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Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station in Abruzzen Radtour 08/039

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-29

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Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


Radtour 08 039 nördlich von Gran Sasso auf einer größeren Karte anzeigen
Radtour in Abruzzen

Artesiaga

Region/Provinz:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Abruzzen - L'Aquila

Colle Mensole

Rundstrecke

46 km

915 m

1350 hm


Beschreibung:

27.04.08 Artesagia

Wir haben einen notdürftigen Standplatz an einer Bergstraße (Colle Mensole) gefunden. Er befindet sich fast oben und am Gegenhang sehen wir auch eine schöne Serpentinenstraße. So starten wir unsere Runde zuerst bergab und schon nach der 2. Kehre sehen wir einen frisch überfahrenen und übel zugerichteten Hund auf der Straße. Am Vortag bei unserer Ankunft lag er noch nicht dort.

Aber nicht nur die Hunde sind ein echtes Manko, sondern auch die Straßen sind in dieser Gegend wieder viel schlechter. Überall sind tiefe Löcher und seitliche Erdrutsche. Diese werden nur notdürftig gesichert und bleiben dann so. Hauptsache es ist noch eine Fahrspur vorhanden. Sehr oft wird auch feiner Split in die Löcher verfüllt und das kommt gerade bei den Rennradreifen gut.

Der Anstieg am Gegenhang ist 3,7 km lang und hat eine Steigung von 9%. Die wird durch heftige Rampen mit bis zu 20% unterbrochen. Wir sind noch frisch und es fährt sich ganz gut. Auch in der Folge ist die Straße dermaßen desolat, so dass keine richtige Lust und Fahrspaß aufkommen wollen.

Die größte Höhe wird nach 11,5 km mit 920 Metern erreicht. In unserem Blickfeld allerdings immer die hohen schneebedeckten Berge. Etwas wehmütig schauen wir oft dort hinauf. An der Autobahn kürzen wir die Runde ab und fahren nach Castelli. Es ist ein Ort der von Ton und edlen Porzellanwaren lebt. Auch sind die Parkplätze mit unzähligen Touristenautos gefüllt.

Am letzten Parkplatz des Ortes beginnt der lange Anstieg von 400 Meter auf 920 Meter. Zuerst recht steil durch den Wald in zahlreichen Kehren und dann wird der Blick frei auf das Vorland des Apennin in Richtung Adria. Für die eigentlich herrlichen Ausblicke bleibt aber keine Zeit, denn die Straße ist immer noch übersät mit vielen Löchern. Auch die immer wieder vor uns auftauchenden steilen Rampen verlangen allen Krafteinsatz. 21% max. beträgt die Steigung. Dann ist der Gabelpunkt unserer Tour wieder erreicht.

Kurz vor einer, mit Löchern übersäten Rampe kommt es noch zu einer Hundeattacke. 3 kleine Kläffer stürzen sich uns entgegen. Sicherheitshalber steige ich ab und verscheuche sie. Um an der Rampe anzufahren, sie ist zudem auch mit Split übersät, fehlt mir der Wille. So schiebe ich dort hoch.

Die Gegend gefällt uns hier nicht so und so fahren wir zurück nach San(to) Stefano de Sassino. 

 

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