RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Radtouren unserer Pyrenäenreise

Frankreich
 

15. Station unserer Reise, in der Region Midi-Pyrenèes, Department Haute-Garonne, Bagnères de Luchon,   Radtour 07/026

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-23

Pyreneen Station Loudenvielle Radtour 26 11.GIF Pyreneen Station Loudenvielle Radtour 26 12.JPG Pyreneen Station Loudenvielle Radtour 26 13.JPG Pyreneen Station Loudenvielle Radtour 26 14.JPG Pyreneen Station Loudenvielle Radtour 26 15.JPG  

 

Rennradtouren auf unseren Reisen

Pyrenäen 2007


Renradtour 026 Frankreich, Pyrennäen
auf einer größeren Karte anzeigen

 Touren in den Pyrenäen Bagnères de Luchon

Region / Department:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Höchster Punkt

Höhendifferenz:

Besonderheiten:

Midi-Pyrenèes (H-Garonne, H-Pyrenèes)

Bagnères de Luchon

Hin- und Rücktrecke

100 km

1564 m

2370 hm

Ostauffahrt Col de Peyresourde, Bergdorf Lancon, Westauffahrt Col de Peyresourde


Beschreibung:

Col de Peyresourde, die Ost- und Westauffahrt steht heute auf unserem Programm.  Wir folgen am Kreisverkehr in Luchon den Schildern zum Col de Peyresourde. Ein Kilometer ist es ein gemütliches einfahren, dann liegt die Steigung bei 8 %. Immer wieder schnellt dabei die Steigung auf 10%.

Das E-Werk, auf der linken Straßenseite liegt schon tief unter uns. Bei km 3 gibt es aber noch einmal einen Streckenabschnitt mit 4 %. Dann verläuft der Anstieg recht gleichmäßig mit Steigungen zwischen 7 und 8%. Bei km 4, zweigt rechts die Straße zum Col de Bales ab. 

Aber auch die erste Kehrengruppe mit 3 Haarnadelkurven gilt es zu überwinden. Sind diese geschafft, taucht nach 800 Meter der kleine Ort Saint Aventin auf. Leider wird bei unserer Auffahrt gerade die Asphaltdecke erneuert. Es sind wohl Vorbereitungen auf die TdF Etappe im Juli. Die Steigung ist in diesem Abschnitt (7%) erträglich. Wir haben Castillon de Larboust erreicht. Hier zweigt links die Straße zu den phantastischen Bergsee Lac d'Oò ab. Ihn werden wir im August einen Besuch abstatten. 

Kurz vor Garin wird es dann heftig. Mit 10% geht es an der ehrwürdigen alten Kirche vorbei. Kurz nach Garin öffnet sich das Tal und zur Rechten sehen wir am anderen Berghang die kleinen Ortschaften Cartervielle, Paubeau und Portet de Luchon. Links zweigt die Straße zum Skizentrum Peyragudes Les Agudes ab. Ihn werden wir später noch einen Besuch abstatten.

Wir konzentrieren uns weiter auf die Auffahrt, denn diese Pyrenäenpässe sind im Augenblick noch etwas besonderes für uns. Die Straße schlängelt sich weiter das Tal hoch, dass aber zum Ende hin von einer steilen Bergflanke begrenzt wird. 

3 Kehren die mit 350 Meter langen Geraden verbunden sind schrauben sich hier in die Höhe. Dann ist die letzte Gerade geschafft und vor uns liegt der Passübergang. 900 Höhenmeter waren auf den 14 km bis hierher zu überwinden. Ein Wirtshaus lädt in den Sommermonaten zur Einkehr ein.

Heute ist aber alles noch verschlossen und so begeben wir uns rasch an die Abfahrt. Sie führt mit 7,5 % Gefälle fast 3 km geradeaus. Nach einer weiten Rechtskurve kommen wir nach Loudervielle. 

