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Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station Gargano Radtour 08/025

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40 | 41-42

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Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


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Radtour auf Gargano Borgo Celano

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Apulien -Gargano

Borgo Celano

Rundstrecke

117 km

940 m

2700 hm


Beschreibung:

Gargano, 29. März 2008

Wir sind, wegen des schlechten Wetters zur Adria weitergefahren. Haben wir doch die Halbinsel Gargano, von unserem Aufenthalt Anfang Februar, in sehr guter Erinnerung.

Borgo Celano, ein kleiner Ort ca. 30 km Nordöstlich von Foggia, wählen wir als ersten Ausgangspunkt für unsere Radtouren.

 Der Himmel ist blau so wie wir ihn wünschen. Ich habe zwar schon am Vorabend eine Tour ausgearbeitet, doch weil ich noch skeptisch wegen des Wetters war, noch nicht auf die Garmins geladen. Das hole ich heute Morgen nach und um kurz vor 10 geht es los.

Wir fahren zuerst an San Marco vorbei und kommen zu einer wunderbaren Abfahrt. Das Gebirge der Gargano-Halbinsel erhebt sich wie in Australien, Eyers-Rock, aus der Ebene 600 Meter empor. Die höchste Erhebung ist fast 1100 Meter. Um zu den hoch gelegenen Orten zu kommen, führen einige aufregende Serpentinenstraßen die Berghänge hoch.

So auch die nach San Marco. Die Ausblicke auf den Straßenverlauf und der tief unten liegenden Ebene sind überwältigend. Nach der berauschenden Abfahrt geht es für 2 km völlig flach vor den Berghängen her. Dann folgt ein genauso aufregender Anstieg.

Schon von Weitem, die Straße verläuft gerade darauf zu, sind die Schwindelerregenden Kehren zu sehen. 2 schon weit davor liegende Kehren stimmen uns auf den Anstieg ein. Die Steigung beträgt im Mittel um die 5% und so ist der Anstieg gut zu fahren.

Oben kommen wir wieder in der Nähe unseres Standplatzes raus. Nun setzen wir unsere Fahrt fort und fahren in den Nationalpark Gargano ein. Die Straße ist zu Beginn und nach 3 km noch einmal, in einem desolaten Zustand. Das ändert sich aber und es geht hinauf zum höchsten Punkt unserer Tour, auf 950 Meter über NN.

Nach einigen km, wir fahren durch wunderschöne Landschaften, ziehen Wolken auf. Sie sind nicht sehr hoch und schnell befinden wir uns im Nebel. Es ist zudem empfindlich kalt geworden. So beschließen wir an einer Straßenteilung wieder zurück zu fahren. Nun erleben wir die herrlichen 20 km durch den Naturpark ein 2. Mal.

Die vorgesehene Schleife werden wir morgen im Angriff nehmen. Auf der Rückfahrt verziehen sich die Tiefhängenden Wolken wieder und der Himmel ist strahlend blau.

Schnell einigen wir uns darauf, den Anstieg von Rigano noch einmal hinunterzufahren, um auch die Auffahrt genießen zu können. Die Strecke zieht ich ganz schön hin und die Abfahrt wird wieder ein Radgenuss. Aber auch die Auffahrt wird Radeln pur.

Schöner kann Radfahren nicht sein. Kein Baum und kein Strauch versperrt unsere Blicke. Ich kann mich gar nicht satt sehen und so ist der Besuch, der etwas von der Straße liegenden Kirche aus dem 10. Jahrhundert, ein Muss. Aber auch die restliche Auffahrt ist Genießen, Genießen und nochmals Genießen.

Im Vorblick haben wir immer die gemauerten Kehren und das hoch über uns liegende, bis an den Steilhang gebaute Ringano.  Nachdem wir es passiert haben wird es empfindlich kalt. Die Fahrt über die Hochebene bis nach San Marco wird ein wenig ungemütlich. So sind wir froh als wir San Marco erreichen. Leider sind die Straßen nun stärker befahren und Astrid kommt so’n bekloppter Autoraser gefährlich nahe. Wer Astrid kennt weiß was nun kommt ....

 

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