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Passauffahrten und andere Anstiege mit dem Rennrad 

Italien
1-5 | 6-10 | 11-15 | 16-20 | 21-22

00_Abruzzo_Valico_di_Capo_la_Serra_Suedost.jpg 01_Ofena_PICT7716.jpg 02_Ofena_PICT7720.jpg 03_Ofena_PICT7722.jpg 04_Auffahrt zum Valici di Capo la Serra_PICT7810.jpg  

 

Auffahrt:

Valico di Capo la Sera
Südauffahrt

Region:

Startort:

Ankunft:

Streckenlänge:

Passhöhe über NN:

Höhendifferenz:

Steigungsrate Ø:

Steigung max.:

Apennin / Gran Sasso

Ofena

Valico di Capo la Sera

22,5 km

1600 m

1152 m

5 %

10 %


Beschreibung:

Vorwort:
Der Nationalpark Grand Sasso d’Italia liegt östlich von Pescara. Er beherbergt die höchste Gebirgskette des Apennins mit der höchsten Erhebung, dem Crono Grande 2912 Meter. Es gibt aber noch eine Besonderheit: die riesige Hochebene Campo Imperatore. Sie erstreckt sich auf einer Höhe von 1500-1900 Metern über NN, hat eine Ostwest-Ausdehnung von 15 km und beträgt von Nord nach Süd 1-5 km. Im Norden wird sie von schneebedeckten Bergen begrenzt und nach Süden hin sind diese schneelos und ein wenig niedriger. 4 Auffahrten gibt es zum Campo Imperatore.

Im Nordosten beginnt sie bei Farindola am Fluss Tavo auf einer Höhe von 300 Metern und hat ihren Höhepunkt am Vado di Sole mit 1638 Metern.

Als Startort im Südosten haben wir den relativ niedrig liegenden Ort Ofena (540 m) ausgesucht. Hier führt die Auffahrt über Santa Lucia und Castel Monte zum Valico di Capo la Serra (1600 Meter).

Von Ofena kann man aber auch die wunderschöne Serpentinenauffahrt (Südwesten) über Calascio, San Stefano zum Mte. Corre d’Antonio (1639 m) unter die Räder nehmen.

Schließlich wählten wir als Startort im Westen die Straßengabelung der SR17BIS an der Autobahnausfahrt Assergi (1000 Meter).  Hier führt der Anstieg über den höchsten Punkt bei Fasso di Paganico (1770 m).

Alle 4 Auffahrten sind unterschiedlich und haben ihren eigenen Charakter. Die 25 km lange Fahrt über die Hochebene sollte man aber auf keinen Fall auslassen. Leider war bei unserem Besuch die Straße, die zum Observatoruim führt, noch wegen dem Schnee gesperrt.

Zur Passauffahrt zum Valico di Capo la Serra starten wir an der Brücke in Ofena. Wir fahren die SR 602 in Richtung Forca di Penne. Die Straße steigt mit 4 % an und nach 3,2 km biegen wir links ein und folgen den Schildern nach Villa Santa Lucia.

Es ist die SR17BIS deren Verlauf wir bis zum Pass folgen. Waren die Ausblicke ins sonnenüberflutete Tal  herrlich, hat sich nun die Landschaft ein wenig geändert. Das Seitental wird von hohen Bergen begrenzt und unsere Ausblicke auch. Das frische Grün an den Bäumen und Sträuchern zeigt uns, der Frühling hat sich durchgesetzt.

Nach einer weit verlaufenden Linkskurve geht es auf der Gegengeraden auf Villa Santa Lucia zu. Der Ort hat wohl mehrere Kirchen aus dem Mittelalter und weist mit einigen Schildern darauf hin. Vier Serpentinen bringen uns um einige Meter höher. Hier beträgt die Steigung um die 8% und die Ausblicke werden wieder mehr.

Es folgen weitere 2 mal 4 Serpentinen, die aber durch eine lange Gerade verbunden sind. Nach der Umrundung eines Berghanges taucht die 1350 Meter hoch gelegene Stadt Castel di Monte vor uns auf. Hoch über dem Ort sehen wir schon den nun aufregender werdenden Straßenverlauf.

Kaum liegt der Ort hinter uns wird auch die Vegetation anders. Begleiteten uns zu beiden Straßenseiten bisher Büsche, Bäume und andere Gewächse, so wird es um uns herum nun baum- und buschlos. Geröll, wohin wir auch sehen, aber auch die weißen Bergspitzen kommen immer näher. Eindrucksvoll erhebt sich vor uns der 1900 Meter hohe Monte Bolza. Zweimal fahren wir genau auf die schneelose Bergspitze zu. Dann ist sie erreicht, die Passhöhe Valico di Capo la Serra.

Nach einer kurzen Abfahrt hat man die Hochebene Campo Imperatore erreicht und eine genussvolle Tour über die Hochebene kann beginnen.

 

Passauffahrten und andere Anstiege in der Nähe

Pässe und Anstiege Idealer Standort / unser Standort
  • zum Campo Imperatore
  • Südost = Valico di Capo la Serra
  • Ost = Vado di Sole
  • West = Fossa Paganica
  • Süd = Santo Stefano > Hochebene
  • sonstige
  • Forca di Penne
  • Rocca Calascio

Idealer Startort: 

ffür Wohnmobil am See, an der Kirche in Santo Stefano di Sessanio
kein Wasser, keine Entsorgung aber super Lage und toller Ausgangspunkt für Radtouren  (N42 20 48.8 E13 38 43.2)

Auch unser anderer Standort in Ofena war ein guter Ausgangspunkt.
(N42 19 28.7 E13 45 30.2)

 
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