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Radtouren unserer Pyrenäenreise

Frankreich
 

36. Station unserer Reise, in der Region Midi-Pyrènèes, Department Haute-Pyrènèes, Pierrefitte-Nestalas, Radtour 07/063

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40 | 41-43

Radtour 07 63 01 Pont d Espagne Profil 20070812.jpg Radtour 07 63 02 Pont d Espagne PICT2435.jpg Radtour 07 63 03 Pont d Espagne PICT2436.jpg Radtour 07 63 04 Pont d Espagne PICT2439.jpg Radtour 07 63 05 Pont d Espagne PICT2440.jpg  

 
Rennradtouren auf unseren Reisen
 Pyrenäen 2007
Radtour 07/63 Pyrenäen auf einer größeren Karte anzeigen
 Radtouren in den Pyrenäen  Pierrefitte-Nestalas
 Region / Department: F- Midi-Pyrènèes
(Haute-Pyrènèes)
Startort:  Pierrefitte-Nestalas
Ankunft:  Hin und Rückstrecke
Streckenlänge:  53 km
Höchster Punkt
 1610 m
Höhendifferenz:
 1450 hm
 Besonderheiten: Rennradtour über Cauterets zum Pont d'Espagne und Station Lys

 

 Beschreibung:

Wir unseren Standplatz in ein  Industriegebiet verlegt. Da es Freitag ist, rechnen wir mit einem ruhigen Wochenende. Wir haben wieder lange geschlafen und brechen erst um 11:15 Uhr zu unserer Radtour auf. Sie soll uns zum Pont d’Espagne führen. Astrid möchte die alte Eisenbahntrasse fahren, doch die ist nur in Richtung Lourdes asphaltiert, so überzeuge ich sie, doch die Straße zu nehmen.


Die Gave de Cauterets stürzt sich in mehreren Wasserfällen talabwärts und begleitet uns das Tal hoch. Es rauscht nicht nur das Wasser, sondern auch die Autos. So volle Straßen sind wir in Frankreich eigentlich nicht gewohnt aber es ist Sonntag und alle wollen anscheinend zur Pont d'Espagne. Mir schwant nichts Gutes.  Der Höhepunkt dieser Auffahrt ist bestimmt der Calypso. Eine kreisförmige, steile Straßenführung bei km 6,5. Nach weiteren 4 km ist Cauterets erreicht
die ersten 500 hm liegen hinter uns.


 
Verkehrsstau auf der Radtour zur Pont d'Espagne


Der Ort wimmelt nur so von Touristen. Wir halten gar nicht an und fahren weiter zum Pont d’Espagne. Schon nach kurzer Zeit türmt sich vor uns eine Abfolge von mehreren Kehren auf. Cauterets liegt schnell tief unter uns. Immer wieder stürzen sich imposante Wasserfälle in die Tiefe. Eigentlich ist dies eine schöne Bergstraße, nur der motorisierte Verkehr macht uns auch hier zu schaffen. Nach 7 steilen Serpentinen führt die Straße noch 4 km weiter bis zum Parkplatz der Pont d’Espagne.

 Cascade de Cerisey
Cascade de Cerisey

Auch auf diesem Teilstück sind noch 6 Kehren verteilt. Während Astrid hier oben noch eine ausgiebige Erkundungstour unternimmt, tue ich mir die Ruhe an und schöpfe Kraft in der herrlichen Sonne. Auf der Rückfahrt nach Cauterets staune ich noch über die Steilheit der Straße. Bergab stören die anderen Fahrzeuge nicht so.


Kurz vor dem Ort biegen wir auf die Straße zur Station de Lys links ab. Dort oben war 1995 eine Bergankunft einer TdF-Etappe, gewonnen hatte sie Richard Virenque. Auf 5 km sind 400 hm zu überwinden, dabei gibt es sogar noch ein fast 1 km langes Flachstück. Hier ist der Anstieg wieder ein Genuss, denn wir sehen hier kaum andere Verkehrsteilnehmer.
 
Leider versperrt der Wald uns die Ausblicke in die Berglandschaft. Nach der letzten Kurve stellt sich eine 1,5 km lange steile Gerade in den Weg. Es erscheint wie eine Ewigkeit bis die kleine Brücke am Ende der Straße erreicht ist. Hier oben auf der Höhe ist es, im Gegensatz zum Pont d’Espagne, sehr ruhig. Nur ein Gastronomiebetrieb ist hier zu sehen.

Einige Bergwanderer starten hier zu den Bergtouren. Astrid war ein wenig zurück gefallen und taucht in der Ferne auf. Auch sie scheint kaum vorwärts zu kommen, aber das täuscht durch die gerade Straßenführung.

Die Abfahrt nach Cauterets haben wir schnell hinter uns, zumal die Straße in einem sehr guten Zustand ist. Im Ort machen wir von einigen sehr alten Häusern und der schönen Markthalle einige Fotos. Es geht aber schnell weiter und in der Abfahrt nach Pierrefitte können wir schön mit dem übrigen Verkehr mitschwimmen. Da stören die Autos nicht allzu sehr, schon gar nicht mehr, als wir auf einen sehr vorsichtig fahrendem Belgier auffahren. Wir bleiben schön dahinter und haben so unsere Ruhe. Es ist ein schönes dahin gleiten. Nach 53 km und 1450 hm sind wir wieder am Wohnmobil.

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