RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Emsdetten
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16

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Tourname: RTF Emsdetten
Startort: Emsdetten
Verein: RSG Emsdetten
Tourlänge: 41, 71, 111, 151 km
Höhenmeter: 700 hm

 

 
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Emsdetten 2004,

 

Ich treffe am Start, er ist erst um 10:00 Uhr einige Bekannte unter anderem Hans-Jürgen aus Wuppertal und Walter mit seiner Verlobten. Zum Start haben sich 688 Radler eingefunden. Sie gehen bei bestem Wetter, ich habe mittlerweile meine Beinlinge und meine Weste ausgezogen, pünktlich auf die Strecke.

Das Feld zieht sich sofort lang auseinander. Ich passe diesmal auf, dass ich nicht sofort den Anschluss an die Führenden verliere. Es klappt ganz gut. In einer 7er Gruppe lässt es sich gut fahren, vor allen Dingen dann, wenn sich der Führende nicht ablösen lässt. So fahre ich hinterher und wir kommen kurz nach Saerbeck zum Abzweig der 40er Tour.

Die Gruppe fährt geschlossen weiter und wir kommen über Antrup und Feldmark nach Höste wo uns die erste Kontrolle erwartet.  Nachdem die Tour bislang vollkommen flach verlief, ändert sich das kurz nach der Kontrolle. An den ersten Anstiegen laufe ich auf Astrid auf. Ich bleibe nur kurz bei ihr, denn am Berg ist mir das Tempo zu langsam.

Wir fahren in Richtung Hagen am Teutoburger Wald über die Strecke, die auch von den Harsewinkelern benutzt wir. Bei Kilometer 38 haben wir mit 13,5% Steigung das steilste Stück geschafft. Nun geht es in 4 Wellen über den Kamm des Teutoburger Waldes. Bei KM 68 ist bei Sennlich die 2. Kontrolle.

5 Kilometer weiter liegt nun die längste Steigung der Tour vor uns. Schon zu Beginn der Steigung fällt die Gruppe, nach einer Tempoverschärfung von mir, total auseinander. Nur ein Radler bleibt an meinem Hinterrad. Nachdem ich ihn, nach ca. 2/3 des Anstiegs, immer lauter keuchen höre, verschärfe ich noch einmal das Tempo. Sofort habe ich 50 Meter Abstand zu ihm. Bis ins Ziel habe ich ihn nicht mehr gesehen. Westernkappeln und Langenbeck sind die nächsten Orte die ich durchfahre.

Bei Leede ist nach 92 Kilometer die 3.Kontrolle aufgebaut. Ab hier habe ich einen neuen Begleiter, einen Fahrer aus Waltrop. Er ist ganz gut drauf und zusammen fahren wir bis KM 135. Ab hier lasse ich dann die Beine hängen und fahre die letzten Kilometer im Kompensationsbereich.

Dem Veranstalter ist es, wie in den letzten Jahren auch, gelungen eine schöne, wenngleich auch, mir zu flache Tour auf die Beine zu stellen. Leider war an der 150er Teilung das Vorankündigungsschild viel zu spät angebracht. An anderen Stellen fehlte oft, vor allen wenn die Richtungsschilder nicht klar angebracht waren, die Bestätigung.

Hermann

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Astrid mit dem Kettwiesel

Der neue Startort lässt sich gut finden, auch ohne Schilder, da wir einen guten Plan haben. Früh genug sind wir auch da. Wegen meiner gebrochenen Schulter muß ich mit dem "Kettwiesel" fahren und frage vorsichtshalber schon mal, wann Kontrollschluss ist. Da ich um kurz vor 9 Uhr starte, habe ich 9 Stunden Zeit. Das muss reichen. Am Start rät man mir, ich soll doch lieber die 110er fahren. Aber heute ist meine 150er Premiere. 110er bin ich schon gefahren.

700 km bin ich nun inzwischen auf dem Dreirad gefahren und die Muskulatur hat sich jetzt so einigermaßen darauf eingestellt. Die Sitzprobleme sind auch viel besser geworden. Das Wetter ist super. Endlich ist es mal schön warm. Die Tour ist gut ausgeschildert bis auf ein paar kleine Schnitzer. Trotzdem bringe ich es fertig, mich gleich zu Anfang zu verfahren. Die Hügel sind auch prima die sie eingebaut haben. Das macht die Strecke abwechslungsreich. Wenig Verkehr haben sie hier auch. Die Straßen sind in Ordnung. Also auf jeden Fall zu empfehlen die Tour. Ich fahre die 146km in sensationellen 7,5 Stunden.  

Astrid

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