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Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station Gargano Radtour 08/026

1-5 | 6-10 | 11-15

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Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


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 Radtour auf Gargano Borgo Celano

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Apulien -Gargano

Borgo Celano

Rundstrecke

85 km

935 m

1600 hm


Beschreibung:

Gargano, 30. März 2008

Borgo Celano

Heute machen wir die komplette Tour durch den Nationalpark.

Wir starten von Borgo Celano aus in Richtung San Marco. Bevor es aber zu dem Ort bergab geht, biegen wir rechts in die Straße, die in den Naturpark führt, ab. Die Straße führt in den Wald hinein und ist mit Schlaglöchern übersäht. Das ändert sich als wir das Picknickgelände erreicht haben, es liegt nach ca. 3 km auf der rechten Seite im Wald.

Die Straße wird viel besser und bei km 6 erreichen wir mit 900 Metern über NN den höchsten Punkt der Radtour. Auf den nächsten 17 km, hier stoßen wir auf die Straße die rechts von San Giovanni Rotondo kommt, gibt es 320 Höhenmeter. Wir biegen links in die Sp 43 ein und fahren weiter bis nach Cargano Varano. Das heißt 36 Kilometer radeln auf einer Traumstraße. Immer wieder haben wir schöne Aussichten auf den Lago di Varano mit der Adria im Hintergrund.

Wir fahren nicht in den Ort hinein, sondern biegen kurz davor rechts auf das steil ansteigende Sträßchen ab. Der Anstieg ist aber nicht lang und die anschließende Abfahrt bringt uns hinunter zur großen Hauptstraße Strada Scorrimento Veloce Del Gargano. Wir sind die Straße ja schon einmal vor 1 ½ Monate gefahren und sie ist uns unangenehm in Erinnerung. Sie ist breit und es wird autobahnähnlich, sehr schnell gefahren. Es gibt aber keine Alternative um nach Carpino zu kommen. Da führt unsere Tour ja hin.

Die Schnellstraße führt leicht abwärts und so haben wir die 5,5 km schnell zurückgelegt. Wir verlassen die Schnellstraße und fahren nach Carpino. Wir füllen unsere Flaschen auf und kurz nach der Ortsausfahrt beginnt ein 11 Kilometer langer Anstieg, mit durchschnittlich 5 % Steigung, auf die Berghöhen von Gargano. Leider gibt es an dem Steinbruch, er liegt am Ende der Kehren, wieder ein unangenehmes Zusammentreffen mit verwilderten Hunden. Wir werden sie für mehrere hundert Meter nicht mehr los. Der weitere Verlauf der Straße entschädigt uns aber dafür 100fach. Die Straße bleibt, nachdem wir eine Höhe von 650 Metern erreicht haben, für die nächsten 7 Kilometer in etwa auf dieser Höhe.

Einige kleine Gehöfte liegen an der Straße und nur ein paar Schafe sehen wir auf den Weiden. Dafür lauern aber immer wieder freilaufende, angriffslustige Hunde am Straßenrand. Wir erwecken wohl in ihnen den Jagdtrieb. Nachdem wir wieder an den Straßenabzweig der Hinstrecke kommen, beginnt der Schlussanstieg. 300 Höhenmeter sind auf den nächsten 17 km zu überwinden. Das ist nicht besonders viel, jedoch gibt es immer wieder steilere Passagen zu bewältigen.

Die Landschaft ist nun wieder sehr waldreich geworden. Durch die einsame Landschaft zu fahren ist einfach herrlich. So nähern wir uns nach unserem Gefühl viel zu schnell dem namenlosen Passübergang. Die Abfahrt ist bis zum Erreichen der Picknickzone super.

Dann fängt aber das Teilstück mit der völlig zerstörten Fahrbahnoberfläche an. Es ist schwerer als bei der Auffahrt, den Schlaglöchern auszuweichen. Schon allein darum, weil die Schlagschatten der Bäume die Fahrbahnbeschaffenheit nicht gut erkennen lassen. So hinterlässt dieser schlechte Abschnitt, der an sich wunderschönen Strecke, einen faden Beigeschmack. 

 

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