RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Haltern (Saisonabschluss)
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40 | 41-43

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Tourname: Haltern Saisonabschluss
Startort: Haltern
Verein: ATV Haltern
Tourlänge: 41, 71, 110 km
Höhenmeter: 300 hm

 
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 Berichte RTF Haltern: ►2006; ►2005; ►2004; ►2003;

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Haltern 2006

RTF-Jahresabschlußfahrt Haltern 2006

Die letzte RTF in diesem Jahr führt uns wie immer nach Haltern. Wir wollen diese RTF mit Peter und Kurt fahren. Pünktlich zur verabredeten Zeit, kurz vor 9, treffen sie in Haltern ein. Da wir schon die Nacht auf dem Schulgelände verbracht haben, können wir viele Bekannte aus der Szene begrüßen. Der eigentliche Start der RTF war um 8 Uhr, aber da hätten wir noch fast in der Dämmerung starten müssen und zu dem war es noch empfindlich kalt. Peter hat sein neues MTB dabei. Es sieht gut aus, und ist seiner Köpergröße angemessen und ist riesig.

Die Tour führt uns nach Westen in Richtung Wulfen. Wir kommen dabei am Annaberg vorbei und ich bin geneigt dort hoch zu fahren. Da meine Mitstreiter ein wenig zurück sind, verzichte ich auf den kleinen Anstieg. In Lippramsdorf verlassen wir die Landstraße und biegen auf die Frankenstraße ab. Es ist ein so wenig befahrener Wirtschaftsweg  der uns nach Wulfen bringt.

Der einzige Abstieg bis hier hin, besteht darin, dass uns eine Brücke über eine Landstraße führt. Ab Wulfen sind wir fast ohne Autoverkehr unterwegs. Wir kommen durch ein waldreiches Gebiet und anschließend nach Klein-Reken. Kurz nach dem Ort befindet sich, an einem Sportplatz die erste Kontrolle. Es sind heute Unmengen von RadlerInnen unterwegs und so staut es sich ein wenig hier.

Über das Hochplateau geht es weiter nach Hüsten und Maria Veen. Die Tour führt uns nun durch den Mehrfelder Bruch. Hier leben die letzten Wildpferde Deutschlands. Leider kommen wir auch an der Stelle vorbei, an der im letzten Jahr der schlimme Unfall passierte. Die Bodenwelle ist inzwischen ausgebessert.

Am Dülmener Wildgehege vorbei führt die RTF nun zum Flugplatz Baumberge. Dazwischen liegt an einem Wirtschaftsweg die 2. Kontrolle. Nachdem wir den Flugplatz passiert haben  bläst uns ein frischer Wind ins Gesicht. Es sieht schon lustig aus, wenn Peter im Windschatten von Kurt fährt. Ein kurzes Stück wird die Strecke des Herner RMs befahren, dann geht’s nach Seppenrade. Kurz nach dem Ort gibt es an der B235, wegen Brückenbauarbeiten, eine Streckenänderung.

Dazu müssen wir auf Schotterstraße ein Stück den Dortmund-Ems-Kanal entlang, wahrscheinlich gibt es keine Alternative. Leider entfällt durch diese Umleitung, das schöne Stück durch die Seppenrader Schweiz. Über kleine Nebenstraßen führt die RTF auf Olfen zu. Mir wird ein wenig wehmütig, bei dem Gedanke, dass die Saison nach erreichen des Ziels zu Ende ist. Das Fahren mit Kurt und Peter macht richtig Spass. Wir sind sehr ruhig unterwegs und werden immer wieder von Schnelleren überholt. Kurz nachdem wir den Dortmund-Ems-Kanal auf der B58 unterquert haben, hier führt der Kanal über die Straße, kommen wir an Schloss Sandfort vorbei.

Die Straße steigt leicht an und ich versuche meine Mitstreiter zu einem Ortseingangsschildspurt zu animieren. Habe aber damit kein Erfolg. Kurz vor der „alten Fahrt“ (ein Stück stillgelegter Kanal) ist die 3. Kontrolle. Hier bietet sich uns jedes Jahr das gleiche Bild, Die Sättel der Räder, die hier am Weidezaun abgestellt werden, werden von den Pferden genüsslich beschleckt.

Die RTF führt uns weiter, südlich um Olfen herum und wir haben nur einen kurzen Stopp, beim Kreuzen der B235. Der Waldweg führt uns in Sichtweite der Lippe zur Straße Olfen-Ahsen. Wir werden wieder von einer kleinen 3er Gruppe überholt und Astrid hängt sich dahinter. Es rollt so ganz gut und das 3er Team löst sich schön regelmäßig vorne ab. Am Gut Eversum geht es rechts ab Richtung Ziel. Vorbei an der BW-Kaserne fahren wir zur Halterner Heide.

