RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Spreewald-Radmarathon
 

Tourname: Spreewald Radmarathon
Verein: Spreewald Marathon e.V.
VerfasserIn: Henning Löther
Datum: 2009
Startort: Lübben
Tourlänge: 203 km
Höhenmeter in M: 500 Meter

 

Lübben 2009

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200 km flach oder wie man zu einer goldenen Gurke kommt

Es muß im Jahr 2005 gewesen sein, als ich das erste mal vom Spreewaldmarathon hörte. Immer am dritten Aprilwochenende findet in Lübben, Lübbenau und Burg im Spreewald eine  große Breitensportveranstaltung statt, in derem Rahmen Läufer, Walker, Radfahrer, Skater und Kanuten sich auf den verschiedensten Strecken beweisen können. Der Gebirgsrenner, Moderator im Forum der Rennradliste Leipzig, erzählte mir während einer gemeinsamen Ausfahrt zum Kyffhäuser davon. Er schilderte den Wettbewerb in den schönsten Farben und damals entstand der Wunsch, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Und dann sollte es auch die 200 km-Strecke sein, denn einen flacheren Radmarathon dürfte man kaum sonst finden. 200 km oder mehr an einem Tag war ich schon gefahren. Neu war, daß es ein organisierter Wettbewerb sein würde. Bis zur Realisierung dieses Wunsches dauerte es dann aber doch noch einige Zeit. Den ersten Versuch unternahm ich im Jahr 2008.

Allerdings stand er unter einem schlechten Stern und endete bevor er begann. Ich fühlte mich in den Tagen vor dem 17.04 2008 nicht wirklich fit, war allerdings guter Dinge, als ich morgens in Lübbenau ins Auto stieg, um zum Start in Lübben zu fahren. Wir hatten eine recht bescheidene und nicht wirklich komfortable Ferienwohnung gebucht. Leider lag sie einige km vom Startort entfernt. Frau und Tochter wollten, während ich Rad fuhr, die Spreewaldtherme in Lübbenau besuchen. So hätte jeder seinen Neigungen nachgehen können, aber es sollte nicht sein. Ich war rechtzeitig in Lübben und hatte auch einen guten Parkplatz gefunden.

Das Rad war mit zwei Flaschen bestückt und alles Erforderliche in den Trikottaschen verstaut. Aber, oh Schreck, die Radschuhe waren nicht da. Die lagen noch in der Ferienwohnung. Das Rad schnell wieder aufs Auto und ab nach Lübbenau. Bis zum Start waren es noch 15 Minuten. Etwa so lang war auch die Zeit für die Fahrt zurück. Mit etwa 15 Minuten Verspätung hätte ich auf die Strecke gehen können. Aber dazu kam es nicht mehr. Kurz vor Lübben bei rasanter Fahrt klapperte es plötzlich auf dem Dach und dann sah ich im Rückspiegel mein Fahrrad über die Straße fliegen.

Ich war wie im Schock. Das Rad war in einem Zustand, der erstmal ein Fahren nicht zuließ. Beider Laufräder hatten eine mächtige Acht. Der Lenker und das Schaltauge waren verbogen und der rechte Schalt-Bremshebel ramponiert. Die Beulen im Rahmen habe ich erst später entdeckt. Die Kratzer an der Schaltung waren nur Schönheitsfehler. Völlig konsterniert konnte ich nur noch zur Ferienwohnung zurückfahren um den Versuch zu starten, noch was zu retten. Aber da war nichts zu machen.

In einer Fahrradwerkstatt wurden mir die Laufräder provisorisch hergerichtet. Aber die Schaltung funktionierte nicht mehr. Der Versuch einer Reparatur des Schalt-Bremshebels endete erfolglos. Nach mehreren Stunden gab ich auf. Die Mädels waren derweil baden und ich einen Tag vor meinem 52. Geburtstag am Boden zerstört. Zu Hause reparierte meine Fachwerkstatt „Fahrrad-Wulfert“ die Schäden.

Das hintere Laufrad mußte neu aufgebaut werden. Die Felge war hin. Lenker und Schalt-Bremshebel wurden auch neu. Das Schaltauge ließ sich richten. Ende Mai war ich um 300 EUR ärmer aber das Rad war wieder fahrbereit. Inzwischen war auch beschlossene Sache, daß es im Jahr 2009 einen neuen Anlauf geben sollte. Meine Frau und meine Tochter erwogen, am Familienradeln teilzunehmen.

