RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Ibbenbüren
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31

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Tourname: RTF Ibbenbüren
Startort: Ibbenbüren
Verein: Marathon Ibbenbüren
Tourlänge: 41, 71, 111, 151 km
Höhenmeter: 730 hm

  
RTF Ibbenbüren 150 km auf einer größeren Karte anzeigen

Ibbenbüren 2005,

An diesem Wochenende bieten sich am Samstag, für uns zwei Veranstaltungen an. Die RTF in Sundern und die in Ibbenbüren. In Sundern sind wir in den letzten Jahren regelmäßig gefahren und in Ibbenbüren noch nie. Zudem hatten wir von der Ibbenbürener RTF nur gutes gehört. Also war unsere Entscheidung schnell gefallen und schon am Freitag fahren wir zum Start.

Leider gibt es im ganzen Ort keinerlei Hinweis auf den Startort und so fragen wir uns durch und müssen erst einmal in Ibbenbüren eine Ehrenrunde drehen. Endlich am Schulzentrum Ost angekommen, können wir auch hier keine RTF-Schilder entdecken. Ein Telefonanruf beim Veranstalter klärt die Sachlage.

Es wird erst am Morgen ausgeschildert, weil in den vergangenen Jahren die Schilder gestohlen wurden. Es gibt aber noch ein weiteres Problem, im Schulzentrum findet heute Abend wohl eine Jugendveranstaltung statt und von überall hören wir laute Musik. Also flüchten wir und finden 500 Meter weiter ein ruhiges Plätzchen zum Übernachten.

Wir sind morgens pünktlich am Start und so gelingen uns noch einige Fotos von den gerade abfahrenden RTFlerInnen. Die RTF führt uns an unserem Wohnmobil vorbei und so habe ich noch die Gelegenheit, schnell den Sitz der neuen Schuhplatten etwas zu korrigieren. 

Es sind nun keine RadlerInnen mehr zu sehen und so fahren wir alleine in südlicher Richtung auf Brochterbeck zu. Nach dem Ort geht es über die L591 und über Wirtschaftswege durch eine hügelige Landschaft. Die Straßen gleichen einem Flickenteppich und sind dadurch sehr holperig. Aber es herrscht hier kaum Verkehr und das gleicht den Zustand der Straßen allemal aus. Die Landschaft ist leicht wellig und ab und zu überholen wir nun doch einige RTF-TeilnehmerInnen.

Kurz nach dem Örtchen Wechte kreuzen wir dreimal die A1.  Nach Leeden kommen wir bei Kilometer 25 zur ersten Kontrolle. Die Flaschen sind noch voll und Nahrung brauchen wir auch noch nicht, also kurz stempeln und weiter geht's.  Der Anstieg zum Hagenberg steht uns bevor. Es geht hier auf stolze 88 Meter über NN. Für die nächsten 60 Kilometer sind es aber die letzten Höhenmeter, denn die Tour verläuft nun flach.

Zwischen Danebrock und Velpe überqueren wir die A30. Wir fahren fast ausschließlich auf autofreien Wirtschaftswegen, leider müssen dabei sehr viele Querstraßen gekreuzt werden und so ist immer höchste Vorsicht geboten. Die RTF führt uns immer weiter nördlich und kurz vor der Ortschaft Schöllerhof überqueren wir den Mittellandkanal. Bei Kilometer 50 kommen wir, bei Sönkenort, zur zweiten Kontrolle. Hier sehen wir schon einige RTFlerInnen mehr.

Über Neuenkirchen und Voltlage gelangen wir zum nördlichsten Punkt der RTF. Ab Schale führt uns die Tour südlich und bis auf den Gegenwind rollt es bei uns ganz gut. Ich habe Astrid hinter mir verloren, denn ich bin mit einem anderen RTFler zügig unterwegs. Richtige Straßen werden immer nur kurzzeitig befahren und ehe man sich versieht, ist man auch schon wieder abseits des Autoverkehrs.

In Hopsten kommen wir, Astrid ist mittlerweile wieder zu uns aufgefahren, zur dritten Kontrolle. Kurz darauf verlässt uns die 111er Strecke, mit ihr auch die meisten RadlerInnen und so sind wir wieder alleine. 