Da die Vorderleute schon unwillig nach hinten schauen, gehe ich nach vorne und arbeite ein wenig mit. Auch Peter hält sich nicht zurück. An der Halterner Heide fliegt das Ganze leider auseinander, obwohl ich schon vorher vor dem Radweg gewarnt habe, fahren einige hinter mir trotzdem darauf. Pech gehabt, an der Ampel zur B58 stehen sie bei rot und Peter und ich kommen auf der Straße durch. Wir warten auf Kurt und Astrid und zusammen kommen wir durch Sythen. Auch hier werden kleinste Nebenstraßen befahren. Kurz nach Laversum sind wir auf unserer Wintertrainingsstrecke. Ein kleiner Hügel liegt noch vor uns und die letzte RTF 2006 ist Geschichte.

Fazit:

Die Halterner Saisonabschluß RTF ist für die Radler aus dem Ruhrgebiet ein Muß. Weit über 1000 Teilnehmer hatten die Halterner zu verzeichnen. Die Verpflegung ist gewohnt gut. Auf dem Schulgelände im Ziel, lassen viele Vereine in einer geselligen Runde die Saison ausklingen. Leider sind die Herner schon alle verschwunden. Erst um 18:00 Uhr verlassen wir als Letzte, wohl schon mit Fransen am Mund vom vielen Erzählen, das Schulgelände.

Hermann

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Haltern 2005

Genau wie am gestrigen Samstag fahren wir auch nach Haltern mit dem Rad. Es ist bei unserer Abfahrt noch dunkel und so ist die komplette Nachtfahrtausrüstung angesagt. So früh ist es noch sehr kalt und warm eingepackt machen wir uns auf den Weg. Nach 27 Kilometern haben wir den Startort der letzten RTF in 2005 erreicht. Es ist schon 8:30 Uhr und viele RadlerInnen sind schon unterwegs. Warum die Startzeit in dieser Jahreszeit nicht auf 9:00 Uhr angesetzt wird, ist uns ein Rätsel.

Der Schulhof ist noch überfüllt mit RTF-TeilnehmerInnen. Aus unserem Forum sind auch Passadore und Bergfloh da. Aber auch Ralle, von Ralles Radsportseiten und Pedro vom RTF-Team.de sehe ich am Start. Sie warten noch auf ihre Vereinsmitglieder und wollen die Abschlusstour gemeinsam bestreiten. Wir brechen zu viert um 8:35 Uhr auf. Die genaue Streckenbeschreibung liegt ja schon aus dem Vorjahr vor und so beschränke ich mich in diesem Bericht auf wenige Einzelheiten.

Unsere kleine Gruppe harmoniert ganz gut, so wird schön durchgewechselt und ein ausgiebiger Gedanken und Erfahrungsaustausch findet statt. Passadore berichtet uns von seiner Lieblingstour dem Drei-Länder-Giro mit dem Anstieg zum Stilfser Joch und einigen anderen österreichischen Rennen. Bergfloh berichtet von seiner Verwunderung über seine Leistungsentwicklung in diesem Jahr. Seine Touren sind mit der Flandernrundfahrt, dem GP-Schwarzwald und dem Oeztaler RM, um nur einige zu nennen auch herausragend.

Astrid erzählt, obwohl sie nicht so gerne darüber spricht, von ihren extremen Langstrecken. Durch das Geplaudere ist viel Kurzweil angesagt und wir erreichen über Lippramsdorf, Barkenberg die erste Kontrolle am Sportplatz in Klein-Reken. Wir waren trotz der Unterhaltung recht flott unterwegs und treffen so an der Kontrolle auf viele RadlerInnen.

Weiter führt uns die Tour über Hülsten in Richtung Dülmen. Da viele Wirtschaftswege genutzt werden, beachten wir, da wir ja durch die Schilder geleitet werden, nicht wo wir herfahren. So kommen wir an einem frisch gestürzten RTF-Teilnehmer vorbei.