Beim 2. Versuch der Teilnahme am Spreewaldmarathon ging ich überlegter zu Werke. Wie seit Jahren üblich war ich auch über den Winter, der 2008/2009 recht lang und kalt war, immer auf dem Rad, wenn es das Wetter zuließ. Bereits Mitte März fuhr ich längere Strecken, damit vor allem der Hintern sich an die langen Touren gewöhnt. Meine Schwester hat am 10. März Geburtstag. Den Geburtstagsbesuch bei ihr habe ich mit dem Training verbunden und fuhr die 130 km einfache Entfernung mit dem Rad. Es lief erstaunlich gut für diesen frühen Zeitpunkt. Anfang April habe ich dann die nächsten Hunderter in Angriff genommen. Meine Frau hatte in der ersten Osterferienwoche in Boltenhagen eine Ferienwohnung gebucht. Am 4. April fuhren wir mit dem Auto nach Boltenhagen an die Ostsee.

Die Rückfahrt am Sonntag nutzte ich zum Teil als Training. Bis Wittenberge fuhr ich mit dem Rad und ab dort mit der Bahn. Die 142 km waren ziemlich genau die Hälfte der Gesamtstrecke bis nach Haus. Kurz hinter Wittenberge beginnt Sachsen-Anhalt. Das heißt, daß im Zug das Sachsen Anhalt Ticket galt. Für eine Person kostete es damals 19 EURO, war allerdings nur in Nahverkehrszügen gültig. In denen kann man innerhalb Sachsen-Anhalts das Rad kostenlos mitnehmen. Das war eine optimale Lösung.

Kurz nach 11 Uhr nahm ich die Strecke unter die Räder und war 4 h 40 min später am Bahnhof Wittenberge. Eine Stunde später fuhr der Zug. Ein paar Kilometer hätte ich sicher noch geschafft, wollte mich aber beim Erreichen des nächstliegenden Bahnhofs nicht unter Zeitdruck bringen. Am Wochenende fahren die Züge nur im 2 Stundentakt, sodaß ich bei Verpassen „meines“ Zuges erst gegen 22.30 Uhr daheim gewesen wäre. Die Strecke war nicht allzu schwer und der Wind gnädig, das heißt von hinten oder von der Seite. Zunächst ging es bis Schwerin ca. 50 km durch welliges bis hügeliges Terrain. Nordwestmecklenburg ist nicht so flach, wie man das in der Küstenregion vermuten könnte. Teilweise hat man sogar vom optischen Eindruck her das Gefühl, man sei im Mittelgebirge. Nach ziemlich genau 2 Stunden Fahrzeit lag Schwerin hinter mir und es begann ein flacher Abschnitt mit einer Straße, die zunächst kilometerlang schnurgerade ist. Hier sank die Tachoanzeige selten unter 34 km/h.

Bis zum nächsten größeren Ort Ludwigslust war die einzige Erhebung eine Brücke über die Autobahn A 24. Hinter Ludwigslust folgt dann die Prignitz mit ihren sanften Hügelchen. Aber auch dieses wellige Gelände war nicht wirklich schwer. Der Hintern tat da schon ein bischen weh, aber es hielt sich in Grenzen. Als ich dann bei Wittenberge über eine Eisenbahnbrücke fuhr, zwickte es mal kurz in den Oberschenkeln, sicher ein Tribut an das forsche Tempo seit Schwerin. Immerhin lag ich deutlich vor meiner geplanten Ankunftszeit. Abgesehen von ein paar besoffenen Fußballrowdys in Magdeburg war die Bahnfahrt dann störungsfrei.

Am Donnerstag darauf hatte ich kurz nach 11 Uhr Feierabend gemacht und bestieg 11.32 Uhr den Zug. Das Ticket hatte ich zum Glück schon am Vortag gelöst. Es zu erwerben, war nicht so einfach wie man denken könnte. Das Sachsen-Anhalt-Ticket Single wurde nur am Automaten für 19 EUR verkauft. Am Schalter war es teurer. Ich also erst zur Sparkasse und dann mit meinem Fuffi zum Automaten am Bahnhof. Meinen Schein wollte er nicht. Also rein zum Schalter und gewechselt. Den 20er wollte der Blechknilch auch nicht. Also nochmal rein und zwei Zehner eingetauscht. Den ersten hat er genommen. Den zweiten nicht mehr. Also die zwei Fünfer rausgezottelt. Nr. 1 geht rein Nr. 2 nicht und im Display bei allen Scheinen Kreuze drüber.

Der gute Junge hatte aber nur noch zwei 1 EURO-Münzen. Also wieder rein zum Schalter. Die Dame lächelte schon. Fünfer in Münzen gewechselt und raus. Der Automat war ja geduldig und hat gewartet. Und mit einer 2 EURO-Münze war die Sache gegessen. Die Dame am Schalter meinte, als ich ihr vom Erfolg meiner Bemühungen berichtete und den Fahrscheinkauf schwieriger als eine Geburt per Kaiserschnitt einschätzte, sie hätte schon angerufen, daß der Automat keine Scheine mehr nimmt. Aber ob vor Ostern noch wer käme, wüßte sie nicht. Ein tolles fortschrittliches Unternehmen die Deutsche Bahn.

