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Radtouren unserer Pyrenäenreise

Frankreich
 

44. Station unserer Reise, in der Region Midi-Pyrènèes, Department Aveyron, Nant , Radtour 07/079

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-37

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Rennradtouren auf unseren Reisen
 Pyrenäen 2007
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 Radtouren in Frankreich  Nant
 Region / Department: F- Midi-Pyrènèes
(Aveyran/Gard)
Startort:  Nant
Ankunft:  Rundstrecke
Streckenlänge:  90 km
Höchster Punkt
 1180 m
Höhendifferenz:
 1250 hm
 Besonderheiten: Tour durch den Nationalpark Cèvennes

 

 Beschreibung:

Wir haben die Pyrenäen verlassen. Nachdem wir einen Tag bei Perpignan am Mittelmeer verbracht haben, ist die erste Station der Heimreise am südlichen Rand des Zentralmassivs in dem kleinen Ort Nant.

In Nant finden wir auf Anhieb einen geeigneten Standplatz. Hier starten wir unsere Tour an dem Dorfgemeinschaftshaus.

Wir fahren zu Beginn durch den Canyon de la Dourbie. Hoch oben am Rand des Canyon sehen wir den, auf einem Felsvorsprung gebauten, Ort Cantobre. Auf der Rückfahrt werden wir dem kleinen Ort einen Besuch abstatten. Die Fahrt geht durch den Canyon in Richtung Millau. Dort steht ja die höchste Brücke der Welt. Wir werden bestimmt Zeit finden, sie zu Besuchen oder drüber zu fahren.

18 km lang genießen wir die Fahrt durch den Canyon. An dessen Ende, kurz vor Le Bourg, verlassen wir die Hauptstraße und es geht nach rechts, auf die D41, bergan zu einem Hochplateau. Dazu sind 500 Höhenmeter zu überwinden. Aber nur die ersten 350 Höhenmeter sind relativ schwer. Dann geht es nur leicht ansteigend an den Rest.

Die nun erreichte herrliche Hochebene hat leider den Nachteil, dass uns ein heftiger Wind entgegen bläst. Wir müssen ganz schön dagegen ankämpfen. Eine kurze Abfahrt beendet die Fahrt über die Hochebene. Der Anstieg nach Saint-Sauveur Camprieu steht nun bevor. Die Steigung verläuft über herrliche Straßen und ist nicht allzu steil. Auf 1100 Meter liegt der schöne Wintersportort.

Eine kurze Rast lassen wir uns an dem Brunnen nicht nehmen. Statt nun bergab, verläuft die Straße immer wieder ein wenig bergauf und bergab. Insgesamt erreichen wir so eine Höhe von fast 1200 Metern. Die Aussichten den Hang hinab in den Canyon sind überwältigend.

Am Ende der langen Abfahrt steht uns der Höhepunkt dieser Tour bevor, der Ort Cantobre. Die Menschen wohnen hier wie in einem Museum. Alles ist so belassen wie es vor 150-200 Jahren gebaut wurde. Für die Besichtigung nehmen wir uns Zeit und lassen es in Ruhe angehen.

Die Rückfahrt verläuft unspektakulär, denn wir nutzen die Straße von der Hinfahrt. Ein ausgiebiger Stadtbummel am Abend lässt uns aus dem staunen gar nicht mehr rauskommen. Der Ort Nant ist sehr alt und viele Häuser befinden sich noch im Urzustand. Enge Gassen und unendlich viel alte Bausubstanz sehen wir hier.

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