Die kleine Ansiedlung Ägypten, sie heißt wirklich so, passieren wir und sind auch schon wieder am Mittellandkanal. Zwei "Berge" liegen nun vor uns, der Bomberg und die Auffahrt nach Dickenberg. Kurzzeitig werden jeweils 10% Steigung erreicht.  Über Püsselbüren und Gravenhorst, kommen wir nun zum Kanaldreieck Mittelland- und Dortmund-Ems-Kanal.

Im weiteren Verlauf führt uns die RTF am Torfmoorsee vorbei. Dieser ist wohl bei schönem Wetter ein beliebter Badesee. In Rodde haben wir einen schönen Blick in die Schleusenkammer des Dortmund-Ems-Kanals. Bevergern ist der nächste Ort an der Strecke. Durch den Burgpark führt uns die Tour an der Surenburg vorbei. Leider lässt der dichte Wald keinen Blick auf die Burg zu. Die 4. Kontrolle ist bei Kilometer 120.

Es geht nun um die Ortschaft Riesenbeck herum und die x. Kanalbrücke liegt vor uns. Aber im Hintergrund auch ein paar Hügel. Na, wenigstens ist diese Flachfahrerei nun zu Ende. Am Teutohang geht es über den Bergkamm auf Ibbenbüren zu. Ibbenbüren? Nanu, wir sind doch erst 134 Kilometer gefahren.

In der Vorfreude schon gleich im Ziel zu sein, sehen wir aber auch schon das Ortsausgangsschild. Aber schon nach kurzer Zeit haben wir wieder ein Ortseingangsschild vor uns, also doch, gleich muss das Ziel nun kommen.

Wir werden erneut enttäuscht, denn schon wieder fahren wir aus Ibbenbüren hinaus. Zum Glück haben wir jetzt immer wieder Anstiege vor uns und so ist das einigermaßen zu ertragen. Wir sehen nun aber viele Radler die quer zu der RTF fahren. Sie sparen sich wohl die eine oder andere Schleife und fahren direkt zum Ziel.

Wir kennen uns hier nicht aus und wollen auch die original Strecke fahren und so erleben wir es noch einmal. Ortseingang Ibbenbüren und schon haben wir den Ort wieder verlassen. Die Zeche, sie liegt hoch oben auf dem Berg, sehen wir dabei aus allen Himmelsrichtungen. Kurz vor Laggenbeck wird der höchste Punkt der RTF erreicht. 168 Meter über NN zeigen unsere HACs.

Laggenbeck ist zugleich der letzte Ort den wir durchfahren müssen. Jetzt endlich geht es geradewegs auf das Ziel zu und nach 154 Kilometern ist diese RTF zu Ende. Im Ziel treffen wir noch Tanja und Uwe, sie waren erst später am Start und sind hier die 111er Tour gefahren.

Fazit:
Die RTF in Ibbenbüren ist im nördlichen Teil eine reine roller Strecke. Leider sehr oft auf rauhen Wirtschaftswegen mit dazu oft holpriger Fahrbahndecke. Uns gefielen vor allem die ersten 35, die beiden Anstiege bei km 95 und der hügelige Abschluss der Tour.  Ortskundige konnten, bei dieser Streckenführung viele Kilometer sparen.

An den Verpflegungsstellen gab es RTF übliche Verpflegung wie Bananen, Brote und ich glaube auch Waffeln gesehen zu haben. Bei der Ausschilderung fanden wir die Vorankündigungen an den Abzweigen, sie waren teilweise ein paar hundert Meter vorher, sehr gut. So hatte man immer Zeit genug sich in den fließenden Verkehr einzuordnen oder auch auf Abzweige in Wirtschaftswege zu achten.

Hermann

Streckenverlauf:

Ibbenbüren
Brochterbeck
Wechte
Leeden

K 1

Danebrock
Velpe
Ortfeld
Schöllerhof

K 2

Sönnkenort
Vinte
Bühner
Neuenkirchen
Braunwiesen
Voltlage
Mühlenort
Schale
Hopsten

K 3

Ägypten
Dickenberg
Püsselbüren
Gravenhorst
Elseck
Torfmoorsee
Rodde
Bevergern
Surenburg

K 4

Riesenbeck
Ibbenbüren
Ibbenbüren
Ibbenbüren
Ibbenbüren
Laggenbeck
Alstedde

Ibbenbüren

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