RTF, Radmarathon, Pässe und mehr

Radmarathon Bramsche, Osnabrück
 

1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-25 | 26-30 | 31-35 | 36-40 | 41-45 | 46

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Osnabrück-Bramsche 2004,

"1.Supercup 2004 Osnabrück" 

Wir sind schon am Freitag nach Osnabrück gefahren. Es regnet in Strömen und wir haben keine Hoffnung, dass es morgen besser werden könnte. Trotz Regen machen wir einen kleinen Spaziergang durch Bramsche an einem idyllisch gelegenen Baggersee vorbei und durch einen ruhigen Vorort.

Bei der Anmeldung treffen wir einige Bekannte aus der Marathonszene. Da wir uns nicht als Serienfahrer anmelden wollen, stehen alle Helfer an den Anmeldestellen vor einem Problem und wir werden von einem Schalter zum anderen geschickt. Erst der Chef vom Ganzen klärt die Situation: Wir sind jetzt Trimmer.

Am Samstagmorgen werden wir durch lautes Türenklappern um 5:15 Uhr geweckt. Der Parkplatz ist schon rappelvoll und es herrscht ein hektisches Treiben. Am Start haben sich etwa 700 RadlerInnen eingefunden. Wir stellen uns gar nicht an und machen von den startenden RadlerInnen etliche Bilder. Viele Bekannte Gesichter entdecken wir im Fahrerfeld. Nachdem alle abgefahren sind, machen auch wir uns auf die Strecke.

Zu unserer Überraschung ist es heute trocken und es scheint die Sonne. Wir drücken uns die Daumen, dass es so bleibt. Die Tour verläuft die ersten 20 Kilometer vollkommen flach und wir befinden uns in einer  Gruppe mit einem bekannten Pärchen aus Gevelsberg. Der erste Anstieg erwartet uns nach 20 Kilometern, kurz nach Bad Essen. Die Gruppe fliegt natürlich sofort auseinander.

An der 1. Kontrolle in Hüsede treffen wir Peter aus Solingen. Er ist mit einem Radler aus Dortmund unterwegs. Wir verlassen die Kontrolle und haben auf den nächsten 37 Kilometern 450 Höhenmeter zu überwinden. Nichts schwieriges, aber ein ständiges auf und ab führt uns bis zur 2.Kontrolle nach Bruchmühlen. Weiter führt uns die Tour bis zum südlichen Wendepunkt in Borgholzhausen. 

Am südlichen Rand des Teutoburger Waldes entlang fahren wir nun über Wellingholzhausen nach Hilter wo uns die 3. Kontrolle erwartet. Dies ständige auf und ab der Landschaft liegt mir nicht so sehr. Ich fahre lieber lange Anstiege, bei denen man den richtigen Rhythmus findet.

Nach  dem Örtchen Lienen kommen wir zur schönsten Bergaufpassage der Tour. Wir fahren hoch zum Aldruper Berg. 120 Höhenmeter in einem Rutsch!!! Oben befindet sich auch mit 226 Metern über NN der höchste Punkt der Strecke. Bis zur Hauptverpflegungsstelle in Leeden sind es noch 13 Kilometer mit einem kleinen Anstieg. Hier gibt es nun die schon obligatorische Warmverpflegung. Nach einigen weiteren kleinen Wellen wird es nun flach und wir fahren nach Westernkappeln in die nördliche Marathonschleife ein.

Auf den folgenden 30 Kilometern geht es flach weiter. Erst nach der 5. Kontrolle bei Merzen und weiteren 13 Kilometern folgen noch kleinere Hügel. Diese tun uns aber, nach bereits gefahrenen 200 Kilometern und nun einsetzendem Gegenwind, ganz schön weh.  Mit der Ortschaft Bippen haben wir auch den nördlichsten Punkt der Tour erreicht.

Bei Ankum gibt es den 6. Kontrollstempel und nach weiteren 27 Km mit viel Gegenwind kommen wir zum Ziel. Hier erwartet Astrid eine weitere Überraschung. Alle 4 vorhandenen Duschräume sind von Männern belegt. Nach einer Beschwerde beim Veranstalter wurde ein Duschraum für Frauen geräumt.

Im Ziel treffen wir noch viele Bekannte und halten uns länger auf als wir eigentlich wollten. So kommen wir erst spät auf die Autobahn und wir entscheiden uns am morgigen Sonntag in Mönchengladbach zu fahren.

Fazit:
Wenn der Veranstalter noch die kleinen Probleme im Start- und Zielbereich (Anmeldung und Duschen) in den Griff bekommt, kann das eine gelungene Veranstaltung werden. Die Streckenlänge gleicht die fehlenden Höhenmeter gut aus. Das Helferteam ist sehr freundlich und die Beschilderung ist einwandfrei. Bei der Verpflegung wird zwar nicht der Standart von  Bimbach und Warburg erreicht, aber dort wird ja auch schon übertrieben. Wir  sind ja zum Radfahren da und nicht zum Essen.

Distanz:
236 km

Höhenmeter:
1600 Meter


Streckenplan

Bramsche
Engter
Venne
Ostercappeln
Bad Essen

Oberholsten
Hüsede
Buer
Linken
Bruchmühlen
Heiligerheide
Neuenkirchen
Borgholzhausen
Welingholzhausen
Borgloh
Hilter
Bad Iburg
Lienen
Natrup
Ledde
Laggenbeck
Westerkappeln
Neuenkirchen
Merzen
Egerlern
Schwagsdorf
Bippen
Eggermühlen
Ankum
Alfhausen
Rieste
Bramsche




 


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