RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

RTF Ahlen / Westfalen
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-29

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Tourname: RTF Ahlen
Startort: Ahlen/Westfalen
Verein: RSF Ahlen
Tourlänge: 102 km
Höhenmeter: 370 hm

 

 

Ahlen 2005

Wir sind mit dem Rad zur RTF nach Ahlen gefahren. Leider wird es erst um 7:30 Uhr hell und im dunkeln möchten wir nicht so gerne radeln.. Kurz nach Waltrop erwischt mich der Pannenteufel. Schnell den Schlauch gewechselt, doch der neue Schlauch erweist sich auch als undicht.

So wird das Ganze wiederholt, wirft uns aber im Zeitplan, weit zurück. Ich habe eine Strecke, die weiter nördlich, dafür viel ruhiger verläuft, aber auch ein paar Kilometer mehr aufweist. Die Hinfahrt ist einfach ein Gedicht. Schon ab Bork fahren wir praktisch, bis auf wenige Ortsduchfahrten, autofrei nach Ahlen. 

Dort kommen wir aber erst um 11:30 Uhr an. Gerd und Peter von der RSG-Herne kommen uns in Ahlen entgegen. Sie sind wohl schon auf dem Heimweg. Der letzte Starttermin war um 11:00 Uhr und wir überlegen, ob wir überhaupt noch einen Streckenteil befahren sollen.

Das Überlegen fällt uns bei einem leckeren Stück Käsekuchen natürlich leichter. Pedro mit ein paar MitsteiterInnen aus seinem Verein Do-Nord kommen gerade von der 41er Strecke zurück. Er erzählt mir, dass sie durch die Beckumer Berge verläuft. Das macht unsere Entscheidung einfacher, doch noch auf die Strecke zu gehen.  

Schon kurze Zeit später befinden wir uns außerhalb der Stadt. Auf sehr kleinen Wirtschaftwegen führt die Tour, sie scheint hier Gegenläufig zu sein, denn es kommen uns immer wieder Radler entgegen, in Richtung Beckum. Die Brücke der A 2 ist auch das erste Hügelchen. Kurz darauf wird auch die B 61 gekreuzt. Nun befinden wir uns südlich von Beckum in den besagten Beckumer Bergen. Die Wirtschaftswege sind hier ein wenig wellig. Schwere Anstiege sind aber nicht dabei. Links von uns, auf einer Anhöhe sehen wir eine gut erhaltene Windmühle.

Es gibt kein langes Überlegen und schon sind wir, obwohl das nicht mehr die RTF-Strecke ist im Anstieg zu der Windmühle. Von oben haben wir einen herrlichen Ausblick über die Landschaft. Nach einer kurzen Besichtigung fahren wir den Berg wieder hinab und haben aber mit diesen Umweg wieder ein wenig Zeit verloren. Schon kurz darauf werden wir auch schon von dem Besenwagen überholt. Die Helfer sind schon beim Abschildern. Zwei, drei Abzweige nehmen wir noch mit und dann müssen wir uns die Strecke selber suchen. Na, ja, wir haben es auch gar nicht mehr erwartet auf die Strecke gehen zu können.  

Unser Tacho zeigt schon 95 Kilometer an und so beschließen wir nicht mehr nach Ahlen zu fahren sondern den direkten Weg nach Hause zu nehmen. Der führt uns leider über sehr belebte Bundesstraßen. Einen Höhepunkt des Straßenterrors erleben wir in Bockum-Hövel. Ein hinter uns fahrender Kraftfahrer, macht uns über eine in seinem Fahrzeug eingebaute Lautsprecheranlage, auf dem, hier auf dem Bürgersteig vor den Geschäften verlaufenden Radweg aufmerksam. "

Der Radweg verläuft neben der Straße" erschallt es mehrmals hinter uns. Astrid schäumt vor Wut. Mal dar man nicht und mal muss man auf dem Bürgersteig fahren, ganz wie es dem Gesetzgeber in den Kram passt.  

Das hohe Verkehrsaufkommen begleitet uns bis nach Lünen. Hier beschließen wir lieber noch einen Umweg in Kauf zu nehmen, als uns weiter terrorisieren zu lassen. Wir fahren nun nördlich nach Cappenberg und über Wirtschaftswege nach Bork. Wir sind nun wieder im heimatlichen Gefilden und kennen hier jeden Schleichweg. Nach 189 Kilometern kommen wir erschöpft zu Hause an.

