RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF TVK Essen

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35

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Tourname: RTF TVK Essen
Startort: Essen Kupferdreh
Verein: TVK Essen
Tourlänge: 41, 71, 110 km
Höhenmeter: 1350 hm

 

 
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Berichte von der RTF > 2004> 2003;  > 2002

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Essen 2004,

Wir fahren die RTF in Essen Kupferdreh mit dem Rad an. Da es, als wir das Haus um 7 Uhr verlassen, noch dunkel ist, bringen wir an unseren Rädern ein Notlicht an. Wir benötigen es aber nicht lange, denn es wird schnell hell. Allerdings ist es recht diesig und die Brille beschlägt dauernd. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als auf sie zu verzichten. Schon auf der Hinfahrt haben wir auf den 25 Kilometern 250 Höhenmeter hinter uns gebracht, diese aber alle auf den letzten 8 Kilometern. Um 8:20 Uhr treffen wir am Bootshaus in Kupferdreh ein. Es ist wohl der schönste Startort in der RTF-Szene. Zu unserer Freude, treffen wir auch Tanja und Uwe aus dem Forum noch an.

Zusammen gehen wir um 8:30 Uhr auf die Strecke. Sie führt uns durch das Dellbachtal nach Bonsfeld. Schon hier sind zwei giftige Bodenwellen zu überwinden. Der erste richtige Anstieg lauert aber nach der Ortsdurchfahrt von Langenberg. Es ist die Böckenbusch Straße mit  max. 10% Steigung. Die anschließende Abfahrt bringt uns ins Hespertal. Wir biegen links ab und es folgt ein weiterer Anstieg. Mitten in der Auffahrt zweigt die Tour rechts in den Wald ab. Das Richtungsschild in diesem unscheinbaren Weg übersehen nicht nur wir, sondern auch viele vor uns fahrende RTF-TeilnehmerInnen. Ein Radler aus Solingen macht uns darauf aufmerksam. Nur Uwe ist schon zu weit voraus und merkt seinen Fehler erst oben in Velbert.

Der Waldweg bringt uns zu einer kleinen Brücke die uns über die A44 führt. An der nächsten Querstraße warten wir erst einmal auf unseren Begleiter. Nach 4 Minuten trifft Uwe ein und zusammen machen wir uns auf die Weiterfahrt.
Losenburg und Isenbügel sind zwei kleinere Orte die wir durchfahren. Nun beginnt der Anstieg nach Heiligenhaus. Auch hier sind es fast 100 Höhenmeter bis in den Ort hinein. Die erste Kontrolle ist dort aufgebaut. Außer Helmut mit einigen Velberter RadlerInnen treffen wir auch einen Bekannten mit seiner Begleiterin aus Recklinghausen. Uwe macht zudem die Bekanntschaft eines RTF-Teilnehmers aus Essen, der hier seine erste RTF unter die Räder nimmt. Er schließt sich uns an und wird für den Rest der Tour unser Begleiter.

Die Strecke führt uns nun nach Homberg, es ist der westlichste Punkt der RTF. Über ein sehr welliges Terrain geht es weiter nach Metzkausen, einem Vorort von Mettmann. Hier sehen wir an der rechten Straßenseite ein Gebäude mit einem orientalisch aussehenden goldenen Turm. Schon bei meiner letzten RTF-Teilnahme hatte er mich neugierig gemacht. Wir entschließen uns kurz anzuhalten und in Erfahrung zu bringen, um was es sich hier handelt. Von einer Passantin bekommt Astrid die Auskunft, dass es sich um einen Kindergarten handelt. Auch die restliche Bebauung ist sonderbar. Hier hat der Wiener Künstler Hundertwasser eine Siedlung mit Kindergarten gestaltet.

Wülfrath ist der nächste Ort auf der Strecke, leider hat der Straßenverkehr zugenommen und ich bin froh, als wir in Düssel auf kleinere Wirtschaftswege abbiegen. Der Weg folgt dem Verlauf des gleichnamigen Baches. Wobei die Teiche in der Senke den Abschluss des Tales bilden.
Die Weiterfahrt bringt uns nach Aprath und dort werden wieder kleinste Straßen befahren. Leider sehen wir ein paar Mal, RTF-Richtungspfeile von der Veranstaltung in Mettmann. Diese verwirren uns immer kurzzeitig, aber das ist nur auf einem diesem Teile der Strecke. Nach einem kleinen Schwenker nach Wuppertal, verlässt die RTF sofort wieder den Ort und wir kommen nach Neviges. Die Strecke bleibt recht anspruchsvoll und nach 62 Kilometern und über 900 Höhenmetern erreichen wir in Wuppertal-Dönberg die zweite Kontrolle. Hier treffen wir auch Vera und Axel. Ich staune ein wenig über den uns begleitenden RTF-Neuling, er macht, trotz der schwierigen Strecke, bei seiner ersten RTF einen erstaunlich guten Eindruck.

