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Radtouren unserer Pyrenäenreise

Frankreich
 

46. Station unserer Reise, in der Region Languedoc-Roussillon, Department Lozère, Le Monastier, Radtour 07/081

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-37

Radtour im Massiv Central 01 Profil 07 81 20070916.jpg Radtour im Massiv Central 02 PICT5440 in La Monastier.jpg Radtour im Massiv Central 03 PICT5442 am Col de Trebatut.jpg Radtour im Massiv Central 04 PICT5443.jpg Radtour im Massiv Central 05 PICT5447 am Col de Trebatut .jpg  

 
Rennradtouren auf unseren Reisen
 Pyrenäen 2007
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 Radtouren in Frankreich  Le Monastier
 Region / Department: F- Languedoc-Roussillon
(Lozère)
Startort:  Le Monastier
Ankunft:  Rundstrecke
Streckenlänge:  99 km
Höchster Punkt
 1355 m
Höhendifferenz:
 1700 hm
 Besonderheiten: Tour über den Col de Trebatut, Col de Bonnecombe und Col d'Aubrac

 

 Beschreibung:

Es ist Mitte September geworden und so langsam kommen wir der Heimat immer näher. Es gibt aber noch einige Highlights auf dem Weg zurück. So sind wir nach der Brücke von Millau weiter nach Le Monastier gefahren. Der Ort liegt direkt an der Autobahnausfahrt und scheint uns gut geeignet für eine Radtour durchs Zentralmassiv, das hier ein ganz anderes Gesicht zeigt. Waren es bisher von Canyons durchzogene tiefe Bergeinschnitte, so ist die Gegend hier leicht wellig.

Um 11 Uhr brechen wir zu einer Radtour zum Col de Bonnecombe auf.  Sie verläuft nur ein paar hundert Meter auf der N 9 in Richtung Süden. An der Kraftfahrtzeugwerkstatt biegen wir rechts in die D 56 ein. Die Straße steigt steil an und führt uns unter der Autobahnbrücke her.

Der Anstieg zum Col de Bonnecombe verläuft in zwei Abschnitten. Der erste Teil führt relativ steil, max. 12% und im mittel 6,7%, 5 km hoch. Die Landschaft wechselt dabei ständig ihr Aussehen. Mal umschließt uns dichter Wald und dann wiederum sind es weite Weideflächen zu beiden Seiten. Der zweite Teil, ca. 5 km verläuft nicht mehr so steil bis zum Col de Trebatut. Er ist 1100 Meter hoch, aber nur eine Durchgangsstation zum Bonnecombe. Auf der Rückfahrt werden wir hier ein zweites Mal vorbei kommen.

Kaum liegt der Col de Trebatut hinter uns, gibt es eine kleine Abfahrt. Es dauert nicht lange und die Straße steigt wieder an. Mit durchschnittlich 4,8 % stellen die folgenden 6 km bis zum Pass aber keine großen Anforderungen mehr da.

Ist die Passhöhe erreicht, verlaufen die nächste 15 km über eine fantastische Hochebene. Wir verlieren auf dieser Fahrt kaum an Höhe. So sind wir bis Nasbinals nur 200 Meter bergab gefahren. Im Ort ist eine steile Rampe zu bewältigen und anschließend halten wir uns links und folgen den Schildern die zum Col d'Aubrac weisen.  Der Pass liegt an einer Hauptstraße und ist unspektakulär.

Nachdem wir kurz nach der Passhöhe auf die kleine D 219 links eingebogen sind, sehen wir zu unserer Rechten Seite einen schönen See. Er liegt etwas abseits von der Straße  und ein kleiner Wirtschaftsweg führt dorthin. Sofort ist klar, hier machen wir eine Pause. Es herrscht eine unheimlich friedliche Stille. Die Straße ist weit weg, zudem fahren in dieser Gegend kaum Autos.

Wir haben, nachdem wir die Straße 5 km weiter gefahren sind, den Rand der Hochebene erreicht. Unser Gedanke bei der Planung, dass es nun rauf und runter geht, stellt sich als Irrtum heraus. Die Straße schlängelt sich über unzählige km am Hang der Hochebene entlang. Wir verlieren zwar immer wieder einige Höhenmeter müssen aber sofort darauf wieder hoch. Wir haben die kleinsten Straßen ausgesucht, Orte gibt es hier nicht.

Einige Anwesen liegen auf der Strecke. So kommen wir an Born, Vieurals und Moncan vorbei. Aber wie gesagt, Ort wäre als Bezeichnung nicht richtig. Es ist wieder waldreicher geworden und die Straßen befinden sich in einem hervorragenden Zustand. Leider ist im September in Frankreich Splitsaison. So gibt es auch hier eine 6 km lange, frisch mit Split versehene, Straße. Es ist darauf unangenehm zu fahren, aber immer noch besser als eine Schlaglochpiste.

Trelans ist ein kleiner Ort, einer der wenigen durch die wir kommen. In les Hermaux biegen wir zum Col de Trebatut ab und kommen nach 88 km wieder auf die Strecke der Hintour. Nun liegen noch 11 km einer herrlichen Abfahrt vor uns. Die Straße ist meistens gut einsehbar und so können wir es richtig rollen lassen. Es kommt uns so vor, als wäre diese schöne Tour wieder einmal viel zu schnell zu Ende.

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