64. Von der Brücke über die Lippe sehen wir unter uns den Wildwasserparcours. Im weiteren Streckenverlauf umfahren wir die Ortschaft Sande und Elsen. Die Kreisstraße 28 bringt uns weiter nach Wewer. Kurz nach dem Ort, die Strecke war bisher vollkommen flach, beginnen die erste kleinen Bodenwellen.

Die Steigungen sind aber nicht allzu groß und wir kommen flott weiter. Kurz nach Obertudorf kommen wir am Paderborner Flughafen vorbei. Unzählige Autos parken hier, aber im Vergleich zu Düsseldorf sieht das hier alles sehr beschaulich aus. Schon kurz darauf überqueren wir die A44. Über eine Serpentine geht es nun hinab nach Brenken.

Büren wird durchfahren und von deren RTF habe ich noch die unangenehme Steigung im Ort in Erinnerung. Im nächsten Ort, es ist Weine, ist auch die 2. Kontrolle. Es gibt hier, außer Bananen, sogar Joghurt. Wir machen aber keinen Gebrauch davon und füllen nur unsere Flaschen.

Die RTF verläuft nun, 15 Kilometer, durch das schöne Almetal. Dieses verlassen wir erst wieder in Alme. Leider müssen wir jetzt die von uns ungeliebte B 480 für 5 Kilometer befahren. Der Straßenverkehr ist aber noch nicht so stark und so ist das Ganze noch erträglich. 

Irgendwann zweigt die RTF dann auf die K57 ab und über Scharfenberg geht es weiter bergauf nach Altenbüren. 516 Meter über NN haben wir kurz nach dem Ort erreicht. Bis zur dritten Kontrolle nach Esshoff müssen wir noch weitere 50 Höhenmeter hinter uns bringen. Auch hier steht uns wieder Joghurt zur Verfügung.

Bei der Weiterfahrt werden wir von den Helfern noch vor den nassen Viehgittern, die auf dem nun hinab führenden Waldweg sind, gewarnt. Sie bereiten uns aber keine Probleme. Die Fahrt über diese Waldstrecke bis zur Nuttlaer Höhe, gehört bestimmt zu den Höhepunkten der RTF. Oben am „Hirschbruch“  biegen wir rechts ab und eine lange Abfahrt steht bevor. Leider hat es angefangen zu regnen und so halten wir kurz und ziehen unsere Regenjacken an.

Ab dem Abzweig nach Kallenhardt steigt die Strecke wieder an und Astrid entfernt sich recht zügig von mir. Meine Beine sind schwer und ich quäle mich zum Ort hoch. Auf der Abfahrt zur B 516 verlieren wir wieder 130 Meter an Höhe und nach Altenrüthen ist schon wieder klettern angesagt. Auch die Straße, die uns nach Menzel führt ist wellig.

Leider fahren wir heute nicht harmonisch, denn mal kann Astrid mir nicht folgen und dann ist das wieder umgekehrt und ich habe Probleme ihr Hinterrad zu halten. Hemmern und Heddinghausen werden als nächstes durchfahren. Auch dieses Teilstück kann man nicht als flach bezeichnen. In Eringerfeld haben wir die 4. Kontrolle erreicht.

Die Strecke führt uns nun stetig bergab und so können wir ein schnelleres Tempo anschlagen. Die A 44 wird wieder gekreuzt und in Störmede kommen wir zur B 1. Zum Glück ist die Kreuzung per Ampel geregelt. Ab Dedinghausen führt uns die Strecke parallel zur Eisenbahntrasse und wie so oft fällt auch hier die Pulsanzeige auf unseren HAC’s aus.

Das gibt sich wieder sobald wir uns von der Eisenbahn ein Stück entfernt haben. Die Tour führt uns weiter nach Hörste und kurz darauf kommen wir über die Lippe, die hier nur ein kleines Flüsschen ist. Über Wirtschaftswege kommen wir nun an einigen Baggerseen vorbei. Einige wurden wohl zu Badeseen umfunktioniert. Auch die restlichen 5 Kilometer, der 157 Kilometer langen RTF, führen uns über Wirtschaftswege zurück nach Mastholte.

Fazit:

370 TeilnehmerInnen waren für diese schöne RTF bestimmt etwas zu wenig. Wo doch der Veranstalter, für die 3 Euro Startgeld, eine bessere Verpflegung bereit hielt, als mach ein Marathonveranstalter. Die Ausschilderung ist, besonders durch die leuchtfarbenen Richtungspfeile, als gut zu bezeichnen. Einzig die schnell befahrene B480 trübt ein wenig den positiven Eindruck dieser Tour. Vielleicht sind wir aber auch zu empfindlich in Sachen Autoverkehr

Hermann

Streckenverlauf:

Mastholte
Schöning
Lippling
Ostenland
Sande

K 1

Elsen
Wewer
Oberntudorf
Flugh. Paderborn
Brenken
Büren

Weine K 2

Siddinghausen
Harth
Alme
Scharfenberg
Rixen
Altenbüren

K 3

Nuttlaer Höhe
Kallenhardt
Altenrüthen
Menzel
Hemmern
Heddinghausen
Langenstrasse

Eringerfeld K 3

Störmede
Dedinghausen
Hörste

Mastholte

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Mastholte 2004

Über Ostern wollen wir die Touren Mastholte, Köln-Holweide und Neustadt in Hessen fahren. Am Karfreitag um 12:00 Uhr starten wir nach Mastholte. Dort angekommen, finden wir unmittelbar am Start und Ziel einen Parkplatz. Leider stehen wir mit dem Wohnwagen direkt neben einer Halfpipe. Einige Jugendliche toben sich dort gerade aus.

Leider sollte das die ganze Nacht andauern und wir kommen kaum zum schlafen. Wir erkunden den Ort und machen einen größeren Spaziergang. Er führt uns zu einem verlassenen Baggersee. Herrlich, wir sind hier ganz alleine. Es dürfte nur ein paar Grad wärmer sein.  

Am Samstagmorgen startet Astrid schon um 9:00 Uhr. Wir haben vorher noch den Sitz am Dreirad ein wenig verstellt. Sie hatte in der vergangenen Woche über Sitzbeschwerden geklagt. Vom startenden Feld mache ich vorher noch  zwei Fotos und um 10:05 Uhr bin ich auf die Strecke. Kurz nach dem Start verlassen wir die große Straße und die Tour führt uns auf  Wirtschaftswegen nach Benteler.

In Liesborn ist schon die 111er Teilung und das kleine Örtchen Göttingen ist einer der nächsten Orte die wir durchfahren. Die Strecke ist bisher völlig eben, zudem habe ich mich noch einer Gruppe angeschlossen und es rollt sehr gut. Im Windschatten fahren ist auch mal ganz schön. Normalerweise rückt man nach jedem Wechsel eins nach vorne, heute kommen aber von hinten immer wieder Fahrer die an mir vorbeidrängeln und sich vor mir einreihen. Sollen sie ruhig, so komme ich halt nicht in die Führung.

Nach Benninghausen und Eickelborn gelangen wir nach Ostlinghausen. Fast kein Auto ist unterwegs zu sehen. Zwischen Bettinghausen und Lohne ist die erste Kontrolle aufgebaut. Nun geht es über Lohne, Schallern und Horn zurück nach Liesborn. Unterwegs laufe ich auf zwei andere Radler auf und zusammen fahren wir eine ganze Zeit.

Es fängt an zu regnen und ich lasse die beiden fahren und ziehe mir erst einmal die Regenjacke über. Leider klappt das mit dem Reißverschluss nicht so gut und so habe ich keine Chance die beiden noch einzuholen. Nach 2 Stunden Fahrzeit komme ich zur zweiten Kontrolle.

Astrid habe ich bisher noch nicht gesehen, sie ist wohl aufgrund der flachen Strecke schneller unterwegs. Doch 10 Kilometer nach der Kontrolle taucht sie weit vor mir auf. Es dauert eine Weile bis ich auf ihrer Höhe bin. 2-3 Kilometer bleibe ich bei ihr. Sie sagt mir, dass es heute besser ist mit dem Sitz und so.

Als eine kleine Gruppe mit 3 Radlern vorbei fährt und einer mich auffordert mitzufahren, lasse ich sie hinter mir zurück und schließe mich den Dreien an. Kurz nach der 3. Kontrolle kommen wir zu den Beckumer Bergen und leichte Wellen verhindern das wir weiter zusammen fahren. Zu unterschiedlich ist das Leistungsvermögen und so bin ich wieder alleine.

Über Wadersloh und St. Vit fahren wir im großen Bogen auf Mastholte zu. Nach Batenhorst und Bokel tauchen die ersten Industrieanlagen von Mastholte auf. Den Kirchturm kann ich noch nicht erblicken und ich bin schon völlig platt. Wie weit ist es  wohl noch? Dann ein Schild " Mastholte  2 Kilometer".

Also alle Kräfte mobilisieren und Tempo. Erst ab dem Ortseingangsschild lasse ich meine Beine hängen und rolle zum Ziel aus. Es war trotz des kühlen und nassen Wetters eine der schöneren RTF's,  schon alleine wegen des geringen Straßenverkehrs.

Leider muss mich noch ein bescheuerter Autofahrer, kurz vor dem Ortseingang,  hupend und mit einem Abstand von nur 30 cm überholen. Bei den wenigen Autos auf den Straßen völlig unverständlich, aber auf der linken Straßenseite war ja ein Radweg und wenn der nicht benutzt wird, ist der Radfahrer ja Freiwild und der Gesetzgeber fördert die Gewalttätigkeiten mit der bescheuerten Radwegebenutzungspflicht auch noch.

Hermann

 
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