Tief unten sehen wir zu linken Seite den Lac de Génos-Loudenvielle. Dort wird am 25.07. eine Pyrenäenetappe der TdF zu Ende gehen. Wir sind neugierig und biegen in Escadaoux von der Westauffahrt des Pyresourde ab und fahren nach Loudenvielle.  Wie sich hinterher heraus stellt wird auch die TdF-Strecke hierher führen.

Nach dem kleinen Ort Armenteule gibt's noch einen kurzen Zwischenanstieg. Er liegt schnell hinter uns und Loudenvielle vor uns. Wir umrunden einmal den See und fahren über Genòs weiter nach Arreau. In Avajan kommen wir wieder auf die Strecke der Westabfahrt vom Col de Peyresourde. Das Gefälle ist nun nur noch wahrnehmbar in dem es sehr leicht läuft. 

In Arreau angekommen, stellen wir fest, dass der Wohnmobilstandplatz nicht das Richtige für uns ist. Es ist uns hier viel zu belebt. Bei der Planung dieser Tour haben wir die kleine Nebenstraße, die über Lancon führt entdeckt. Es ist ein wenig schwierig in Arreau den richtigen Einstieg dorthin zu finden. Dann haben wir sie aber gefunden und es wird der heftigste Anstieg den wir bislang, in den Pyrenäen, gefahren sind. Er ist zwar nur 4,3 km lang, hat dabei aber fast 400 Höhenmeter aufzuweisen. Oben im Ort genehmige ich mir eine ausgiebige Pause. 

Die Abfahrt führt uns, über kleine Nebenstraßen, das Neste-D'Aure Tal hoch bis nach Saint-Lary Soulan. Auch hier inspizieren wir den Wohnmobilstellplatz. Er ist Gebührenpflichtig und liegt äußerst unruhig. So streichen wir ihn auch von unser Liste. Hoch oben auf einem Bergvorsprung sehen wir den Skiort Pla d'Adet. Noch kann ich mir nicht vorstellen, dorthin mit dem Rad zu fahren. Aber wir sind ja erst noch am Anfang unserer Reise und gespannt wie sich alles weiter Entwickelt. 

Auch die Rückfahrt machen wir über kleine Nebenstraßen und erst kurz vor Arreau stoßen wir wieder auf die Passauffahrt zum Col de Peyresourde. Die D 618 folgt einem kleinen Flusslauf bergan. Immer wieder gibt es kleine Gehöfte und Ansiedlungen am Straßenrand. Nachdem wir Bordères Louron passiert haben nimmt die Steigung ein klein wenig zu. Bis nach Avajan sind es aber immer nur kleine Wellen, die sich uns in den Weg stellen. Erst am Straßenabzweig in Avajan legt die Steigung richtig zu. 

Von kleineren Kurven abgesehen verläuft der Anstieg recht gradlinig. Nur eine Doppelkurve lockert das fast Geradeausfahren auf. Tief unten sehen wir nun zu unserer Rechten Seite den schönen See bei Loudenvielle. Die Westauffahrt zum Col de Peyresourde kann man in zwei Abschnitte einteilen. Haben die ersten 9,5 km gerade einmal eine Durchschnittliche Steigung von 2,1%, wird es im 2. Abschnitt ab Avajan für 7,5 km bis zu Passhöhe mit 7,6% wesentlich steiler. 

Oben lerne ich noch einen Belgier kennen der mit ein paar Radkollegen gerade vom Superbagnères kommen. 

Auf der Abfahrt nach Luchon gibt es in Saint Aventin an der Baustelle Probleme. Die Straße ist total gesperrt. Wir versuchen uns über kleinste steile Sträßchen an der Baustelle vorbei zu mogeln.  Es geht über Hinterhöfe und so. Mit den Lookplatten ist das gar  nicht so einfach. Irgendwie gelingt es und nach 100 km und 2370 hm liegt eine tolle Tour hinter uns.

Drucken

Inhalte, Konzept und Umsetzung: Hermann Dirr, Templates: intwerb.de