RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station Sizilien, Provinz  Agrentino, Radtour 08/020

1-5 | 6-10 | 11-14

01_20080313_SIZ_Torre_Gaffe_Profil.jpg 20080313 Sizilien Südkuesten Tour (02).jpg 20080313 Sizilien Südkuesten Tour (03).jpg 20080313 Sizilien Südkuesten Tour (04).jpg 20080313 Sizilien Südkuesten Tour (05).jpg  

 

Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


Radtour auf Sizilien Italien 08/020 auf einer größeren Karte anzeigen
 Radtouren auf Sizilien Torre Gaffe

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Sizilien - Agrentino

Torre Gaffe

Rundstrecke

73 km

460 m

1250 hm


Beschreibung:

13.03.2008 Torre Gaffe unsere letzte Sizilien-Tour

Nachdem ich Gestern Probleme mit dem kleinen Kettenblatt hatte, es ist so stark eingelaufen, so, dass die Kette hackelte. Ich habe es einfach umgedreht und so kann ich einigermaßen fahren.


Wir stehen noch in Torre Gaffe und mir geht es nicht sehr gut. Die Leibschmerzen vom Vortag, sind zu den Nieren gewandert. Trotzdem werden wir eine Runde fahren.

Das Wetter ist vorzüglich und wir fahren durch den Ort und müssen am Ende ein paar Meter laufen. Dadurch sparen wir uns die Staatsstraße. Schon zu Beginn macht Astrid ein paar Blumenfotos und ich rolle langsam weiter. Die Tour geht um die Ecke. Das hat Astrid nicht mitbekommen und fährt geradeaus weiter. Als ich anhalte ist sie nirgends zu sehen. Nach ein paar Minuten fahre ich bis zur Staatsstraße weiter. Auch hier ist sie nicht.

Ich warte bestimmt eine halbe Stunde, bis sie endlich auftaucht. Parallel zur E931 verlaufen rechts und links untergeordnete Straßen. Auf ihnen fahren wir bis zum Abzweig unserer Strecke. Unterwegs muss ich noch kurz einmal den Umwerfer einstellen, denn das umgedrehte Kettenblatt, es läuft einwandfrei, schleift ein wenig am Umwerfer.

Die Straße (SP63) steigt schön an und es wird der 2. längste Anstieg der Tour. Einmal zeigt der Garmin an, dass wir rechts abbiegen sollen, doch die Straße ist schnell zu Ende. So geht’s wieder zurück und schon taucht der nächste Kartenfehler auf. Die Straße, die navigiert wird gibt es gar nicht und entpuppt sich als ein Ackerweg.

So fahren wir weiter und kommen über Umwege wieder auf die Strecke. Sie führt uns über die SP5 auf Camastra zu. Die Gegend ist schön wellig und insgesamt steigt die Tour an. Ab Camastra müssen wir für 5 km auf die SS410. Aber sie ist auch relativ wenig befahren. Einzig die Löcher auf den Straßen fordert ununterbrochene erhöhte Aufmerksamkeit.

Das gleiche gilt für die allgegenwärtigen kläffenden und uns hinterher hetzenden Hunde. Das Wetter ist heute ideal zum Radeln und unterwegs habe ich auch keine Probleme. In Naro, es ist ein größerer Ort, verlassen wir die SS410 und fahren auf Campobello de Likita zu.

Die von uns befahrene SP12 wird auch heute von vielen Marktfahrzeugen genutzt und ist relativ stark befahren. Auch sie ist ein wenig wellig, aber so, dass mit dem großen Kettenblatt gefahren werden kann.

In Campobello de Likita füllen wir unsere Trinkflaschen an der Tanke auf. Bis auf die Hauptstraße sieht der Ort  sehr verwahrlost aus. Eben typisch Italienisch. Auch die Straßen sind im Ort in einem noch schlechteren Zustand.

Die Straße die uns laut Route aus dem Ort hinaus führen soll existiert gar nicht. So müssen wir ein wenig zurück um zur SP 63 zu gelangen. Auf ihr können wir bis Palma di Montechiaro zurück radeln. Hier stoßen wir wieder auf die SS115 und nutzen natürlich eine der seitlich verlaufenden Nebenstraßen bis nach Torre Gaffe

Wir fahren am nächsten Tag weiter bis kurz nach Sciacca. Auf einen Besuch der alten griechischen Tempel verzichten wir, denn dorthin wälzt sich eine nicht enden wollende Blechschlange.

Leider werden, an unserem neuen Standort (Lido Fiori) meine Leibschmerzen so stark, das ich befürchte unter sizilianischen Skalpell zu landen. Darauf möchte ich lieber verzichten und wir verlassen Sizilien in Richtung Heimat.

 

Drucken

Inhalte, Konzept und Umsetzung: Hermann Dirr, Templates: intwerb.de