Ich leistete der Deutschen Reichsbahn Abbitte, weil ich so oft über sie geschimpft habe. Mit einigen Minuten Verspätung traf der Zug kurz vor 14:45 Uhr in Wittenberge ein. Ich hatte geplant bis 20 Uhr in Boltenhagen zu sein. Das hat dann auch geklappt, denn ich war nicht wirklich langsamer als am Sonntag zuvor. Bis ca. 22 km vor Boltenhagen hielt ich einen Schnitt von 31 km/h auch in den Wellen ab Schwerin. Es war recht warm, sodaß ich die Ärmel hochziehen konnte. Aber als ich kurz vor Grevesmühlen war, wurde es rasant schnell kühl. In Schwerin fühlte ich mich müde. Ich hätte ein Schläfchen halten können. Aber etwa beim km 98 kurz hinter Schwerin war die Müdigkeit wie weggeblasen und ich flog die Hügel zwischen Schwerin und Upahl förmlich hinauf.

Der Hintern machte diesmal kaum Beschwerden, was wohl auch daran lag, daß ich in den kurzen Anstiegen auch mal aus dem Sattel ging. Auf den letzten Kilometern kam dann aber doch ein kleiner Einbruch, was aber nicht wirklich dramatisch war. Es wurde inzwischen wirklich empfindlich kühl, der Straßenbelag war rauher und der Wind kam von der Seite. Da rollte es nicht mehr so locker, denn zwischen Grevesmühlen und der Küste es geht es immer leicht auf und ab. Die Sonne berührte gerade den Horizont, als ich die letzten 4 km bis Boltenhagen in Angriff nahm und als die Sonne unterging, sah ich meine Mädels am Kreisverkehr in Boltenhagen winken.

Nach dem Abendessen mit lecker Räucherfisch war ich so müde, daß ich im Sessel fast einschlief. Ich ging dann kurz nach 22 Uhr mit meiner Tochter ins Bett und schlief eher als sie. Der Karfreitag war dann ein ausgesprochen schöner Tag, den ich zum Ausruhen nutzte, denn am Samstag ging es mit dem Auto wieder heimwärts. Über die Osterfeiertage kam ich dann nicht aufs Rad. Die angefressenen Festtagspfunde konnte ich auf dem Weg zur Arbeit auch nicht wirklich abstrampeln. Magenbeschwerden ließen es ratsam erscheinen, von einer längeren Trainingstour abzusehen.

Den Freitag den 17.04. hatte ich frei genommen, damit ich ausschlafen konnte und wir nicht erst spät abends in Lübben wären. Die Fahrt in den Spreewald, das Anmelden und der Bezug der Ferienwohnung verliefen reibungslos. Wir hatten diesmal eine Unterkunft in Lübben gefunden, die auch einen guten Eindruck machte. In der Nacht zeigte sich allerdings, daß die Nachtruhe durch den Lärm der vorüberführenden Straße empfindlich gestört war. An einen ruhigen erholsamen Schlaf war nicht zu denken. Nach einem reichlichen Frühstück saß ich am 18.04.2009, meinem 53. Geburtstag, wie geplant 7.30 Uhr auf dem Rad. In einer der anderen Ferienwohnungen, einem Bungalow hatte ein Paar aus Dresden übernachtet, das auch mit dem Rad am Spreewaldmarathon teilnahm. Etwa eine Viertelstunde vor dem Start war ich auf der Schloßinsel.

 

 

Der Spreewald-Radmarathon

Nach einer Nacht mit Regen schien die Sonne am blauen Himmel, der nur wenige weiße Wolken aufwies. An der Startlinie hatten sich fast 300 Rennfahrer versammelt. Überwiegend sah man schnittige Rennmaschinen und bunte teure Trikots. Auf dem langen Kanten wurde viel teures Material durch die Gegend gefahren. Aber ich beobachtet auch einen Sportfreund, dessen Rad und Ausrüstung ein wenig bescheidener aussah. Doch wie so oft entscheidet nicht so sehr das Material sondern der Fahrer der es bewegt über Erfolg und Mißerfolg.

Dieser Sportfreund war jedenfalls nicht langsam unterwegs und fuhr am Ende kurz hinter mir über den Zielstrich. Punkt 8 Uhr nahmen wir dann den langen Kanten mit dem Startkommando „Auf die Gurke, fertig, los!“ in Angriff. Der älteste Starter war übrigens 72 Jahre alt und mindestens ein Renntandem war auch dabei. Die ersten Meter ging es nur im Schrittempo voran. Nach Verlassen der Schloßinsel eskortiert von zwei Polizisten auf dem Motorrad formierte sich in den Straßen von Lübben der bunte Pulk. Vorne ging wohl gleich richtig die Post ab. Für mich kein Thema, hatte ich doch fürs erste nur den Wunsch, gut in Tritt zu kommen. Dafür schien mir das Ende der großen Hauptgruppe genau richtig.

