RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station Sizilien, Provinz  Enna / Messina, Radtour 08/016

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-18

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Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


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 Radtouren auf Sizilien Gagliano Castelferrato

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Sizilien - Enna-Messina

Gagliano Castelferrato

Rundtrecke

72 km

1155 m

1750 hm


Beschreibung:

01.03.2008  Gagliano Castelferrato, fahrt in den Naturpark Nebrodi

Wir haben auf der Radtour gestern, einen Standplatz am Ortsausgang von Gagliano entdeckt. Von hier starten wir zu einer Radtour in den Nationalpark Nebrodi. Der Nationalpark umfasst die nördliche Bergkette Siziliens. Unsere Tour verläuft am Südhang der Berge. Es geht nicht ins Hochgebirge, jedoch wird die Tour viel schwerer als gedacht.

Wir fahren von Gagliano Richtung Norden auf der SP 34 nach Troina. Kurz vor Troina kommen wir wieder über den Portello de Nicosia. Wir biegen links auf die SS120 ab und nach einen km rechts auf die SP47.

Diese führt, mit 12 % Steigung, steil bergan. Beim Anblick der Steigung rutscht mir das Herz in die Hose. Der Anstieg ist nicht ganz so lang und ist leichter wie er aussah. Vor uns sehen wir die Wälder des Nationalparks und tief unter uns die Staumauer des  Lago Ancipa.

Die Straße führt in Serpentinen herab, direkt dort hin. Die Landschaft ist hier waldreich und durch den Wald geht es nach dem Überqueren der Staumauer auch wieder steil hoch. Die Anstiege sind aber alle nicht so lang und überwinden maximal 200 Höhenmeter. Das dafür aber sehr oft.

Herrlich ist im Hintergrund immer der schneebedeckte Etna im Blickfeld. Einige Bauernhäuser liegen am Straßenrand. Ein Paar davon anscheinend schon vor Jahren aufgegeben. Die anderen haben zum Glück ihre "Belle" eingesperrt.

Nach Kilometer langer so gut wie autofreier Straße, steht dann ein Pferd auf der Straße. Es ist anscheinend ausgebüxt und weiß nun nicht wohin. Dann folge ich mal den Radler, scheint es zu denken und galoppiert hinter mir her. Die Straße führt aber leicht bergab und so entferne ich mich von ihm.

Auch Astrid hat so ihre Probleme mit dem Galopper. In San Teodore endet die 30 Kilometer lange Fahrt durch den Park. Von der Straße bin ich begeistert, vom Park mit den vielen Zäunen aber nicht. Im Ort steht dann wieder ein Gaul am Straßenrand, er lässt sich vom Weiden aber nicht durch uns abhalten.

Die Rückfahrt nach Troina führt über die SS 120.  Schon bald passieren wir das vom Erdeben zerstörte Örtchen Ruderi del Borgo Guiliano. Zu meiner Verwunderung ist die Straße nach Troina auch kaum befahren und hat einen herrlichen Straßenverlauf. Kurz nach Troina stoßen wir wieder auf die SP 34 und geht es über den Portillo de Nicosia heimwärts.

Fazit: Die war die bisher schönste Tour auf Sizilien, wenngleich die letzten Kilometer durch heftige Winde erschwert wurden. Aber so hatte ich mir die Insel vorgestellt. 

 

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