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RTF Dortmund Aplerbeck (Haarstarang-Tour)
 

1-5 | 6-10 | 11-13

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Tourname: RTF Do-Aplerbeck
Startort: DO-Aplerbeck Schweizer Allee
Verein: ASC Aplerbeck
Tourlänge: 41, 71, 111, 150 km
Höhenmeter: 1000 hm

 
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 Dortmund 2004,

Wir haben kurzfristig umdisponiert. Nicht Münster, sondern die Tour in Aplerbeck wollen wir heute unter die Räder nehmen. Mit der Startzeit liegen wir allerdings falsch. Nicht, wie wir angenommen haben von 10-12 Uhr, sondern von 9-11 Uhr ist hier Start, aber das merken wir erst an der 2. Kontrolle.  Die Tour führt uns auf ruhigen Straßen aus dem Ruhrgebiet hinaus.

Über Holzwickede und Hengsen kommen wir nach Frömmern. Nachdem wir die Vororte von Fröndenberg durchfahren haben, gelangen wir zur ersten Kontrolle nach Wickede. Sie ist auf einem Bauernhof aufgebaut. Da kein Schild "Kontrolle" zu sehen ist, werden wir schon an der Ecke von einem Helfer in Empfang genommen. Wir halten uns nicht lange auf und weiter geht es an der Ruhr entlang nach Echthausen. Kurz vor Hünningen überqueren wir die Ruhr und anschließend die BAB 445. Bremen ist der nächste Ort an der Strecke.

Leider befahren wir nun für 15 Kilometer die relativ stark und schnell befahrene Bundesstraße 516. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, wir müssen dieses Teilstück auf der 150er Schleife noch einmal befahren. Warum der Veranstalter die Tour nicht unten am Möhnesee herum gelegt hat, bleibt sein Geheimnis.  So befahren wir den so genannten Haarweg bis Echtrop und fahren nördlich bis Bergede. Hier ist der Wendepunkt der Tour. Nun geht es gegen den mittlerweile starken Wind zurück in westlicher Richtung. Immer wieder sind leichte Wellen zu befahren.

In Epsingen ist die 2. Kontrolle aufgebaut. Als ein Helfer hört, dass wir noch die 150er Schleife fahren wollen, bittet er uns: " Tut uns das nicht an", aber wir wollen.  Also wieder zur B 516 und das ganze noch einmal. Da wir keinen großen Bock auf die Bundesstraße haben, biegen wir kurzer Hand an der B 229 links ab und nehmen wieder Kurs auf die Kontrolle in Epsingen. Wir fahren zwar so ca, 18 Kilometer weniger, aber da wir sonst immer viel mehr als vorgegeben fahren, haben wir kein schlechtes Gewissen und die Helfer können früher einpacken. 

Der Wind hat immer mehr zugenommen und bereitet uns nun echte Probleme. Solange er von vorne kommt, geht es ja noch, doch wehe er kommt von der Seite. Kurz vor dem Gut Radberg bei Gerlingen, werden wir dann von einem Wolkenbruch überrascht. Während Astrid weiter fährt, ziehe ich mir die Regenjacke an und suche Schutz hinter hohen Büschen. Nach der Weiterfahrt liegen vor mir auf der Straße abgerissene Äste. Irgendwann hole ich dann Astrid wieder ein.  Gemeinsam kämpfen wir uns nun gegen den Wind  vor.

Nach Schlückingen, Brausenhagen und über die Ostbürener Heide kommen wir zur letzten Kontrolle nach Frömmern. Hier treffen wir auch einen alten Bekannten aus Hamm. Er ist völlig geschafft. Wir fahren alleine weiter und nähern uns nun rasch dem Ziel. Nachdem wir Unna erreicht haben, durchfahren wir noch Holzwickede und kommen nach Dortmund-Sölde. Er ist der Nachbarstadtteil von Aplerbeck. Locker lassen wir die letzten Kilometer ausrollen.

Im Ziel treffen wir noch viele Bekannte. Astrid drängt aber zur Weiterfahrt, sie möchte noch den Prolog des Tourstarts sehen. Wir erleben ihn auf einem Autobahnparkplatz auf der Weiterfahrt zu unserer nächsten Tour in Northeim. Dort wollen wir morgen den Leine-Weser Solling Radmarathon unter die Räder nehmen.

Fazit:
Die Aplerbecker Tour ist sehr gut ausgeschildert, auch das Helferteam ist sehr freundlich. Mit knapp über 1000 Höhenmeter ist sie sogar als anspruchsvoll zu bezeichnen. Leider hat uns das Stück (2 x 18 km) auf der B 516 überhaupt nicht gefallen. Wenn es dem Veranstalter gelingt dieses Teilstück, vielleicht durch eine Umrundung des Möhnesees zu ersetzten, kommen wir gerne wieder.

Hermann

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