Fazit:
Das mit den Sternfahrten ist so eine Sache. Bei weiten Anreisen könnte der Veranstalter 1. Am Start wenigsten Getränke für die Sternfahrer bereit halten und 2. Die 40er Strecke länger befahren lassen. So haben auch die Sternfahrer, die später eintreffen noch die Gelegenheit, wenigstens einen kleinen Teil der RTF-Strecke kennen zu lernen.

Hermann

einen weiteren Bericht gibt es bei Peter Laudanski

Streckenplan

siehe Tour 2004

 

 

 

Ahlen 2004

Die Parkplätze in Ahlen sind schon voll als wir ankommen. Wir finden aber noch einen nahe der Schule. An der Anmeldung treffen wir viele Bekannte aus der Szene. Leider ist es heute morgen stark nebelig und die Temperaturen liegen so bei 6° Celsius. Ich habe einige Befürchtungen wegen des Nebels.

Zum Glück geht die Strecke auf den ersten 30-40 Kilometern fast nur über Wirtschaftswege oder sehr kleine Nebenstraßen und so ist das mit dem Nebel nicht so schlimm. Nur die Brille beschlägt dauernd und so nehmen wir sie nach einiger Zeit ab. Astrid kommt heute nur sehr schwer in die Gänge und so werden wir von etlichen RTFlerInnen überholt.

An der 1. Kontrolle, sie ist schon nach 21 Kilometern und südlich von Beckum, halten wir uns nicht lange auf. Es geht bei Astrid immer noch nicht wie gewohnt und so rollern wir mit ruhiger Geschwindigkeit dahin. Die Tour führt uns jetzt nördlich und irgendwann kommen wir zum einzigsten richtigen Anstieg der Strecke in Stromberg. Ein Radler hat sich uns angeschlossen und bei Astrid läuft es nun besser.

Der Nebel hat sich gelichtet und wir haben nun strahlenden Sonnenschein. Wir kommen flott voran, unser Begleiter fährt immer schön im Windschatten mit. Nach einiger Zeit, es muss zwischen Oelde und Ostenfelde gewesen sein, springt er an einer Querstraße weg. Wir müssen den Querverkehr passieren lassen  und verlieren so den Anschluss. An der Straße befindet sich bis nach Ostenfelde ein nagelneuer Radweg und er ist sehr gut zu befahren.

Nach Ostenfelde kommen wir in Westkirchen zur 2. Kontrolle. Hier treffen wir Gregor aus Schloss Neuhaus. Er hatte uns in der letzten Woche noch Bilder geschickt, die er von uns bei der Bürener RTF aufgenommen hatte. Auf der Weiterfahrt kommen wir an der ehemaligen Münsterland Kaserne vorbei, hier hatte ich 1971 und 72 meine Bundeswehrzeit verbracht. Im Zuge der Wiedervereinigung hat sie wohl ihre Bedeutung verloren und ist geschlossen worden.

Irgendwann fahren wir auf die Gruppe mit Gregor auf und schließen uns ihnen an. Nach ca. 10 Kilometern gemeinsamer Fahrt kommen wir zur 110er Teilung. Wir fahren nun nach Norden und durchfahren irgendwann Freckenhorst. Die Gruppe läuft ganz gut und kurz nach Alverskirchen erreichen wir die 3.Kontrolle. Hier treffen wir Jürgen aus Dortmund. Auch Walter mit seinem Begleiter trudelt hier ein. Das letzte Stück, es geht nun so ziemlich gerade auf Ahlen zu, fahren wir mit Jürgen und seinem Begleiter zusammen. Nach 102 Kilometer sind wir wieder in Ahlen.

Fazit:

Nach einigen Hügelchen auf den ersten 40 Kilometern ist die Tour fast nur noch flach. An den Kontrollen gab es RTF übliche Verpflegung, Bananen und Brote. Die Streckenschilder waren sehr gut zu erkennen und fast alle auch an den richtigen Stellen. Alles in allem haben die Ahlener eine sehr schöne flüssig zu fahrende Tour. Die Oelder sollten sich daran einmal ein Beispiel nehmen.

Hermann

Streckenplan

Ahlen
Beckum
Distedde
Sünninghausen
Stromberg
Linzel
Oelde
Ostenfelde
Westkirchen
Freckenhorst
Everswinkel
Alverskirchen
Sendenhorst
Brobein
Ahlen

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