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Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station in Südtirol Radtour 08/047

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40 | 41

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Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


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Radtour in Südtirol

Über den Passo Cereda

Region/Provinz:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Südtirol

Agordo

Rundstrecke

63 km

1370 m

1800 hm


Beschreibung:

12. Mai 2008 Agordo

Zum Abschluss unserer Italienreise 2008 legen wir noch einen Stopp am Südrand der Alpen ein. In Agordo finden wir einen schönen Wohnmobilstandplatz mit einer tollen Ent- und Versorgungseinrichtung.

Die Nacht war sehr ruhig und nach dem Frühstück wollen wir die Pässe Cereda und Forcella Aurine fahren. Es geht aber erst einmal alles schief. Mein Garmin hat keine Karten geladen, also erst Karten laden. Dann ist mein Hinterrad platt. Also Schlauch wechseln.

Die Radtour:

Wir fahren durch Agordo in Richtung Süden und schon kurz nach der Ortsausfahrt verlassen wir die Hauptstraße. Die kleine Straße (SP3)war mir bei der Tourenplanung wegen ihrer vielen Kurven aufgefallen. Diese führt uns über den Forcella Franche (992 m) wieder zur Auffahrt nach Passo Cereda.

Wir biegen in der ersten Linkskurve auf die kleine SP 3 rechts ab und die Straße steigt sofort an. Nachdem die ersten 6 Serpentinen hinter uns liegen, sind wir auch schon 300 Meter höher. Die Steigung liegt etwas unter 10%.

Wir sind noch frisch und so geht das ganz gut. Leider ist der Wald zur Straßenseite sehr dicht, es ist aber schön, hoch oben die felsigen Bergspitzen zu sehen.  Ab km 6 lässt die Steigung stark nach und so rollern wir noch 3 km und haben den Forcella Franche auf 992 Meter über NN erreicht.

Die nächsten Kilometer sind wellig und in Gosaldo kommen wir wieder auf die Hauptstraße. Wir folgen den Schildern zum Passo Cereda nach links und kurz vor Pognan haben wir eine Höhe von 1200 m erreicht.

100 Meter geht’s nun bergab, bevor der Schlussanstieg zur Passhöhe beginnt. Das tut er mit einem Paukenschlag. Auf der 15% Rampe sind wir im Nu hellwach. Es bleibt auch weiter steil. Erst nach 1,6 km mit 10% Steigung wird es etwas flacher und mit 7,5% fahren wir der Passhöhe entgegen.

Nachdem die Auffahrt sehr waldreich war, geht es auf dem letzten km ein wenig ausblickfreundlicher zu. Die Ausblicke in die faszinierende Bergwelt begeistern uns immer wieder. Nach 21 km mit einer durchschnittlichen Steigung von nur 3,6% haben wir den Passo Cereda auf 1369 Meter über NN erreicht. Die geringe durchschnittliche Steigung täuscht ein wenig über die Schwere des Anstiegs hinweg. Es gibt immer wieder lange relativ flache Abschnitte, aber auch sausteile.

Die Abfahrt nach Tonadico wirkt furchterregend steil. Es ist aber relativ wenig Verkehr und die Ausblicke sind gigantisch. Viel zu schnell haben wir Tonadico erreicht. Nach einer kleinen Pause machen wir uns an die Rückfahrt.

Die  Westauffahrt des Passo Cereda beginnt am Ortsausgang von Tonadico. Auf der linken Seite liegen noch einige Häuser und vor dem E-Werk haben wir rechts einen Gebirgsbach der in Kaskaden den Berg hinabgeleitet wird.

Nach dem E-Werk, es liegt auf der rechten Seite vor der Brücke, wird es steil und hört bis zum Pass nicht auf. Die ersten 4 Kehren werden mit 10% Steigung absolviert und so geht es weiter. Wir fahren auf Villa Welsperg zu, haben aber nicht den Sinn danach, sie uns näher anzusehen.

Es gibt immer wieder super Ausblicke, dafür lassen uns die Steigungen eigentlich keine Zeit. So erhasche ich nur hin und wieder einen Blick auf die Bergspitzen. Verstreut sieht man immer wieder einzelne Häuschen an den Straßenseiten im Wald.

Nach 5 km lässt die Steigung zu Beginn der letzten Kehren ein wenig nach. Wunderschön liegen nun 5 Kurven vor uns, auch gibt es nun endlich Ausblicke zu den Seiten hin, aber auch nach vorne, wo wir die erschreckend steil aussehende Schlussgerade sehen. Sie scheint im Himmel zu enden und wird noch einmal von einer Doppelkurve unterbrochen.

Dann liegen fast 7 km mit 9,4% Steigung hinter uns. Auf der Passhöhe stehen einige Gastronomiebetriebe und ein fotogenes kleines Kirchlein. Es ist recht kühl und schnell verlassen wir die Höhe.

Für die Abfahrt wählen wir nun die Hauptstraße. Sie führt uns noch über die Forcella Aurine. Die 3 km mit 5% Steigung sind ein schöner Ausklang unserer heutigen Kletterei, denn nun geht es bis zum WOMO nach Agordo nur noch bergab. Die 7 km werden mit einem durchschnittlichen Gefälle von 6,3% hinter uns gebracht.

 

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