Auf Nebenstraßen ging es aus Lübben hinaus in westliche Richtung. Teilweise waren die Straßen noch naß. Lange Hose und langes Trikot waren eine gute Entscheidung. Es gab aber nicht wenige Sportfreunde mit kurzem Hosen. Hinter der Stadtgrenze pegelte sich das Tempo bei 34 km/h Stunde ein. Ob ich dem gewachsen war, blieb zunächst zweifelhaft. Im Windschatten der großen Gruppe gab es jedoch zunächst keine Probleme, allerdings galt es, vorausschauend und aufmerksam zu fahren.

Die Erfahrungen der wenigen Straßenrennen in längst vergangener Zeit waren zum Glück noch nicht verloren gegangen. Wie sich später mehrmals zeigte, war das gut so. Bis zum ersten Kontrollpunkt war es mit ca. 50 km relativ weit. Auf den Nebenstraßen, die wir befuhren, war es gut zu fahren. Der Straßenzustand war gut und Autos gab es nur wenige. Innerorts ging es allerdings mehrmals über Kopfsteinpflaster.

Die Sportfreunde waren wohl überwiegend sowas nicht gewohnt, denn viele wichen auf die Fußwege aus. In einem Dorf scheuchte ein Anwohner die Fahrer aber vom linken Fußweg. Das Tempo wurde auf den Pflasterabschnitten erheblich gedrosselt, sodaß es kein Problem war, dranzubleiben. Längst hatte es die ersten Reifenschäden oder anderer Defekte gegeben. Und auf dem zweiten Pflasterabschnitt flogen auch die ersten Flaschen aus den Haltern. Ein besonders intelligenter Fahrer bremste mitten im dahineilenden Pulk ab und hielt an, um seine Flasche zu holen. Er konnte sich nicht weniger Flüche sicher sein.

Hinter mir klapperte es auch ganz ordentlich, als sich die Rennmaschinen ineinander verhakten. Es schien aber nicht zu Stürzen gekommen zu sein. Das Tempo war zum Glück deutlich unter 30 km/h. Dank meiner aufmerksamen Fahrweise hatte ich übrigens den Spezi rechtzeitig lokalisiert und konnte deshalb so eben noch ein Auffahren auf meine Vorderleute verhindern. Die Sonne war mittlerweile verschwunden. Der Himmel war grau und wolkenverhangen und ein leichter Wind wehte aus östlichen Richtungen.

Die Strecke war flach. Die größte Erhebung war die Brücke über die Autobahn. Die Landschaft war eher öde. Allerdings ging es auch mal über eine romantische schmale Nebenstraße, wo es sich lohnte, die Blicke links und rechts schweifen zu lassen. Nach etwa anderthalb Stunden war der erste Kontrollpunkt an einer Schule etwas abseits der Hauptstraße erreicht. Ich war ziemlich erstaunt, daß ich dieses hohe Tempo bisher gut mitgehen konnte und fragte mich, ob ich das durchhalten würde.

Es war absehbar, daß der große Pulk jetzt in kleinere Gruppen zerfallen würde. Da es recht kühl war, brauchte ich nur wenig zu trinken. Mit einem Becher Apfelschorle war es getan. Dazu kamen noch einige Stückchen Banane. Nach kurzer Pause saß ich wieder auf dem Rad und schloß mich einer Gruppe an, die sich gerade eben formierte. Das Tempo war mit knapp über 30 km/h recht moderat. An die Spitze der Gruppe setzte sich ein Renntandem. Aber schon nach wenigen hundert Metern rollte es bei mir so gut, daß ich an die Spitze der Gruppe vorrückte. Und da ich merkte, daß noch mehr geht, erhöhte ich das Tempo, denn knapp vor uns rollte eine weitere kleine Gruppe.

Mit einem Sportfreund im Windschatten hatte ich sie bald erreicht und konnte an ihrem Ende erstmal verschnaufen. Das Tempo lag nun wieder bei deutlich über 30 km/h. Tempomacher der Gruppe waren drei Herren im besten Alter. Sie trugen Trikots mit dem Logo einer Computer- oder Softwarefirma. Auf den nächsten Kilometern teilten die drei und ein Ehepaar im mittleren Alter sich die Führungsarbeit. Es schien so, als wollte man mich und die hinter mir fahrenden nicht an die Spitze lassen, was mich nicht wirklich störte.

Die Gruppe war ca. 10 Fahrer stark und rollte gut. Nach einiger Zeit regelte sich dann auch das Abwechseln in der Führungsposition und auch ich mußte in den Wind. Daß ich bei der Führungsarbeit keine Probleme hatte, war für mich nicht mehr so erstaunlich. Problemlos konnte ich das Tempo halten. Unter den Fahrern mit dem Computer-Trikots war einer, der an der Spitze ordentlich Tempo machte. Wenn er vorn war, mußte man etwas kräftiger treten. Wenige Kilometer vor dem zweiten Kontrollpunkt gab es dann die ersten Hügel.

