RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station Sizilien, Provinz Ragusa / Catania, Radtour 08/012

1-5 | 6-8

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Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


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 Radtouren auf Sizilien San Pietro

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Sizilien - Ragusa-Catania

San Pietro

Rundstrecke

98 km

430 m

1340 hm


Beschreibung:

24.02.2008 San Pietro

Wir haben in Santo Pietro übernachtet und es war eine relativ ruhige Nacht. Natürlich waren auch hier die Italiener ständig am „Rumkurven“.

Wir starten von der Kirche in San Pietro in südlicher Richtung. 2 Serpentinen führen uns steil hinab auf eine kleine Hochebene. Für einen Kilometer geht es auf gerader Straße weiter bergab. an Feldern vorbei, auf die nächste Kehrengruppe zu.

In 7 herrlichen Kurven steigt die Straße auf den nächsten 3 km um 115 Meter an. Das ist nicht sehr steil und prima zu fahren. Autos sehen wir kaum einmal. 3 km weiter erwartet uns eine weitere Kehrengruppe. Sie bringt uns, es ist nun waldreicher geworden, hinunter ins Tal unterhalb von Acate.

Mit 9% Steigung fahren wir auf den nächsten 1,5 km zum Ort hinauf. Kurz nach der Ortseinfahrt biegen wir rechts auf die eine kleine Nebenstraße ab. Es ist die Sr8, die uns unterhalb des Bergkamms verlaufen in Richtung Golf von Gela führt. Soweit fahren wir aber nicht und an der ersten kleinen Brücke, sie ist bei km 23, biegen wir rechts ab und überqueren den kleinen Fluss.

Auf de anderen Seite halten wir uns links und folgen der Sp 90 für 1,3 km. Hier zweigt eine Straße rechts nach Caltagirone ab. Auf unserem Garmin ist sie nicht durchgängig, aber die Papierkarten sagen etwas anderes. So biegen wir rechts ab und versuchen unser Glück.

Die Straße ist teilweise gut und im nächsten Augenblick schon wieder in einem desolaten Zustand. Die Löcher in dem Straßenbelag sind teilweise bis zu 20 cm tief. Und richtig, kaum haben wir das zur Kenntnis genommen, steht auch schon ein Auto mitten auf der Straße und ist in so ein Lock geknallt. Der Reifen samt Felge sind natürlich zerstört. Wenn der Fahrer Glück hat ist wenigstens die Achse heil geblieben.

Wir folgen 15 km der, immer leicht ansteigenden kleinen Straße. Erst nach deren Ende, wir biegen rechts ab, nimmt die Steigung zu. Mit 5% geht es nun hoch nach San Pietro. Wir legen an unserem Wohnmobil ein paar, Kleidungsstücke ab,, es ist wärmer geworden, und es beginnt die nördliche Schleife dieser Radtour.

Dazu biegen wir im spitzen Winkel, in der Ortsmitte links auf die Sp 34 ab. Sie führt durch ein Naturschutzgebiet hindurch und steigt, bis auf ein paar kleinere Senken, immer leicht an. So kommen wir, nach 12 km Fahrt durch eine herrliche Landschaft, zum höchsten Punkt dieser Radtour mit 430 Meter über NN.

Hier ändern wir die Fahrtrichtung und fahren auf der Sp63 in Entgegengesetzter Richtung, nun nach Süden. Das Landschaftsbild ändert sich nun. Weite karge Ackerflächen liegen zu beiden Seiten der Straße. Das bleibt auch so, nachdem wir die Orte Granieri und Mazzarrone durchfahren haben.

Nach 19 km Fahrt, auch in diesem Abschnitt war es sehr verkehrsarm, beendet eine Doppelkehre das gemütliche Radeln. Sie führt uns hoch auf dem Bergkamm, auf dem auch Acate liegt. Oben stoßen wir auf die SS115. Sie endet zwar hier, doch auch die Sr 63, auf ihr fahren wir die 6 km bis nach Acate, weist deutlich mehr Verkehr auf, als die übrigen Straßen dieser Radtour.

Kurz nach der Ortseinfahrt biegen wir rechts in einer kleinen Straße ein. Sie sollte uns laut Garmin eigentlich geschickt um den Ort herum führen. Doch nach ein paar hundert Meter endet sie. So müssen wir notgedrungen umkehren und auf der Hauptstraße weiterfahren. Aber schon ein paar Meter weiter finden wir den richtigen Abzweig.

Mit 7 % Gefälle rauschen wir nun ins Tal. Das ist nach 1,5 km schnell erreicht und der herrliche Anstieg, wir kamen ja heute Morgen hier herunter, liegt vor uns. Mit 5% Steigung ist er nicht zu schwer, dafür aber umso schöner. Viel zu schnell sind wir oben. Nach einer kurzen Abfahrt geht es weiter bergan und nach 98 km und 1200 Höhenmeter sind wir wieder in San Pietro. 

 

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