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Radtouren unserer Italienreisereise 2008

Italien
 

Station Kalarbien Golf von Eufemia Radtour 08/005

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25

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Rennradtouren auf unseren Reisen

Italien 2008


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 Touren auf der Hinreise Briatico

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Kalabrien-Golf von Eufemia

Briatico

Rundstrecke

63 km

630 m

1230 hm


Beschreibung:

Tropea 12. Feb. . 2008

Briatico liegt am Golf Di Sant’Eufemia. Wir haben im Hafen genächtigt oder wie man es sonst nennen will. Ständig fahren Autos an und ab und bis spät in der Nacht hören wir italienische Diskussionen zu uns herüber schallen. Eine Tour gibt es bei sehr schönem Wetter aber auch und sogar Gas können wir auftreiben.

Unsere Radtour führt uns bei herrlichem Wetter ins Hinterland. Das Land steigt hier vom Meer her steil an. Die größte Höhe auf dieser Halbinsel beträgt 700 Meter. Schon vom Hafen aus steigt die Straße an.

Wir verlassen den Ort in südlicher Richtung und kurz nach dem Ortsausgang fahren wir von der Küstenstraße nach links und folgen den Schildern nach San Costatina. Die kleine Straße (Sp85) steigt sofort an. Nach einer schönen Kehre verläuft die Straße am Berghang fast parallel zur Küste hoch. Die Ausblicke sind fantastisch.

Vor der Küste erhebt sich imposant anzusehen der Stromboli aus dem Meer. Nach der Kehre ist es flacher geworden. Leider sehen wir sehr oft überfahrene tote Hunde am Straßenrand. Nicht so angenehm der Anblick. Wir folgen dem Verlauf der Sp85 bis nach Potenzoni. Im Ort biegen wir links auf die Sp 84 ab. Die Straße steigt weiter an und schon haben wir eine Höhe von 300 Metern über dem Meer erreicht.

Wir fahren auf eine Kehrengruppe zu. Hoch über der Straße sehen wie die Häuser von San Cono.18% beträgt die größte Steigung in den Kurven. Die Straße ist so gut wie autofrei und so genießen wir die Ruhe hier.

1,5 km nach San Cono biegen wir links in eine sehr kleine Straße ein. Sie führt uns steil bergab in ein enges Tal. Das geht sehr schnell und schon haben wir 90 Höhenmeter verloren. Aber auch die Talsohle ist erreicht. In 6 super engen Kehren geht es steil wieder bergan. 21% ist die größte Steigung in diesem Teil. Liegen die Kurven hinter uns lässt die Steigung ein wenig nach.

Bis Cessaniti fallen sie aber selten unter 10 % und das sind immerhin 2,5 km. Im Ort gibt es noch einmal eine 15 % Rampe und mit Erreichen des Ortsausgangs wird es deutlich flacher. Mit 2% Steigung  geht es bis zur Sp17 weiter. 

Wir biegen links ab und fahren die 3,5 km bis nach Mesiano auf fast flacher Straße. In Mesiano haben wir eine Höhe von 610 Meter über dem Meer erreicht. Im Ort folgen wir den Schildern nach Papaglionti und befinden uns unversehens auf einem sehr kleinen Sträßchen wieder. Es geht hinab in das kleine Tal, in dem wir schon vor 1 ½ Stunden schon mal waren.

Die steilen Rampen erwecken sofort unangenehme Erinnerungen in mir. Auf den 5 km bis zur Talsohle haben wir 300 Höhenmeter verloren und richtig, mit 21% geht’s wieder in die Höhe. Die Straße ist sehr schmal und zum Glück kommt uns kein Auto entgegen. Ich benötige die ganze Straßenbreite und schaffe es irgendwie die Doppelkehre hinter mich zu bringen.

Leider gibt es hier unten in Italien jede Menge Unrat an den Straßenseiten und immer wieder mal ein halb verwester Hund am Straßenrand. Wir lenken uns mit den Ausblicken in den imposanten Geländeformationen ab. Die kleine Straße mündet auf die uns schon bekannte Sp 85.

Wir biegen links ab und fahren weiter bergan auf Zungri zu. Die Straße steigt weiter, teilweise mit 12% an und vor Zungri gibt es noch eine schöne Doppelkehre. An der Straßengabelung Sp 19 / Sp 85 ist der höchste Punkt der Radtour geschafft. Wir biegen links auf die Sp 17 ein und es beginnt eine lange Abfahrt zur Küste. Ist das Gefälle mit 1-2 % noch gemäßigt, wird es mit dem Erreichen der ersten Kehrengruppe, kurz vor Zaccanopoli, erheblich steiler.

Auch im Ort ist es mit 8% relativ steil. Dann liegen herrliche Serpentinen vor uns. Immer ist der Blick frei auf das noch tief unten liegende Mittelmeer. Wir erreichen das Örtchen Fitili und hier ist die Fahrtrichtung nicht eindeutig. Ich lande auf einer nicht vollendeten Umgehungsstraße und Astrid fährt irgendwie durch das Örtchen.

Kaum liegt Fitili hinter uns, haben wir die schönsten 6 Kehren der Radtour vor uns. Wir können uns gar nicht satt sehen, so toll sind die Ausblicke aufs Meer und Parghelia mit dem Hafen von Tropea im Hintergrund. Die Kurven rauschen nur so an uns vorbei und schon ist Parghelia erreicht. An der Küstenstraße angekommen, biegen wir rechts ab und befahren die Ss 522 bis nach Briatico.

Auf 10 km bis dorthin, in Briatico steht ja das Wohnmobil, genießen wir die Ausblicke aufs Mittelmeer. Leider wird auf der Küstenstraße sehr schnell, quasie italienisch, gefahren, das heißt: mit viel zu wenig Seitenabstand an uns vorbei und überholt wird auch wenn gar kein Platz ist. Trotzdem kommen wir nach 63 km wieder gesund am WOMO an und sind gemeinsam der Ansicht, es war eine schöne Radtour.

 

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