Zu diesem Kontrollpunkt mußten wir quasi eine kurzen Abstecher machen. Die schnelleren Fahrer kamen uns grüppchenweise entgegen. Auf einem Stück mit Kopfsteinpflaster, leicht ansteigend durch einen Ort führend, lag eine Trinkflasche inklusive Halter auf der Straße. Am Kontrollpunkt war meine Pause auch nur kurz. Etwas Tee und Wasser, ein paar Stücken Apfel und Banane reichten als Verpflegung. Mit den auffälligen „Computertrikots“ als Orientierung fand ich meine Gruppe gut wieder und es ging in flotter Fahrt weiter. Inzwischen waren wir längst schon in östliche Richtung unterwegs und hatte Lübben wenige Kilometer rechts seitab passiert.

Ziemlich genau nach der Hälfte der Strecke war in Straupitz der nächste Kontrollpunkt zu erwarten. Im Zusammenhang mit diesem Ort fiel mir natürlich die Speewaldbahn ein und wir fuhren auch durch die Bahnhofsstraße. Inzwischen waren schon deutlich mehr Radfahrer unterwegs, denn die Kurse einiger kürzerer Strecken waren auf unseren eingeschwenkt. Immer wieder wurden Gruppen langsamerer Fahrer überholt. Das Profil war nicht mehr ganz so flach, allerdings lag alles was Steigung hieß in der Kategorie „Schippe Sand“. Meine Gruppe funktionierte inzwischen sehr gut. Es wurde regelmäßig gewechselt und das Tempo blieb im Schnitt bei 34 km/h. Maximal zeigte der Tacho auch mal 37 km/h an.

Wie gehabt ging es meistens über Nebenstraßen, so daß es kaum Kraftfahrzeuge gab. Der Himmel blieb grau, aber gelegentlich ließ sich auch mal die Sonne blicken. Aufgrund der geschlossenen Wolkendecke blieb es kühl. Zum Radfahren war es nicht das schlechteste Wetter. Am Kontrollpunkt in Straupitz war der Teufel los, da hier fast alle Strecken durchkamen. Es war abzusehen, daß ich meine Mitfahrer aus den Augen verlieren würde. Beim Erreichen des Kontrollpunktes kam eine Gruppe entgegen, in der ich den Quedlinburger Barth mit seiner Freundin zu entdecken glaubte.

Aufgrund des zu erwartenden Andranges waren hier sehr viele Verpflegungsstände. Higlight war der mit den Plinsen. Ich griff gleich zweimal zu. Dazu gönnte ich mir das Übliche - Bananen und Apfel und als Getränk Mineralwasser. Der Kontrollpunkt befand sich auf dem Gelände einer Schule. In der Turnhalle war Gelegenheit zu einem gepflegten Toilettengang, die ich auch nutzte. Nachdem ich mich gestärkt und die Blase erleichtert hatte, rief ich noch meine Lieben an, um über Stand des Rennens und meine Verfassung zu berichten.

Entgegen ihrem Plan waren die Mädels nicht nach Lübbenau ins Bad gefahren sondern hatten sich in Lübben umgesehen. Unter anderem hatte sie einen Western-Reiterhof besucht, wo an diesem Wochenende ein Fahr- und Reitturnier stattfand. Ersteres wurde am Sonnabend veranstaltet. Leider klappte es mit dem Ritt für Kathi nicht. Das ausgewählte Pferd war wegen der vielen Menschen und Geräusche zu nervös. Ich fühlte mich weiterhin fit und ohne die Spur von Müdigkeit.

Nach relativ kurzer Pause sollte es weitergehen, aber von meinen bisherigen Wegbegleitern war niemand zu sehen. Allein wollte ich aber auch nicht fahren und rollte deshalb langsam los, mit der Hoffnung auf weitere Fahrer der 200 km-Strecke zu treffen. Aus der Hoffnung wurde schnell Gewißheit, allerdings schien mir das Grüppchen aus einem Mann und zwei Frauen eher langsam zu sein. Soweit war ich also schon, daß ich nach einer relativ schnellen Gruppe suchen konnte. Ich hatte dann die drei auch relativ schnell vom Hinterrad verloren, denn vor mir formierte sich an einer Streckentrennung eine Gruppe von „Marathonisten“.

Die längste Strecke machte nun einen weiten Bogen gen Osten bis nach Lieberose als östlichstem Punkt des Kurses. Relativ schnell war ich im Windschatten der Gruppe, die sich inzwischen formiert hatte und nun Fahrt aufnahm. Wie auf den letzten Kilometern ging es durch leicht welliges Gelände. Wieder hatte ich eine Gruppe erwischt, deren Tempo ich gut halten konnte. Wie gehabt lag der Schnitt weiterhin bei ca. 34 km/h. Meine Gruppe war nicht so sehr groß. Eine weitere von etwa gleicher Stärke fuhr nur wenige hundert Meter vor uns.