Die Unfallstelle ist zwar durch andere Teilnehmer schon gesichert. Da der Verunfallte noch auf der Erde auf dem Seitenstreifen liegt, hält Bergfloh spontan an und versorgt den Verletzten. Leider hat niemand eine genaue Ortsangabe und so setze ich den Notruf mit der Angabe der GPS- Koordinaten ab. Anscheinend kann aber in der Leitstelle niemand damit etwas anfangen, denn es dauert 35 Minuten bis die Polizei eintrifft und weitere 10 Minuten bis zum Eintreffen des Rettungswagens. In der Zwischenzeit halten auch Bernd und sein Kollege aus Walstedde an und kümmern sich um den Verletzten.

Da die Unfallstelle kurz nach einer Kurve ist, stelle ich mich vor der Kurve auf und warne die, nun in großen Gruppen vorbeifahrenden Radsportler. Die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rettungswagen erscheint mir unerträglich. Bergfloh versucht in der Zwischenzeit noch einen Bauernhof zu finden, um weitere genaue Ortsangaben zu machen. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes ist unsere Aufgabe aber hier erledigt.

Mit Passadore komme ich noch soeben an dem Rettungswagen, ehe er die gesamte Straße sperrt, vorbei. Astrid gelingt dies nicht und muss so noch einige Minuten verweilen. Bei der Weiterfahrt kommt uns Bergfloh entgegen. Er fährt aber noch einmal zur Unfallstelle und erkundigt sich, ob nun alles in Ordnung geht. Der Verletzte klagt über Schmerzen im Brust- und Rückenbereich. So wie sein Lenker verbogen ist, muss er sehr heftig aufgeprallt sein. Nach seinen Worten ist ihm der Lenker, beim Überfahren einer Bodenwelle aus der Hand geschlagen.

Wir fahren zu zweit langsam weiter und die Tour führt uns an dem Dülmener Wildgehege vorbei nach Hausdülmen. Hier gibt es eine kleine Streckenänderung und wir fahren nach der Ortdurchquerung links auf Dülmen zu. Am Ortseingang zweigt die Strecke rechts ab und über Wirtschaftswege kommen wir zur 2. Kontrolle.

Kaum sind wir vom Rad trudeln auch Bergfloh und Astrid ein. Bedingt durch das hohe Starteraufkommen (1500) geht an der Kontrolle so langsam die Verpflegung zur Neige. Aber der Veranstalter sorgt für Nachschub und so trifft noch eine Kiste Bananen ein. Die Luft ist bei uns ein wenig, bedingt durch den Unfall und den langen Aufenthalt an der Unfallstelle, raus.

So fahren wir mit gedrosseltem Tempo den Rest der RTF. Diese führt uns weiter am Flugplatz Borkenberge vorbei in östlicher Richtung. Leider bläst auch der Wind von dort und so ist es ein Ankämpfen gegen ihn. Das ganze aber bei blauem Himmel und damit strahlendem Sonnenschein.

Nach Seppenrade führt uns die RTF in das dortige Hügelgebiet. Es ist nicht viel, aber die kleinen Wellen machen Spaß und sorgen für weitere Abwechslung. Die RTF führt uns weiter über den Dortmund-Ems-Kanal und nach dem dieser in der vergangenen Woche leer gelaufen ist, hat sich ein wahrer Sensationstourismus breit gemacht.

Überall stehen parkende Autos und eine Vielzahl von radelnden Schaulustigen tummeln sich auf der Kanalbrücke. Aber eine weitere Kanalüberquerung bei Vinnum stellt das Ganze noch in den Schatten. Na ja, so werden die Schaulustigen auch über uns rennmäßig verkleidete Rennradfahrer denken. Schon kurz darauf treffen wir auf die 3. und somit letzte Kontrolle bei einer RTF in diesem Jahr ein. Auch hier gibt es zu unserer Verwunderung, wir sind ja mit die Letzten im Starterfeld, noch leckere Plätzchen und andere Verpflegung.

Der Rückenwind trägt nun seinen Teil zu einer entspannten Fahrt in Richtung Haltern bei. Sie führt uns an Gut Eversum vorbei, auf der von mir ungeliebten, weil von den anderen Verkehrsteilnehmern, viel zu schnell befahrenen Straße zur Halterner Heide. Zu meinem Erstaunen sehe ich, dass die Straße Sonntags für die Motorradfahrer gesperrt wurde.

Mit Recht, denke ich und so ist die Fahrt auch hier ganz erträglich. Das Teilstück an der Heide vorbei ist natürlich bei dem schönen Wetter heute stark befahren. Schon kurz nach dem Nordufer des Stausees verlassen wir sie aber und über Sythen und kleine Nebenstraßen geht es weiter dem Ziel entgegen. Leider kommen wir in einer unübersichtlichen Kurve an einem zweiten verunfallten Radler vorbei.

