RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station Sizilien, Provinz Syrakus, Radtour 08/007

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-23

01_20080217_SIZ_Lido_di_Noto_Profil.jpg 20080217 Sizilien Lido die Noto Kuesten Tour (02).jpg 20080217 Sizilien Lido die Noto Kuesten Tour (03).jpg 20080217 Sizilien Lido die Noto Kuesten Tour (04).jpg 20080217 Sizilien Lido die Noto Kuesten Tour (05).jpg  

 

Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


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 Radtour auf Sizilien Lido di Noto

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Sizilien - Sirakus

Lido di Noto

Rundstrecke

65 km

75 m

630 hm


Beschreibung:

17.02. 2008 Lido di Noto

Wir stehen, etwas südlich von Avola, in Lido di Noto. Unser Standplatz ist in einer Nebenstraße und sehr ruhig. Auch können wir auf dem WOMO Standplatz unsere Toilette entsorgen. Sogar Wasser gibt es hier.

Heute steht unsere erste richtige Radtour auf dem Programm. Sie führt uns zum südlichsten Punkt Siziliens. Wir starten in Lido di Noto und fahren über kleinste Straßen zur Sp 19. Die Strecke bis dorthin ist sehr wellig und die Straße in einem desolaten Zustand.

Wir kommen dabei über die Neugebaute Europastraße, die auf ihre Eröffnung wartet. Astrid möchte gerne auf die Autobahn, doch ich bringe sie davon ab, denn Autobahn mit dem Rad ist, glaube ich, nicht der Bringer.

Die Sp 19 wird von den anderen Verkehrsteilnehmern als Rennstrecke missbraucht und so verlassen wir die Straße und biegen nach links in Richtung Meer ab. Leider führt diese Nebenstraße nur den Hügel hoch und dann durch eine kleine Ansiedlung. Schon nach 3 km mündet sie wieder auf die Sp 19.

Aber schon 2,5 km weiter gibt es erneut die Möglichkeit Richtung Strand auszuweichen und diesmal gelingt es, die Straße führt durch kleine Orte weiter nach Süden. Es herrscht sehr starker Wind und die Straße ist teilweise mit Dünensand überweht. Dazu müssen wir gegen den Wind ankämpfen.

In Marzememi schauen wir uns den lebhaften kleinen Hafen an. Auch im Örtchen herrscht lebhafter Betrieb. Die Weiterfahrt nach Portopalo Di Capo Passero ist der Höhepunkt dieser Radtour. Es geht immer am Strand entlang und ist durch die sich durch die Dünen schlängelnde, hügelige Straße nie langweilig.  Ein kleines Bürglein liegt wie im Bilderbuch zu unserer Rechten. Dann ist Portopalo Di Capo Passero erreicht.

Der Ort ist Schachbrett mäßig angelegt und so richtig italienisch. Die Häuser sind ohne Bürgersteig bis an den Straßenrand gebaut. So kommt es an den Straßeneinmündungen immer wieder zu gefährlichen Situationen. Besser ist es, als Radler die Straßenmitte zu nutzen, dann ist die Reaktionszeit größer, wenn ein Auto plötzlich ohne anzuhalten aus der Nebenstraße kommt.

Wir fahren bis zur Hafenmole und bei dem Anblick der mit arabischen Schriftzeichen versehenen, rostigen Schiffe, wird uns klar, Afrika ist nicht fern. Der Hafen ist der heutige Wendepunkt unserer Radtour. Für die Rückfahrt nehmen wir nicht die Strandstraße. Sie war zu sandig und unsere schmalen Reifen sind einige Male stecken geblieben. So fahren wir auf Pachino zu.

Der Ort ist größer und ich bin froh, dass wir nicht mitten durch die Stadt müssen. Nach Pachino kommen wir allerdings wieder auf die Sp 19. Hier unten, ganz im Süden Siziliens, ist nicht mehr ganz soviel Verkehr und mit Rückenwind geht es flott heimwärts. Dabei sind wir fasziniert von den riesigen Kakteen, die den Straßenrand säumen. Nach 65 km haben wir unsere erste Sizilienrunde beendet. 

 

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