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Radtouren unserer Pyrenäenreise

Frankreich
 

38. Station unserer Reise, in der Region Midi-Pyrènèes, Department Haute-Garonne, Saint Bèat, Radtour 07/071

Tourabbruch wegen hoher Temperaturen (38°)

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Rennradtouren auf unseren Reisen
 Pyrenäen 2007
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 Radtouren in den Pyrenäen  Saint Bèat
 Region / Department: F- Midi-Pyrènèes
(Haute-Garonne)
Startort:  Saint Bèat
Ankunft:  Hin und Rückstrecke
Streckenlänge:  29 km
Höchster Punkt
 1456 m
Höhendifferenz:
 950 hm
 Besonderheiten: Westauffahrt zum Col de Mentè und Le Mourtis

 

 Beschreibung:

Wir fahren mit dem WOMO fast bis nach St. Bèat und lassen uns kurz vor dem Ort von einem Richtungsschild zum Lac de Gery leiten. Dort finden wir einen Stellplatz und irgendwie sind wir tolle aufs Radfahren.

Ich habe eine 100 km Runde ausgearbeitet und bei Temperaturen von 35°C, eigentlich unvernünftig, beginnen wir die Tour. Sie führt uns auf einer kleinen Nebenstraße nach St. Bèat. Erst kurz vor dem Ort kommen wir auf die Hauptstraße. Der Ort ist sehr alt und an einem Fluss gebaut.

Hoch über dem Ort sehen wir schon vom Weiten ein Chateau. Am Ortsausgang  überqueren wir den Fluss und sofort befinden wir uns in dem Anstieg zum Col de Menté.

Es ist die Westauffahrt und die durchschnittliche Steigung wird bei 8,2% liegen. So beginnen auch die ersten 2 km. Dann gibt es bis zum Örtchen Bouxt eine kurze Verschnaufpause. Hier liegt die Steigung für 500 Meter nur bei 4,5%. Die Straße ist wohl heute morgen frisch geteert worden und zu den 35°C Außentemperatur kommt noch die Hitze vom frischen Teer. Mein HAC zeichnet Temperaturen von 40°C auf und das obwohl die Straße im Schatten der Bäume verläuft.

Schon kurz nach Bouxt gibt es auch einen ersten Vorgeschmack von die steilen Serpentinen.  Es sind hier aber erst 2 und die Steigung liegt bei über 10%. Bei km 5 folgen für einen Kilometer weitere schöne Kurven.

Die anschließende Steigung lässt jedes Mal ein Schauder über den Rücken laufen. Zum Glück hören hier die Straßenarbeiten auf und sofort „sinkt“ die Temperatur auf nur noch 36°C. Der Schweiß läuft über das Gesicht und das Trikot ist durch nass.

Der schönste Teil der Westauffahrt kommt aber erst noch, er beginnt bei km 7. Die Kehrenfolge auf den nächsten 2,8 km bis zur Passhöhe ist atemberaubend. Wäre nicht die Temperatur so hoch, es wäre reiner Fahrspaß angesagt, denn wir sehen auf der gesamten Auffahrt nur 3 Autos.

Auf der Passhöhe lasse ich mich für einige Minuten ins schattige Gras fallen. Die Erschöpfung ist sehr groß. Der Gedanke, die Tour hier abzubrechen ist da, nur was sagt Astrid dazu. Ich eile zur Straße und da kommt sie auch schon. Auch sie ist völlig fertig und sofort damit einverstanden.

Wir einigen uns noch darauf zum Skizentrum Le Mourtis hinauf zu fahren. Es liegt noch einmal 100 Meter höher und dort oben sehen wir auch einen guten Übernachtungsplatz. Auf der Abfahrt halten wir ein paar Mal an und machen noch Fotos. Wir sehen an den Straßenrändern einige Radler die vor Erschöpfung eine Pause einlegen.

Die Temperatur ist unerträglich und wir fahren mit dem Wohnmobil hoch nach Le Mourtis. Dort auf 1450 Meter über dem Meer muss es doch ein wenig kühler sein. Ist es auch, doch gegen Abend kommt ein heftiger Sturm auf der unser Auto in ständiger Bewegung hält. Schlafen ist so fast nicht möglich. Wir überlegen schon den Standort zu wechseln. Auch herrscht hier oben während der ganzen Nacht Unruhe durch vorbeifahrende Autos.

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