Die sollte zu erreichen sein. So dachten wohl meine Mitfahrer auch, denn in zügiger Fahrt wurde der Abstand Meter um Meter verringert. In einem Waldstück bei Erreichen einer Kreuzung, an der die Strecke rechts abbog, gelang es mir, meine Gruppe an die vorausfahrende heranzuführen. Dazu mußte ich mehrere Kilometer ziemlich Tempo machen. Aber mit der Gewißheit im Kopf, daß in einer größeren Gruppe längere Pausen im Windschatten möglich sind, konnte man schon mal hart an die Grenze gehen.

Mein Tempo war so hoch, daß auch mein Hintermann vernehmbar schnaufte, als wir von hinten in die Gruppe hineinrollten. Die Harmonie war schnell wieder hergestellt und die neu entstandene Gruppe recht groß (ca. 12 Fahrer). Unter meinen Mitstreitern waren offenbar viele Triathleten, die ein sehr zügiges Tempo anschlugen und relativ lange in der Führung blieben. Allerdings fiel auf, daß sie über die Wellen, die dem nächsten Kontrollpunkt folgen, nicht so zügig hinwegfuhren, wie ich das erwartet hatte. Der Stopp an diesem Punkt war relativ kurz ausgefallen.

Da meine Verfassung weiterhin ausgesprochen gut war, mußte ich nicht allzu viel essen und trinken. Neben den Bananen und Äpfeln nahm ich mir diesmal allerdings noch zwei Riegel. Dann ging es weiter. Ein Teil meiner ehemaligen Wegbegleiter darunter das „mittelalte“ Paar hatten gerade eben auch diesen Kontrollpunkt erreicht. Auf den nun folgenden Kilometern wurde es recht schnell. Bis zu 41 km/h zeigte der Tacho. Bei diesem Tempo übernahm ich dann auch mal die Führung. Allerdings rollten wir auch eine der Wellen hinab. Aber unter 37 km/h fiel die Geschwindigkeit auf den nächsten Kilometern nicht.

Die Strecke war inzwischen in westliche Richtung geschwenkt, denn der vorhergehende Kontrollpunkt war der östlichste Punkt des Kurses. Bei dem hohen Tempo mußten nun auch einige Mitfahrer passen. Aufgefallen ist mir das vor allem bei einem Sportfreund aus Waltrop, der lange vor mir fuhr. Ohne daß es mir groß aufgefallen war, hatte sich die Gruppe nun auf sieben Fahrer reduziert. Wie und wann die anderen abgefallen waren, hatte ich nicht wirklich bemerkt. Unangenehm bemerkbar machte sich mit den nun doch langsam schwindenden Kräften, daß zwei der Jungs heftig anruckten, wenn sie mit frischem Elan in die Führung gingen. Einer davon war mein etatmäßiger Vordermann. Ich bat ihn, beim nächsten Führungswechsel das bisherige Tempo zu halten und nur sachte zu beschleunigen, denn es wurde zunehmend schwieriger, wieder ans Hinterrad zu kommen.

Nach 150 km war das auch nicht wirklich verwunderlich. In Burg entschuldigte er sich dann auch, was nun nicht unbedingt nötig war. Als Triathlet war er eben das Gruppenfahren nicht so gewohnt. Nicht daß ich ein versierter Gruppenfahrer bin. Aber meine Lektion hatte ich mal bei einer Fahrt auf den Spuren der Friedensfahrt im Mai 2007 gelernt. Da war ich derjenige, der durch sein Anrucken den Rhythmus der Gruppe brach.

Inzwischen schwenkte dann die Strecke in nordwestliche Richtung und der Wind kam nun von der Seite. Das Tempo bleib weiterhin hoch und deutlich über dem bisherigen Schnitt von 34 km/h. Es war abzusehen, daß ich irgendwann besser abreißen lasse, um nicht alle Körner zu verpulvern. Bei knapp über 170 km war es dann soweit. Ich ließ mich nach hinten aus der Gruppe herausfallen. Bis zum nächsten Kontrollpunkt in Burg waren es da nur noch knapp 5 km. Die Gruppe enteilte aber garnicht so schnell.

In Burg waren es höchstens 500 m Rückstand. Auch der Kontrollpunkt in Burg wurde von mehreren Strecken berührt. Entsprechend viel war dort los und die Anzahl der Stände war deutlich größer. Als erstes labte ich mich an einem halben Glas Weißbier. Ein isotonisches Getränk konnte ja nicht schaden. Und dann gab es da eine Bude mit ausgesprochen leckerem Kuchen. Ich mochte kaum aufhören zu kosten. Meine Standardnahrung Apfel und Banane kamen recht kurz. Zusammen mit dem einen oder anderen Glas Mineralwasser waren die Speicher bald wieder gefüllt, sodaß es zum Endspurt gehen konnte.