Die Tour führt uns weiter nach Herzkamp. Hier fahren wir zu meinem Bedauern nicht in die Felberbachstraße ein, sondern es geht weiter geradeaus nach Scherenberg. Die RTF biegt rechts ab und der Anstieg nach Haßlinghausen ist schon wieder ein wenig länger. Halloh und Grüner Weg, sind zwei kleine Ortschaften auf dem Weg dorthin. Der obligatorische Haßlinghauser Flohmarkt ist in diesem Jahr anscheinend nicht so gut besucht und so bereiten uns die Besucher des Marktes heute keine Probleme. Das war in der Vergangenheit oft anders und ohne auf die Radler zu achten, wurden Autotüren aufgerissen und die Straße überquert.

Über Dellwig geht es weiter nach Silschede. Dieses Teilstück ist einigermaßen flach und es geht flott voran. In Silschede biegen wir rechts ab und die RTF führt uns in Richtung Wengern. Fast 3 Kilometer geht es nun abwärts, dann zeigen uns die Richtungspfeile nach links und die folgende sehr verkehrsruhige Straße steigt nun an und bringt uns nach Esborn-Albringhausen. Der folgende Streckenteil ist der schönste der RTF und gehört nach der Elfringhauser Schweiz zu den schönsten in dieser Gegend. Leider kann ich dem Tempo, dass Tanja anschlägt nicht folgen und so sehe ich, wie sich die Gruppe vor mir entfernt. Na ja, ich tue mir die Ruhe an und fahre mein Tempo weiter. Kurz vor der Kontrolle in Hiddinghausen nehmen sie das Tempo raus und lassen mich wieder aufschließen. An der Kontrolle treffen wir einen alten Bekannten, den wir auch schon beim Fleche de Wallonie getroffen haben. Er verrichtet heute Helferdienste an dieser Kontrolle.

Eine Abfahrt bringt uns zur BAB-Auffahrt Sprockhövel. Es geht aber sofort wieder hoch und über die neu geteerte B51 kommen wir in den Ort. Die Straße steigt weiter an und Obersprockhövel ist der nächste Ort auf der Strecke. Erst hier verlassen wir die Durchgangsstraße wieder und eine Querverbindung führt uns ins Wodantal. Nach einem kleinen Anstieg fällt die Straße hier auf den nächsten 8,5 Kilometern um 190 Höhenmeter. Die Geschwindigkeitsanzeige geht hier nicht unter 40 km/h. Am Ende des Tales treffen wir in Bonsfeld wieder auf den Streckenteil, den wir schon auf den ersten 10 Kilometern heute morgen befahren haben. Jetzt geht es natürlich in die Gegenrichtung. Nun zieht Astrid das Tempo an und ich habe schon wieder das Nachsehen. Es dauert eine ganze Zeit, ehe sie merkt, dass nur noch Uwe an ihrem Hinterrad ist.

Nach 109 Kilometern und 1369 Höhenmeter erreichen wir nach 4:25 Stunden reiner Fahrzeit, gemeinsam das Ziel am Baldeneysee. Auch Jedrik, Ursula, Paul, Bergfloh und Schlußlicht sind dort. Gemeinsam sitzen wir noch lange Zeit zusammen und plaudern über die schönsten Strecken und  das Radfahren und Radfahren und Radfahren.

Fazit:
Eine recht schwere Strecke wartete hier in Essen zum Saisonausklang auf uns. Sie war gut ausgeschildert und einzig der Abzweig in den Waldweg auf der Hefeler Straße in Velbert sollte verbessert werden. Die Ausschilderer sollten allerdings die hängen gelassenen Mettmanner Schilder entfernen. Sie führen nur zu Verwirrung der TeilnehmerInnen.
Die Verpflegung war mit Bananen, Äpfeln und Waffeln in Ordnung.  Im Zielbereich gab es leider nur Kaffee und Würstchen. Die Kuchentheke war leergefegt und kalte Getränke gab es nur im Restaurant des Bootshauses.