Da die Polizei aber schon vor Ort ist, unterbrechen wir unsere Fahrt nicht und nach 114 Kilometern ist die letzte RTF des Jahres geschafft. An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei unseren Forumsmitgliedern Jedrik, Tanja, Uwe, Bergfloh, Paul, Ursula, Passadore, Wildspitze, Schlußlicht, Pedro, V8, Gretzky, Gregor und Virenque, für die Begleitung bei einigen unserer Touren in diesem Jahr bedanken. In der Hoffnung, dass sich dieser Kreis noch erweitert und wir im nächsten Jahr vielleicht einmal alle zusammen die eine oder andere Veranstaltung unter die Räder nehmen können.

Fazit:
Die Halterner Veranstalter boten, wie schon in den vergangenen Jahren, eine in allen Belangen gute RTF. Sie hatten sie perfekt ausgeschildert und waren auch mit dem hohen Starteraufkommen nicht überfordert. Entsetzt, damit hat der Veranstalter aber nichts zu tun, sind wir über die Organisation des Notfalldienstes. Vielleicht war es unser Fehler direkt einen Notruf abzusetzen. Die Möglichkeit, das über den Veranstalter zu machen, der sich ja in dieser Gegend gut auskennen muss, wäre vielleicht sinnvoller gewesen.

Leider hatten wir diese große zeitliche Verzögerung bis zum Eintreffen des Rettungswagens nicht vorher sehen können. Das sollte man bei den Touren in Zukunft aber berücksichtigen. Trotz der vorgeschrittenen Zeit konnten wir im Zielbereich noch viele Bekannte aus der RTF-Szene begrüßen. So freuen wir uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: radeln, radeln und radeln.

Hermann

Streckenplan

Haltern
Lippramsdorf
Barkenberg
Klein Reken
Hülsten
Merfelder Bruch
Hausdülmen
Borkenberge
Leversum
Seppenrade
Vosskamp
Vinnum
Olfen
Gut Eversum
Halterner heide
Stockwiese
Sythen
Laversum
Haltern

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Haltern 2004

RTF Haltern Herbsttour

Die letzte RTF 2004. Schon am Vorabend sind wir von Coesfeld nach Haltern am See gefahren. Auf dem Schulhof am Startort ist für uns zu viel Rummel. Wir fahren einen Parkplatz weiter. Hier ist es sehr ruhig und bis auf den auf das Dach prasselnden Regen verbringen wir eine ruhige Nacht.

Um 6:30 Uhr werden wir wach und hören, dass es aufgehört hat zu regnen. Es ist noch kälter als gestern und ich bedauere, dass sich meine Winterjacke nicht mitgenommen habe. Am Start treffen wir viele Bekannte. Günther, Ingo, Frederike und Ralf aus unserem Verein sehen wir. Sie warten noch auf Heribert. Alle anderen HernerInnen starten erst um 9:00 Uhr. Sie wollen gemeinsam die 71er Strecke unter die Räder nehmen. Auch Walter und Brigitte aus Dortmund wollen ihren RTF-Abschluss hier in Haltern fahren.

Um kurz vor 8 Uhr sind wir auf dem Rad. Die Tour führt uns am Halterner Bahnhof vorbei zum Annaberg. Diesen lassen wir rechts liegen und fahren weiter bis nach Lippramsdorf. Unterwegs mache ich den Fehler und hänge mich mit Astrid an die Gruppe in der auch Walter fährt. Leider für Astrid, zu so früher Stunde zu schnell. Auf der Frankenstraße reklamiert sie dann ein ruhigeres Tempo für sich.

Wir lassen die Gruppe ziehen und kommen alleine nach Wulfen-Bakenberg. Über den Napoleonsweg geht es wieder hinaus und über Wirtschaftswege führt uns die Tour nach Klein Reken. Am dortigen Sportplatz befindet sich bei Kilometer 25 die 1. Kontrolle. Nach dem Überqueren des Höhenzuges zwischen Klein- und Bahnhof Reken kommen wir nach Hülsten. Hier hatten die Coesfelder gestern ihre 1. Kontrolle. Nach Hülsten verlassen wir die K 12 und fahren durch den Merfelder Bruch. Hier leben die letzten Wildpferde Deutschlands. Wir kommen dabei nur wenige Meter entfernt an der Wildpferde Fangbahn vorbei.