Während der Pause ergab sich noch die Gelegenheit für einen small talk mit meinen Mitfahrern. Dann rief ich noch meine Familie an. Im Glauben, nur noch ca. 30 km vor mir zu haben, kündigte ich meine Ankunft in einer Stunde an. Tatsächlich lagen aber noch über 40 km vor mir und die Zeit am letzten Kontrollpunkt in Lübbenau hatte ich auch nicht einkalkuliert. Mit frischen Kräften ging es wieder aufs Rad. Die Beine waren auch wieder gut. Allerdings war ich erstmal allein unterwegs. An einem so großen Kontrollpunkt ist es nicht so leicht, den Überblick zu behalten und eine passende Gruppe zu finden. Es ging nun einige Kilometer richtig durch den Spreewald. Eine wirklich reizvolle Landschaft war zu durchqueren. Die vielen kleinen Fließe sah ich zum ersten Mal in natura.

Wenige hundert Meter vor mir fuhr eine größere Gruppe, die einen harmonischen Eindruck machte. Die sollte zu erreichen sein, obwohl sie zügig unterwegs war. Mit einem Tempo bis zu 37 km/h hatte ich sie relativ schnell Ausgangs Burg tatsächlich erreicht und reihte mich ein. Wieder wurde ein Schnitt von ca. 34 km/h gefahren. Zunächst fuhren wir auf einer größeren Bundesstraße, aber bald bogen wir ab auf schmale Nebenstraßen. Anbetracht des schwachen Autoverkehrs war das sicher gut so. Allerdings wurde der Kurs deshalb nun auch sehr kurvig.

Immer wieder mußten wir an Kreuzungen und Einmündungen die Richtung wechseln. Nach fast 200 km zehrte das schon an den Kräften, denn es galt jedes Mal abzubremsen und wieder zu beschleunigen. Eine zügige und harmonische Fahrt war aufgrund der vielen Rhythmuswechsel nicht mehr möglich. Der Kräfteverschleiß machte sich auch bei den anderen Sportfreunden bemerkbar. Die Gruppe begann zunehmend zu zerfallen. Nur die Fahrer, die offensichtlich gemeinsam unterwegs waren, bemühten sich um den Zusammenhalt ihrer Grüppchen. Ich versuchte, mein Tempo weiterzufahren. Gelegentlich gab es mal ein helfendes Hinterrad, mal war auch jemand in meinem Windschatten. Aber eigentlich war es etwa ab Kilometer 190 eine Alleinfahrt.

Inzwischen war die Strecke auf ein Betriebsgelände abgebogen und es ging durch Tagebauterrain. Da war dann auch schon mal der eine oder andere kleine Hügel dabei, an dem das Tempo nun doch unter 30 km/h fiel. Daß mit nachlassender Kraft auch die Konzentration nachlassen kann, zeigte sich an einer Kreuzung, an der wir links abbiegen mußten. Einer der Fahrer kletterte hier aus dem Graben. Irgendwie hatte er sich versteuert und war dort gelandet. Aber passiert ist nichts. Er hatte nicht mal einen Kratzer sondern erntete nur erstaunte Blicke. Erst kurz vor Lübbenau fand ich wieder Anschluß an eine kleine Gruppe.

Die vier Herren trugen dieselben Trikots und holten mich ein, als wir kurz hinter dem Tagebaugelände nochmal ein Stück Kopfsteinpflaster befahren mußten. Im Windschatten dieser Gruppe erreichte ich nach etwa 205 km den letzten Kontrollpunkt. Hier nahm ich wieder nur Apfel und Banane zu mir, trank Mineralwasser und füllte meine zweite Flasche auf. Mit der war mir am Morgen ein echter Lapsus unterlaufen. Immer wieder hört man die Weisheit, daß man seinem Getränk eine Prise Salz zusetzen solle. Ich hatte das noch nie getan, wollte es aber nun einmal versuchen. Dabei tat ich des Guten zu viel.

Aus dem Leitungswasser wurde durch eine kräftige Salzzugabe eine ungenießbare Salzbrühe. Kurz vor Lübbenau goß ich die Flasche aus und befüllte sie am Kontrollpunkt aus einem Gefäß, an dem „Heißes Wasser“ stand. Wie sich später zeigte, war das irgendein Früchtetee oder etwas ähnliches - geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Über die vom Vorjahr vertrauten Straßen ging es nun durch Lübbenau. Inzwischen war das Paar wieder aufgetaucht, mit dem ich zwischen Kontrollpunkt 1 und Straupitz unterwegs war. Beide waren noch eine Weile an meinem Hinterrad.