Hermann

Streckenbeschreibung

Essen-Kupferdreh
Bonsfeld
Langenberg
Velbert
Langenhorst
Losenburg
Isenbügel

K 1 Heiligenhaus

Homberg
Metzkausen
Wülfrath
Düssel
Vohwinkel
Wuppertal
Neviges

K 2 W-Dönberg

Herzkamp
Halloh
Grüner Weg
Hasslinghausen
Dellwig
Silschede
Esborn-Albringhausen

K 3 Hiddinghausen

Sprockhövel
Obersprockhövel
Wodantal
Bonsfeld

Essen-Kupferdreh

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Essen 2003,

Als wir morgens aufstehen, hören wir schon den Regen. Ach du Scheiße, es ist doch erst ab Mittag Regen angesagt worden. Mit mieser Stimmung fahren wir zum Baldeneysee, denn heute ist der Essener Herbstausflug. Es sind fast keine StarterInnen zu sehen, aber Walter mit seiner Partnerin ist da. Auch Christian mit seinem Treckingrad geht auf die Strecke.

Diese führt uns über Langenberg, hier ist der längste Anstieg zu verzeichnen, nach Velbert. Von dort geht es im großen Bogen über Heiligenhaus und Mettmann nach W-Dörnap, wo auch die zweite Kontrolle ist. Hier beschweren wir uns über die schlechte Beschilderung, aber wir stoßen auf taube Ohren.

Bis auf den blöden Kommentar "ihr seit ja alle da" kommt nichts. Es liegt natürlich auch daran das die Mettmann-Tour, sie findet einen Tag später statt, auch schon ausgeschildert ist und mit fast den gleichen Schildern. Nun geht es über Haßlinghausen nach Albringhausen und von dort nach Sprockhövel. Durch den Ort und dann durchs Wodantal nach Essen zurück.

Hermann

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Essen 2002,

nennenswerte Anstiege
bei KM 11 = 10%
bei KM 79 = 10%

Es ist Regen angesagt, doch wir haben Glück. Kein Tropfen trifft uns. Wir sind natürlich wie immer zu spät am Start. Auf dem Parkplatz steht jemand neben uns und sieht nachdenklich sein Fahrrad auf dem Dachgepäckträger an. Auf meine Frage, ob ich es ihm herunter holen soll, meint er nur: er habe keine Lust zu fahren, er sei gestern erst aus dem Urlaub zurück und hatte 30°. Er ist wohl auch nicht gefahren.

Die Tour führt uns an viel zu vielen Ampeln vorbei zur Winzermark und nach Langenberg. Hier teilt sich die 110er Tour an der Ampel zum Sender. Am Ende Langenbergs geht es rechts ab und die Straße steigt auf 11% an. Der Anstieg selbst ist ca. 2 km lang und wird am Ende flacher. Oben warte ich auf Astrid, sie kommt, wie so oft, schwer in Schwung. Von hier geht es über Velbert nach Heiligenhaus. Nach einem 10%er und weiteren Wellen und Ampeln kommen wir nach ca. 27 km zur ersten Kontrolle. Hier treffen wir Walter. Er ist mit den Kettwigern auf relativ langsamer Fahrt unterwegs.

Wir fahren zusammen los, doch nach dem ersten Anstieg will die Gruppe auf zurück gebliebene FahrerInnen warten und wir sind wieder alleine. Mit flottem Tempo erreichen wir Neviges. Übersehen hier aber einen Abzweig und sind nun auf der falschen Strecke. Als wir nach einigen Kilometern bemerken, dass keine Pfeile mehr da sind, hat Astrid keine Lust mehr, zurück zu fahren.

Wir orientieren uns also nach dem Streckenplan und fahren nach Langenberg, denn hier müssen wir wieder auf die 70er stoßen und die führt uns ja zur 2. Kontrolle. Diese ist dann nach 60 km erreicht, doch die meisten RadfahrerInnen sind wohl schon durch. Von hier geht´s dann durch Herzkamp nach Silschede und von dort nach Abringhausen über viele kleine Hügel und über den höchsten Punkt der Strecke mit 241 Meter.

Nach der 3. Kontrolle fahren wir dann durch Sprockhövel. An den Steigungen dort überholen wir einige andere TeilnehmerInnen die es wohl aber nicht haben können, dass Sie von einer Frau überholt werden. Denn auf dem darauf folgenden Abschnitt durchs Wodantal fahren sie mit schnellem Tempo an uns vorbei. Wir hängen uns sogleich in den Windschatten und es geht mit 40-45 Km/h zu nun 3. Mal nach Langenberg.

Hier folgen nun die uns schon bekannten Wellen an der Winzermark zurück nach Kupferdreh. Leider gibt es am Ziel wie immer keinen Kuchen mehr. Walter und die anderen sind natürlich schon alle da. Sie haben 108 km auf dem Tacho und wir 120,5. Alles im allem eine schöne Tour, aber mit schlechten und oft zu spät angebrachten Schildern und zu vielen Ampeln.

Hermann

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