Kurze Zeit später passieren wir den Dülmener Wildpark. In Hausdülmen überqueren wir die B 51 und fahren am Flugplatz Borkenberge vorbei. Wir sind mittlerweile zu viert, so ist das Fahren auf der Landschaftlich wenig anspruchsvollen Strecke nicht ganz so eintönig. Nach 54 Kilometern kommen wir zur 2. Kontrolle, diese befindet sich in Seppenrade. Die leider nur sehr kurze Fahrt durch die Seppenrader Scheiz, zählt bestimmt mit zu den Höhepunkten der RTF. Leider sind auch hier die Wirtschaftswege sehr verschmutzt.

Wir überqueren die B235 und anschließend den Dortmund-Ems-Kanal. Dieses Teilstück wird auch von der Herner 111er RTF-Strecke befahren. Kurz nach der kleinen Ansiedlung Farwick geht es wieder über den Kanal. Über fast unbefahrene Straßen kommen wir zur B 236. Diese wird nur ein kleines Stückchen befahren und wir verlassen die Bundesstraße in Richtung Vinnum. Unterwegs kommen wir an dem gut erhaltenem Schlösschen Santfort vorbei. Über kleine Wege und Straßen führt uns die RTF ein weiteres Mal über den Dortmund-Ems-Kanal, der hier sehr tief, fast schluchtartig unter uns liegt.

Wir verlassen wieder die K 8 und kommen zur 3. Kontrolle an dem Bauernhof Kickebusch. Er liegt unmittelbar an der alten Fahrt. Dieser stillgelegte Kanalabschnitt dient heute den Anglern und anderen Hobbywassersportlern zum Zeitvertreib. Der letzte Abschnitt führt uns eine Zeitlang an der Lippe entlang. In Olfen gelangen wir zur K 9. Diese führt uns in westlicher Richtung, leider mit viel Gegenwind, zum Gut Eversum. An dem Freizeitpark biegen wir rechts ab und kommen nach 5 Kilometern zur Halterner Heide.

Am Nordufer des Halterner Sees wird das Flüsschen Stever überquert und an dem Ferienhausgebiet Stockwiese vorbei gelangen wir nach Sythen. Es sind nun wieder viel mehr RadlerInnen zu sehen. Wahrscheinlich sind nun alle Touren wieder zusammen. Ab Sythen werden nun wieder Wirtschaftswege befahren und bei Laversum lauern die letzten kleinen Bodenwellen auf uns. Astrid habe ich verloren, sie war an der Kreuzungsampel an der B58 nicht mitgekommen. So warte ich auf der Autobahnbrücke und mache von den RTF'lerInnen die letzten Fotos der Saison 2004. Es sind nun nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Da es sehr kalt ist, sieht man nicht wie sonst in Haltern üblich, so viele RadlerInnen auf dem Schulgelände. Allerdings ist die Halle in der die Anmeldung aufgebaut ist rappelvoll.

Fazit:

Trotz schlechter Wettervorhersage und viel zu früher Startzeit haben wir hier in Haltern einen gelungenen Saisonabschluss erlebt. Auf gut ausgeschilderter Strecke ohne geographische Höhepunkte boten die Halterner eine gut organisierte RTF durch das südliche Münsterland. An den Kontrollen gab es die RTF-übliche Verpflegung.

Hermann

Streckenplan

Haltern
Lippramsdorf
Barkenberg
Klein Reken
Hülsten
Merfelder Bruch
Hausdülmen
Borkenberge
Leversum
Seppenrade
Vosskamp
Vinnum
Olfen
Gut Eversum
Halterner heide
Stockwiese
Sythen
Laversum
Haltern

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Haltern 2003

RTF Haltern Herbst

Der Saisonausklang 2003. 

Die Sonne scheint, aber es ist sehr kalt heute. Der Schulhof in Haltern ist übersäht mir RadsportlerInnen, die die letzte Tour der Saison 2003 in Angriff nehmen wollen. Die RSGlerInnen fahren fast geschlossen die 71er Strecke, um anschließend zusammen mit der VEW Radsportgruppe die Saison mit einem Würstchen und einem kleinen Getränk ausklingen zu lassen.

Wir wollen aber die 111er unter die Räder nehmen. Manfred treffen wir am Start. Zur Tour ist wenig zu sagen. Es geht durchs südliche Münsterland, bei guter Verpflegung, auf fast autofreien Straßen. Es wird an diesem Tag meist in größeren Gruppen gefahren und man unterhält sich mit dem Einen oder Anderen. Trotzdem wird es wieder eine recht flotte Tour. Am Ende fährt Astrid mal wieder weg.

Hermann

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