Die Strecke führte nun abseits der Straße über einen Radweg. An eine passende Gruppe war nicht mehr zu denken. Wer in einer Gruppe zum Ziel fahren wollte, war offenbar auf der Straße unterwegs. Für mich hieß es, die letzten Kilometer im Wind gut zu überstehen. Da es ab Lübbenau in nordöstlicher Richtung ging, machte sich der Ostwind schon bemerkbar. Aber er war nicht so sehr stark, sodaß ich einen 30er Schnitt halten konnte. Auf den letzten Kilometern waren nun auch viele Radler im Radwandertempo unterwegs.

Eine Radsportfreundin trug eine interessante Radhose, die auf den ersten Blick wie ein Röckchen aussah. Man mußte auf dem relativ schmalen Weg die langsamen Radler wie beim Langlauf aus der Spur rufen. An den Brücken über die Kanäle, die mit dem dritten Kettenblatt leicht zu schaffen waren, sorgten sie dann auch mal für einen Stau. Kurz vor Lübben waren zwei Fahrer von hinten aufgefahren, die zunächst keine Anstalten machten, auch mal in die Führung zu gehen. Das Ziel vor Augen war ich durchaus froh, selbiges bald erreicht zu haben. Aber es war nicht so, daß ich es herbeisehnte. Körperlich am Ende war ich noch lange nicht, was mich dann doch erstaunte.

In den Straßen von Lübben gingen die beiden Fahrer, die sich in meinen Windschatten „gepirscht“ hatten, dann doch in den Wind. Aber unser Grüppchen hielt nicht lange. An einer Ampel fuhren die beiden auf dem Fußweg weiter, während ich auf der Fahrbahn blieb und an der Ampel wartete. Wenige hundert Meter weiter war dann die Schloßinsel erreicht. Man mußte sich auf der Anfahrt zum Ziel durch Fußgänger wursteln und den Gegenverkehr beachten.

Voll konzentriert auf das Gewusel nahm ich meine Lieben, die auf einer Bank linkerhand saßen, garnicht wahr. Erst durch ihr Rufen wurde ich auf mein persönliches Empfangskommitee aufmerksam. Mit Blumen und Küßchen gratulierten sie mir zum Geburtstag und zu meinem sportlichen Erfolg. Natürlich fuhr ich dann noch über die Ziellinie und holte mir meine Goldene Gurke ab. Auf meinem Tacho standen 220 km und eine Fahrzeit von etwa 6 h 25 min. Die Zahl der Kilometer war wegen ungenauer Tachoeinstellung sicher etwas zu hoch.

Im Zielbereich sah ich dann auch einige meiner Wegbegleiter wieder. Der Sportfeund aus Waltrop hatte sich zum Beispiel auch seine Goldene Gurke abgeholt. Auf dem Weg zurück zu meinen Mädels traf ich auch das Paar wieder, mit dem ich zwischen Kontrollpunkt 1 und 3 unterwegs war. Am Infocenter der Schloßinsel gab es anschließend einen kleinen Imbiß mit Kaffee und Kuchen. Ein Junge fragte mich, warum ich eine Gurke um den Hals trage. Dann fuhr ich zum Duschen in die Ferienwohnung. Sauber und erfrischt ging es zurück zur Schloßinsel. Da es noch früh am Abend war, verweilten wir dort noch ein wenig.

Für eine Kahnfahrt war es uns zu kühl. Außerdem hätten wir uns dann eher entscheiden müssen. Auf der Suche nach einem Restaurant fuhren wir dann ins Stadtzentrum. Im „Goldenen Löwen“ fanden wir, was unser Herz begehrte. Dort nahmen wir das Geburtstagsessen ein. In der folgenden Nacht konnten wir besser schlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück beluden wir das Auto und fuhren nochmal zu dem Reiterhof. Diesmal klappte es mit einem Ritt für Kathi. Auf einem älteren Appaloosa, einem Westernpferd, ging es geführt von zwei Mädchen ca. 3 km durch den Wald. Kathi war glücklich. Und nach einem kleinen Imbiß traten wir dann die Heimreise an.

Mein Fazit dieses Wochenendes damals - eine schöne Veranstaltung, die man wieder besuchen sollte. Ich habe dieses Vorhaben 2012 dann auch wahrgemacht und weitere Teilnahmen sind fest eingeplant.

 

Henning Löther

 

 

Tourverlauf:

Lübben
Lubholz
Niewitz
Zützen
Gersdorf
Bersteland
Schönwald
Krausnick
Schlepzig
Unterspreewald
Kuschkow
Pretschen
Wittmannsdorf
Bückchen
Gross Leuthen
Leibchel
Glietz
Gross Leine
Briesensee
Bruglehn
Alt-Zauche
Neu Zauche
Butzen
Schwielochsee
Goyatz
Doberburg
Lieberose
Hollbrunn
Aue
Fehrow
Schmogrow
Burg
Stradow
Raddusch
Bischdorf
Boblitz
Lübbenau
Klein Klessow
Klein Beuchow
Krimnitz
Ragow
Lübben

 

 
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