RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Krofdorf-Gleiberg (Vom Turm ins Land)
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-17

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Tourname: RTF "Vom Turm ins Land"
Startort: Gießen
Verein: RSV Teutonia Krofdorf-Gleiberg
Tourlänge: 41, 71, 110, 150 km
Höhenmeter: 1250 hm

 
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 Gießen 2004

Der zweite Tag in Hessen. Schon am Samstagabend fahren wir von Langenselbold nach Gießen. Der Startort befindet sich an der dortigen Brauerei. Wir finden einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe. Nach einem kleinen Spaziergang kommt uns aus der Nachbarschaft jemand entgegen und warnt uns, dort stehen zu bleiben.

Auf dem daneben liegenden Grundstück befindet sich eine Diskothek und es ist mit starken Belästigungen zu rechnen. Wir suchen uns also einen anderen Standplatz und werden auch schnell fündig. Leider befindet sich an der, in der Nähe liegenden Bahntrasse, eine Baustelle und die Warnsignale sind die ganze Nacht zu hören.

Der Start ist schon am Sonntag für 7:00 Uhr ausgeschrieben. Das Anmeldeprozedere geht reibungslos vor sich und bei herrlichstem Wetter nehmen wir um 7:10 Uhr die zweite Hessen RTF an diesem Wochenende unter die Räder. Schon nach 9 Kilometern beginnt kurz nach Krofdorf-Glainburg der längste Anstieg der gesamten Tour.

Zwar beträgt die durchschnittliche Steigungsrate nur 2,5%, sie zieht sich aber über 7,5 Kilometer hin. 170 Meter haben wir dabei an Höhe gewonnen. Oben mache ich ein paar Fotos von den mir folgenden Fahrern. Astrid ist inzwischen weiter gefahren.

In der Abfahrt hat der Veranstalter einige Schilder aufgestellt auf denen er vor Schlaglöchern warnt. Liebe hessische Radsportler, ihr solltet einmal in NRW fahren, dann würdet ihr merken, was ihr für gute Straßen habt.

Erst an der Kontrolle, die nach 27km erreicht ist, treffe ich Astrid wieder. Auf dem nächsten Teilstück gibt es wieder einige Auf- und Abpassagen. Aber alle sind sehr gut zu fahren. Keine der Steigungen kommt über 10 %. Es sind nicht viele FahrerInnen auf der Strecke, irgendwo auf einem Hügel mache ich noch ein paar Fotos.
An der zweiten Kontrolle stehen so 8 bis 10 RTF'lerInnen. Wir fahren weiter und kommen zügig voran. Nur zwei kleinere Anstiege sind zu überwinden. Bei Kilometer 70 haben wir mit 344 Meter über NN auch den höchsten Punkt der Tour erreicht. Es folgt eine lange Abfahrt und wundern uns, dass uns die Gruppe, die wir an der zweiten Kontrolle gesehen haben, nicht einholt.
An der 3. Kontrolle sind wir, Wunder oh Wunder, die Ersten. Kurz nach uns trifft auch die größere Gruppe ein. Wir fahren weiter und haben das Gefühl als wenn die Tour nur noch bergab ginge. Unsere Auswertungen mit dem HAC bestätigen dies auch. Astrid macht ordentlich Tempo und wir kommen schnell weiter.

Bei Kilometer 114 sind wir an der 4. Kontrolle wieder die Ersten. Nun bekomme ich Ehrgeiz diesen Vorsprung bis ins Ziel auch zu halten. Auf dem letzten Teilstück hat der Veranstalter wieder einige Anstiege eingebaut. Sie lassen sich aber alle gut fahren. Ich schaue mich ein paar mal nach hinten um, aber es ist kein anderer Radler zu sehen. Irgendwie komisch, sonst sind wir oftmals die Letzten und heute bilden wir die Kopfgruppe auf der 150er Strecke. Es gelingt uns bis ins Ziel vorne zu bleiben.

Fazit:

Die Tour hält den direkten Vergleich mit der in Langenselbold nicht stand. Trotzdem ist sie viel schöner als die Meisten in NRW. Schon alleine das geringe Verkehrsaufkommen macht diese Gegend zu einem Radtouristikparadies. An den Kontrollen gab’s Bananen und andere Sachen.  Die Ausschilderung war, bis auf ein, zwei Stellen auch sehr gut. Leider werden die gleichen Schilder wie in Rockenberg und Nieder-Weisel genutzt. Von weitem sind sie nicht so gut zu erkennen.

Ein Dreieck darauf hätte genügt. Aber es gibt viel schlechtere Schilder. Das Teilstück nach der 150er Teilung und der 4. Kontrolle ist ein wenig lieblos gehalten. Hier würden sich die 150er RTFlerInnen über einige Hügel bestimmt freuen. Vielleicht könnte man so, den RadlerInnen die L3048, auf der die motorisierten Verkehrsteilnehmer sehr schnell fahren, ersparen. Halt lieber ein paar Berge, als 20 Kilometer rasende Autos neben sich. 

Hermann

Streckenverlauf:

Vom Turm ins Land

Gießen
Wißmar
Krofdorf
Salzböden
Staufenberg
Daubringen
Alten-Buseck
Großen-Buseck
Beuern
Alertshausen
Geilshausen
Lumda
Atzenhain
Nieder-Ohmen
Kirschgarten
Wetsaasen
Ruppertenrod
Elpenrod
Nieder-Gemünden
Homberg/Ohm
Gontershausen
Haarhausen
Mardorf
Roßdorf
Rauischolzhausen
Wittelsberg
Hesken
Ebsdorf
Hachborn
Hassenhausen
Bellshausen
Fronhausen
Niederrwalgern
Altenvers
Reimershausen
Kirchvers
Krumbach
Krofdorf
Launsbach
Wißmar
Gießen

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